*34*
„Ich bin immer für dich da mein schatz." Er lächelt sanft und küsst mich kurz. „Danke Jackson.." Wir verabschieden uns und ich gehe schweren Herzens rein. Es tut mir weh ihn so zu sehen.. Seufzend gehe ich in mein Zimmer und denke über die Worte seiner Mutter nach..
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Mark
„Lass mich Jaebum!" Ich reisse mich von dem älteren los und steuere geradewegs auf mein Elternhaus zu. „Mark du kannst das nicht!" „Und wie ich das kann! Warte nur ab!" Ich mache mir keine weiteren Gedanken über mein Vorhaben und laufe so schnell ich kann weiter.
Ich mache mir nicht die Mühe zu klingeln als ich ankomme und gehe lieber durch's Fenster rein. Meine Mutter liegt sterbend im Bett und ich falle vor ihrem Bett auf die Knie. Es sind mehrere Tage vergangen und ihr Zustand hat sich von Tag zu Tag immer mehr verschlechtert.. Ihr Herz schlägt immer langsamer und ich bin mir mehr als nur sicher, dass ich sie heute Nacht noch verlieren werde wenn ich jetzt nichts mache.
Ich wische mir meine Tränen weg und richte mich einwenig auf. „Mama.." Ich nehme ihre Hand in meine und küsse ihren Handrücken. „Du musst das schaffen.." Langsam beuge ich mich zu ihrem Hals runter und halte kurz inne. „Du musst.." Gerade als ich sie beissen will öffnet sich die Tür und Jackson schaut mich aus großen Augen an.
Ich zucke kurz auf als er mich von ihr weg zieht und mich leicht gegen die Wand drückt. „Hast du sie nicht mehr alle Mark?!" „Lass mich inruhe Jackson.." „Jaebum hat gesagt sie schafft es nicht! Außerdem darfst du-" „Lass mich! Mir ist egal ob ich es nicht darf! Mir ist es egal wenn ich dafür eine Strafe bekomme! Ich will sie retten Jackson!" „Mark sie wird es nicht-" „Wieso seid ihr euch so sicher?! Wenn ich sie so oder so verliere will ich es wenigstens versuchen!"
Er drückt mich mehr an die Wand und schaut mir in die Augen. „Jackson ich will dir nicht weh tun, geh weg.." „Ich lasse es dich nicht machen Mark." „Geh bitte.." „Nein." „Jetzt geh doch endlich!" Ich drücke ihn von mir und er versucht mich am Handgelenk fest zu halten aber ich schüttel ihn mit einer leichten Bewegung ab.
„Geh bevor ich dir weh tue!" „Man Mark!" „Lass mich..bitte.." Gerade als Jackson nachgeben will steht Jaebum plötzlich zwischen uns und schaut mich mit strengem Blick an. „Lass es bleiben Mark." „Lass du es bleiben mich davon abzuhalten." „Mark, du weißt genau das sie zu schwach ist um das zu schaffen, geschweige denn zu überleben!" „Ich will es wenigstens versuchen!" „Du bringst sie damit nur vorher um und bereitest ihr mehr schmerzen als sie so schon hat!"
Ich seufze tief aus und schaue ihn mit flehendem Blick an. „Lass es mich versuchen..Ich kann sie nicht so einfach sterben lassen Jaebum.. Sie ist meine Mutter..ich weiß genau, dass du dasselbe getan hättest an meiner Stelle bitte..bitte ich flehe dich an lass es mich versuchen.."
„Mark..sie wird es nichtmal zur Verwandlung schaffen.." „Ein Versuch ist es Wert.." „Was ist mit der Strafe?" „Ich nehme sie auf mich." Ich gehe wieder zum Bett meiner Mutter und tatsächlich lassen mich die beiden. Ich beuge mich wieder zu ihr und will sie gerade beissen als ich ihre Hände an meiner Brust spüre.
„Vampir sein..ist nichts für mich Mark.." Geschockt schaue ich zu ihr hoch und sie lächelt schwach. „Tu es nicht mein schatz.. Ich will das nicht.." „W-Was aber..? Wie..woher?!" Sie streichelt meinen Kopf und lächelt immernoch. „Setz dich hin und hör mir zu.."
Perplex mache ich was sie von mir verlangt und sie schaut mich an. „Ich will in Ruhe sterben Mark.. Die Tage in denen du bei mir warst, waren zwar kurz aber ich bin froh..so unglaublich froh dich nochmal gesehen zu haben bevor ich gehe.. Die ganzen Jahre waren die reinste Hölle für mich und die Nächte in denen du bei mir warst und geweint hast, ich dachte immer ich würde es Träumen..dabei warst du wirklich bei mir.."
Sie nimmt einen Atemzug und schliest ganz kurz ihre Augen. „Versprich mir dass du weiterhin glücklich lebst und nicht zu sehr an mir hängst, ich bin schon alt Mark.. bleib die letzten Minuten bitte noch an meiner Seite.. Ich will dich einfach nur ansehen können.." Ihre Hand wandert zu meiner Wange, welche sie dann streichelt.
„Wieso tust du mir das an?" Frage ich mit Tränenüberströmtem Gesicht und sie ruft mich etwas näher zu sich. „Es tut mir leid.." sie küsst meine Stirn und ich merke wie sie von Sekunde zu Sekunde schwächer wird. Bis zu ihrem letzten Atemzug erzählt sie mir wie sehr sie mich liebt und mich vermisst hat.. Sie hat dabei durchgehend ein Lächeln auf den Lippen und betrachtet mich genau. Sie lässt mich kein einziges Mal aus den Augen und ich weine leise vor mich hin.
„Schenk mir ein Lächeln..bitte.." Ich versuche mich etwas zu beruhigen und schenke ihr ein Lächeln. „Danke.." Ich küsse ihren Handrücken und halte ihre Hand immernoch fest. Sie nimmt ihren letzten Atemzug und schliest ihre Augen. Ich merke sofort das ihr Herz nicht mehr schlägt und auch ihr Griff um
meine Hand lässt nach.
„Nein! Nein!" Ich breche in Tränen aus und schüttel an ihr. „Bitte! Nein! Du darfst das nicht! Bitte komm zurück!" Ich lege meinen Kopf auf ihre Brust und schluchze laut auf. „Mark.." Jackson nähert sich mir langsam und legt mir eine Hand auf die Schulter. „Lasst mich bitte alleine.." bringe ich noch unter den ganzen Schluchzern hervor und ich spüre noch wie mir Jackson einen Kuss auf die Wange aufdrückt bevor er mit Jaebum meiner Bitte nachgeht.
Ich weine mir die Seele aus dem Leib und schaue mir den Leblosen Körper meiner Mutter an...
Jackson
„Mark.." „Ja?" „Bist du fertig? Wir kommen sonst zu spät zur Beerdigung.." Er kommt aus seinem Zimmer mit einem schwarzen Anzug und nickt mir nur zu. „Wir können los.."
Die letzten Zwei Tage schon ist er mehr als nur traurig und ich kann ihn verstehen.. Er muss sich schrecklich fühlen.. „Komm her.." Ich breite meine Arme aus und er zieht mich in eine Umarmung. „Ich bin so froh dich an meiner Seite zu haben.." „Das werde ich auch immer sein.." Er lächelt leicht und küsst meien Stirn. „Gut lass uns los.."
Wir machen uns auf den Weg zur Beerdigung und werden von Familie und Freunden der Tuans, alle in schwarz bekleidet, gegrüßt. Marks Schwester weint sich bei ihm aus sobald sie ihn sieht und Mark versucht nicht auch gleich in Tränen auszubrechen.
Ich stehe hilflos daneben und beisse mir auf die Lippe. Wir bringen es hinter uns und ich tröste meinen Freund als er wieder anfängt zu weinen. Sie wurde neben dem eigentlichen Grabstein von Mark begraben und ich muss schon sagen..ihr "Abgang" war mehr als nur herzzereisend.
„Lass uns gehen Jackson.." Ich nicke und nehme seine Hand in meine. Er verharkt unsere Finger miteinander und verabschiedet sich von allen kurz bevor wir zu ihm gehen. „Danke.." „Wofür?" „Dass du für mich da bist." „Das ist doch selbstverständlich Mark." Ich küsse seine Wange und er lächelt ganz leicht. „Was würde ich nur ohne dich machen?"
Ich zucke mit den Schultern und er lacht kurz.
„Ich liebe dich du Mensch." „Ich liebe dich auch du Vampir." Er schüttelt lachend den Kopf und küsst mich.
3 Monate später
„Jackson!" „Ja?" „Komm sofort her!" Oh shit.. Mit einer leichten Vorahnung gehe ich zu ihm und schaue ihn unschuldig an. „Was ist Markipooh?" „Schau nicht so unschuldig oder ich versohle dir deinen Hintern." „Du bist voll gemein." gebe ich schmollend von mir und er streckt mir nur die Zunge raus. „Pech, jetzt erklär mir das!" Er zeigt auf den riesigen Stapel loser Blätter auf meinem Schreibtisch und hält mir einen Brief unter die Nase.
„Och Mark fang mir bitte nicht wieder damit an.." „Ein blauer Brief Jackson? Dein ernst?" „Man das kann dir doch egal sein." „Du versaust dir deine Zukunft nur damit man!" „Was denn für eine Zukunft? Alles was ich für meine Zukunft brauche bist du!" Er seufzt und legt den Brief zu meinem Stapel nicht gemachten Hausaufgaben.
Er kommt auf mich zu und legt seine Hände an meiner Hüfte ab. Ich schaue ihn an und ich sehe eine Spur Trauer in seinen Augen. „Du brauchst mich nicht für deine Zukunft Jackson. Hast du vergessen was Jaebum gesagt hat?" Jetzt wird auch mein Blick etwas trüber und ich weiche seinem Blick aus. „Ich will das aber nicht." „Aber ich Jackson, also mache etwas und streng dich an." „Wieso sollte ich?! Wieso willst du das nicht?! Du könntest es uns so einfach machen!" Ich löse mich von ihm und werde sogleich am Arm fest gehalten.
„Bitte fang nicht wieder damit an." „Wieso nicht?!" „Ich hab dir gesagt wieso." „Willst du das wir so enden wie Jaebum und Youngjae?! Willst du das so sehr?! Du tust uns beiden damit nur weh!" „Jackson ich werde dich nicht verwandeln, jetzt hör auf mit mir darüber zu diskutieren."
„Ich verstehe dich einfach nicht! Du sagst du willst mich nicht verwandeln, aber wieso? Wieso willst du nicht dass wir für immer zusammen sein können? Nein, statdessen ist es dir Lieber dich in Gefahr zu bringen und mich zu verlieren?!" „Jackson hör auf!!" Ich zucke wegen seiner plötzlichen Lautstärke zusammen und schaue zu Boden, meine Hände zu Fäusten gebeilt und gegen die aufkommenden Tränen ankämpfend.
„Weist du was? Wenn du deine Meinung schon nicht änderst, was bringt uns diese Beziehung überhaupt noch?"
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Ja, ich lebe auch noch;-; xD
Ich habe vor diese Story bald zu beenden da mir einfach die Ideen und die Lust fehlt. Ich weis nicht wann ein neues Kapitel kommt mal gucken .-.
Ich wollte mich auch für die ganzen Reads, Votes und Kommentare bedanken^^ das macht mich mega happy, danke :3
Öhm ja...;-; bye~🐥💚
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