*19*

Er erwiedert mit leichtem Druck und schenkt mir ein Lächeln bevor er die Tür öffnet und rein geht. Ich gehe mit langsamen Schritten wieder nachhause und verfluche Jaebum jetzt schon. Ich bringe ihn wirklich noch um! "Das hab ich gehört." "Hör auf meine Gedanken zu lesen!" Ein Lachen ist zu hören und kurz darauf stehe ich vor ihm. „Du bist unmöglich." „Ich hab dich auch lieb Markipooh." „Das kann ja noch was werden.."

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Jackson

Sobald ich im Haus bin steuer ich auf das Wohnzimmer zu und sehe meine Familie schon auf dem Sofa sitzen. Ich begrüße sie und setze mich zu ihnen. Während ich mir eine Ausrede überlege um mitgehen zu können fängt meine Schwester plötzlich an von Ferien zu reden. Ferien! Wieso bin ich nicht darauf gekommen?! Morgen ist der letze Tag vor den Ferien!

„Ähm..apropo Ferien..wisst ihr...ich hab seit kurzem einen Freund u-und würde gerne mit ihm über den Ferien weg.." „Huh? Du hast einen Freund? Wieso wusste ich davon nichts?!" „Ich sag es ja jetzt.." Meine Mutter ist Feuer und Flamme genauso wie meine Schwester. „Naja d-darf ich?" „Wie lange denn?" „Ich glaube die ganzen zwei Wochen wenn es geht.." „Ist okay aber danach stellst du ihn uns vor!" Ich nicke lächelnd und sie fangen an mich ausfragen zu wollen.

„Mein Gott wir versuchen gerade Fernsehen zu schauen könnt ihr ihn bitte inruhe lassen? Ihr lernt ihn doch bald kennen." Die zwei weiblichen Wesen fangen an zu schmollen und lassen mich inruhe. Nach einer Weile tapse ich müde in mein Zimmer und schreibe Mark das es Samstag los gehen kann. Er antwortet nur mit diesem smiley "0.0" und ich schalte mein Handy aus. Ich schaffe es noch mich bis auf die Boxer auszuziehen und schlafe keine Minute später ein.

Als ich aufwache wälze ich mich hin und her und falle dabei fast aus dem Bett. Dies versetzt mir so einen Schock, dass ich plötzlich hellwach bin. Ich strecke mich und schmatze vor mich hin bevor ich in das Badezimmer tapse, was jedoch besetzt ist. „Mach auf!" „Ich bin gerade drin musst warten, musste ich auch!" „Aber ich muss pissen! Soomi lass mich rein!" „Ist mir egal!" Ich gebe einen weinerlichen Laut von mir und versuche mein Glück im Badezimmer meiner Eltern.

Zu meiner Verwunderung ist frei und ich gehe duschen. Als ich fertig bin muss ich jedoch trotzdem in das andere Bad, da dort meine Zahnbürste und alles drin ist. Tatsächlich ist nicht mehr besetzt und ich kann mich nun endgültig fertig machen. Alle sind schon aus dem Haus und ich greife nach meinen Schlüsseln bevor ich ebenfalls gehe.

Nach kurzer Zeit legt sich ein Arm um meine Schultern und ich kriege einen halben Herzinfarkt. „Du bist echt schreckhaft heute huh?" „Verdammte scheisse Mark!" ich knie mich entkräftet hin und er lacht mich einfach aus. „Du bist so scheisse, was mag ich überhaupt an dir?" „Das Frage ich mich jeden Tag." „Ach halts Maul." Ich stehe auf und er drückt mir endschuldigend einen Kuss auf. Angepisst erwiedere ich nicht und er sieht mich traurig an.

„Pff." Ich gehe mit schnellen Schritten voran aber als ich mich nach ihm umdrehe ist er nicht mehr da. In der Schule ist er auch nicht aufzufinden und kurz bevor der Unterricht beginnt kann ich nicht glauben, dass ihn das so verägert haben soll. In meinem Gedanken vertieft, merke ich garnicht wie mir plötzlich jemand näher kommt. „Buh!" Ich zucke zusammen und drehe mich langsam um.

„Och Maaaaaaark!" dieser lacht einfach wieder nur und hat es nun geschafft mich wirklich pissig zu machen. Ich lasse den Unterricht über mich ergehen und gehe auf keine Annäherungsversuche von ihm ein. In den Pausen fragen uns die Jungs schon was los sei und Mark erzählt es ihnen. Bambam meinte er hätte übertrieben und das er genauso reagiert hätte aber Yugyeom gab Mark seine Zustimmung. Irgendwie ist heute echt nicht mein Tag.

Mark

Auf dem Weg nachhause ignoriert mich Jackson immernoch und so langsam hab ich keinen Bock mehr. „Jacksooooooon!" „Was?!" „Es tut mir leeeeid~" Ich klammer mich an ihn, so dass er nicht weiter laufen kann. „Ist mir egaaaaal~" „Gut dann geh ich halt ohne dich mit Jaebum weg." Ich löse mich gespielt genervt von ihm und mache Anstalten zu gehen.

Ruckartig ändert er seine Meinung und harkt sich bei mir ein. „Mark! Mark warte! Ich verzeih dir, ich verzeih dir!" „Pff nö." Er klammert sich an mich wie so ein Äffchen und fleht mich schon förmlich an, weswegen ich mir echt ein Lachen verkneifen muss. Wie schnell man ihn doch überzeugen kann.

Er lässt einfach nicht los und ist selbst mit mir mit
gekommen. Ich setze mich auf mein Bett und er krabbelt von meiner Seite zu meinem Bauch und setzt sich dann auf meinem Schoß. Er zieht mich hoch und so bin ich gezwungen ihn anzusehen. Mit Hundeblick und Schmollmund bittet er mich um Verzeihung und das ist einfach viel zu niedlich für mich.

„Ist ja schon gut." Lächelnd legt er einen Kopf auf meiner Schulter und ich kann nur den Kopf schütteln. Plötzlich liegen seine Lippen auf meinen und ich erwiedere natürlich sofort. „Mark! Jackson!" Ich löse mich von Jackson und schaue genervt zur Tür. „Wieso? Wieso?! Immer wieder!"

Jackson fängt an zu lachen und steht von meinem Schoß auf um zu Jaebum zu gehen. Als ich in sehe will ich ihm an die Gurgel, nur leider wusste er was ich vor hatte und hat abgeblockt. Wir setzen uns auf das Sofa und der alte Sack fängt an zu sprechen. „Also Jackson, du kannst mit?" „Ja ab heute sind ja Ferien und ich hab meinen Eltern gesagt das ich mit meinem Freund weg will. Naja meine Mutter und meine Schwester haben angefangen zu fangirlen und meine Mutter hat es mir erlaubt aber will Mark unbedingt danach kennen lernen."

Ich muss grinsen unf Jaebum nickt verstehend. „Also Morgen?" „Yepp Morgen." „Gut Gut." Er steht auf und will gehen hält aber auf der Hälfte des Weges nocheinmal inne. „Ach Mark vergiss bitte nicht zu essen ich weis, dass du Hunger hast." Ich weite meine Augen und könnte ihn jetzt am liebsten schlagen. Wie kann er mir das nur vor Jackson sagen?!

Ich zische auf und gehe in mein Zimmer. Jackson folgt mir sofort und legt mir seine Hände auf die Schultern. „Dir ist schon klar das mir das jetzt nichts ausgemacht hat oder?" Er setzt sich zu mir und legt von hinten seine Arme um meinen Oberkörper und bettet seinen Kopf auf meiner Schulter. „Er hätte es trotzdem nicht vor dir sagen sollen." „Wieso denn nicht?" „Weil ich es nicht will."

Er seufzt und kuschelt sich an mich. „Wieso willst du es denn nicht?" „Es ist einfach komisch und ich will dir nicht ständig unter die Nase halten, dass ich Menschen umbringe und deren Blut aussauge." „Es ist okay.." um mich zu entspannen verteilt er küsse auf meinem Hals und dreht mich plötzlich so, damit wir uns ansehen. „Wieso hast du eigentlich keine Angst vor mir..?" „Wieso sollte ich denn Angst vor dir haben? Es gibt keinen Grund wieso ich das tun sollte."

„Doch..ich bin ein Monster Jackson... Ich könnte dich wann immer ich wollte innerhalbe von Sekunden umbringen.." „Du willst es aber nicht und außerdem könnten mich selbst Menschen innerhalb von Sekunden umbringen. Nicht nur Vampire bringen jemanden um um zu essen, Menschen tuen dasselbe mit Tieren. Sie haben jedoch auch Haustiere, haben diese etwa Angst vor uns Menschen? Du bist kaum anders als wir. Okay du hast halbe superkräfte ja! Aber seien wir mal ehrlich, ihr tut genau dasselbe wie Menschen nur sind wir eure Nahrungsquelle.."

„Und genau da liegt das Problem. Du bist mein 'Essen' Jackson. Wenn ich starken Hunger habe kann ich mich nicht kontrollieren, was mache ich dann wohl wenn du in der Nähe bist?" „Wieso gehst du denn das Risiko ein Hunger zu haben?" Ich bin kurz still und versuche mich zu sammeln. „Ich weis es nicht." „Siehst du?" „Ja aber du verstehst mich einfach nicht.."

„Gut okay ich verstehe dich nicht. Ich habe mit dem ganzen aber kein Problem, weil ich dich liebe und alles an dir akzeptiere, wie oft muss ich dir das noch sagen? Ich weis worauf ich mich eingelassen habe..jetzt musst du nur noch über deinen Schatten springen und mir so gegenübertreten wie du wirklich bist. Egal ob du jemanden umbringen musst oder nicht. Ich liebe dich so wie du bist. Omo hat sich das gereimt?"

Ich muss wegen dem letzten Satz lachen und lehne meine Stirn an seiner Schulter an. „Dir macht das wirklich nichts..?" Er fährt mit seiner Hand durch mein Haar und nickt. „Es macht mir wirklich nichts Mark." Ich richte mich auf und schliese meine Augen um mich wieder in den Griff zu bekommen. „Du bist echt unglaublich Jackson." „Wieso? Weil ich die Person die ich liebe so nehme wie sie ist? Ist das nicht normal?"

Ich ziehe ihn in meine Arme und verwickel ihn in einen Kuss. Irgendwann muss er jedoch nachhause und ich bringe ihn natürlich weg. Als ich ihn zum Abschied küsse ist ein quitschen zu hören und Jackson seufzt auf. „Mädchen.." Ich grinse und strubbel ihm das Haar bevor ich gehe.

Am nächsten Tag stehen wir zu dritt versammelt vor einem Wald und warten auf diesem Jinyoung. Jackson hat eine Tasche mit Dingen dabei die er unbedingt braucht und weis nicht was ihn gleich erwartet. Als dieser Jinyoung da ist grinst er Jaebum an und schaut dann zu uns. „Kann es los gehen?"

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Annyeong :3
Ich hoffe es hat euch gefallen^^
Das war wahrscheinlich das letzte Kapitel in diesem Jahr also an alle:
Guten Rutsch in das neue Jahr und übertreibt mir nicht mit Alkohol sonst gibt es haue ( T_T)(^-^ ) ♥️♥️

I'll never forget this xD

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