kapitel 9


Als ich Nachmittags nach Hause kam, ging ich direkt auf mein Zimmer, warf mich aufs Bett und begann zu weinen.
Den ganzen Tag über war ich überall angeeckt, war beleidigt worden oder einfach ignoriert.
Meine Schwester und Rhiannon waren die einzigen gewesen, die nett zu mir gewesen waren.
Ich war am Ende.

Zum Glück war heute Freitag und ich würde zwei Tage Zeit haben, mich von heute zu erholen. Plötzlich klopfte es an der Tür.

„Hey Senta, kann ich reinkommen?", ertönt die Stimme meiner Schwester von der anderen Seite der Tür.
Schnell wischte ich mir die tränen ab und rief: „Komm rein."

Die Tür öffnete sich und meine Schwester trat ein. Besorgt sah sie mich an. „Bist du ok?"

Verdammt! Man konnte wohl immer noch erkennen, dass ich geweint hatte. Ich nickte schnell. „Ja, geht schon."

Wortlos kam meine Schwester auf mich zu, setzte sich neben mich aufs Bett und nahm mich in den Arm.
Jetzt konnte ich es nicht mehr zurück halten und begann haltlos zu schluchzen.

Eine Weile saßen wir einfach so da. Irgendwann hatte ich mich wieder beruhigt.

„Wollen wir uns einen Film ansehen?", meine Schwester lächelte mich aufmunternd an. Ich nickte. „Sehr gerne!"

Jetzt musste ich auch lächeln.

Wir saßen den ganzen restlichen Nachmittag auf meinem Bett und sahen uns Filme auf Netflix an.

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