Backen
"Wir sind bereit, das gewisse Risiko, das besteht, auf uns zu nehmen und dich wieder nach Hause zu lassen. Das geht aber nur, wenn du dich morgen einem Psychologen vorstellst und da regelmäßig hingehst. Beim nächsten Suizidversuch, der echt nicht vorkommen sollte, kommst du direkt in die Psychiatrie. Patrick hat gemeint, dass er vorher etwas unvorsichtig ein paar Sachen angesprochen hat. Wir schieben das jetzt einfach mal darauf. Okay?" Ich nickte und flüsterte: "Danke." Oliver sagte: "Ich bin mir nicht sicher ob wir dir damit einen Gefallen tun. Du brauchst Hilfe Junge. Es wird Zeit dass du das begreifst." Bedrückt nickte ich. Patrick meinte: "Okay. Ich schlag vor, wir holen was zu essen und dann machen wir es uns Zuhause gemütlich." "Bekomme ich Ärger?" "Nein. Die Sache ist jetzt passiert, dass ist halt jetzt so, aber ich schimpf dich deswegen nicht. Das ist nichts worüber man mit dir schimpfen sollte. Du hattest deine Gründe dafür. Mach dir keinen Kopf, dass du wegen sowas geschimpft wirst. Das wirst du wenn du bewusst was angestellt hast. Ja?" Ich nickte und Patrick sagte: "Dann lass uns gehen." Cem nahm mir die Handschellen ab und ich verließ mit Patrick den RTW. Patrick blieb dicht bei mir, als wir zum Auto gingen. Ich glaube er hatte Angst dass ich nochmal was dummes mache. Wir setzten uns ins Auto und Patrick fragte: "Was willst du zu essen?" "Ist mir egal." "Subway?" Ich nickte. Also aßen wir bei Subway und fuhren dann nach Hause. Als wir das Haus betraten kam uns Teresa sofort entgegen, die erleichtert aufatmete, als sie mich sah. Ich ging ins Wohnzimmer, wo Milo am Teppich lag. Er quiekte als er mich sah und ich legte mich auf den Bauch neben ihn und spielte ein bisschen mit ihm. Patrick war in der Zeit mit Teresa in der Küche. Ich schätze er erzählte ihr was vorgefallen war. Irgendwann wurde Milo müde und so legte ich mich mit ihm auf die Couch. Ich lag neben ihm und hatte ihn fest im Arm. Er schief sofort ein und auch ich schloss die Augen, konnte aber nicht schlafen. Nach einiger Zeit kam Patrick zurück und ich sah ihn an. Er lächelte als er Milo und mich sah und meinte: "Okay, das ist echt süß. Wahnsinn wie Milo dir vertraut. Du machst das wirklich gut mit ihm." Ich nickte kurz und sah dann wieder weg. "Können wir reden?" fragte Patrick. Ich sagte darauf nichts, stand aber langsam auf, um Milo nicht zu wecken. "Wo gehen wir hin? In dein Zimmer?" fragte Patrick und ich nickte. Wir gingen in mein Zimmer. Ich setzte mich auf mein Bett und begann mit meinem Bein zu wippen und meine Hände zu kneten. Mein Blick war starr auf den Boden gerichtet. Patrick schloss die Tür und setzte sich gechillt mir gegenüber an die Wand auf den Boden. Ich merkte, wie er mich mit seinen Blicken analysierte. Nachdem er länger nichts gesagt hatte, meinte er: "Ist wieder alles okay bei dir?" Ich nickte kurz. Ich wusste dass Patrick wusste, dass das nicht stimmte. "Dazu muss ich meine Meinung nicht sagen, oder?" lächelte er sanft und ich sah ihn kurz an, bevor ich wieder den Boden fixierte. "Harley... Gib es doch zu dass es dir scheiße geht. Das ist schon okay. Ich will dir helfen, machs mir bitte nicht so schwer. Ich weiß du hast keine Lust mit mir zu reden, aber nur so können wir vermeiden was vorher passiert ist." "Ja was soll ich denn sagen?" fuhr ich ein bisschen auf. Patrick sagte mit ruhiger Stimme: "Es wär n Anfang, wenn du sagst wie es dir geht und was dich im Moment alles belastet." "Das weißt du doch eh." "Ich vermute es. Ich kann leider nicht in deinen Kopf schauen. Ich kann nur anhand meines Wissens über dich und anhand deiner Körperhaltung und so mutmaßen." "Ja mir geht's einfach scheiße, ist halt so." Patrick sagte nichts, damit ich weiterredete. "Ich hab Angst. Ich seh jede Nacht meine Eltern in den Träumen, wie sie mich verletzen. Ich hab Angst, dass ich wieder im Stich gelassen werde. Ich hab Angst, dass ich zurück in die Klapse muss. Das sind nur ein paar Punkte." Patrick nickte: "Danke. Ich kann das alles verstehen. Du hast mehrere Traumen und du hast Depressionen. Aber..." "Ich hab keine Depressionen!" fiel ich ihm ins Wort und Patrick meinte: "Wie soll man dass sonst nennen? Harley, du hast ganz eindeutig Depressionen. Das wär komisch wenn du die nicht hättest, nach allem was du erlebt hast." "Schwachsinn..." meinte ich leise und Patrick lächelte leicht und meinte dann: "Geh mal runter zu Teresa. Die hat gemeint du solltest ihr bei etwas helfen." Ich nickte, stand auf und ging langsam runter. Teresa war im Wohnzimmer und ich meinte: "Ich soll dir helfen?" "Du darfst. Ich backe eine Torte und bräuchte Unterstützung." antwortete sie. Darauf hatte ich echt null Bock. Ich wollte nur meine Ruhe. Ich meinte: "Ein anderes mal vielleicht. Ich würde gerne ein bisschen alleine sein." Ich merkte nicht, dass Patrick mir nachgekommen war. Er stand hinter mir und räusperte sich: "Hilf ihr. Du, alleine, jetzt, keine gute Idee. Mach was, lenk dich ab. Das hilft mehr als wenn du dich jetzt alleine in dein Zimmer verkriechst und wieder ne Kriese oder sowas bekommst." Teresa schaltete sofort und meinte: "Na dann komm mal mit. Wir backen Schokotorte." Sie sagte mir grob, was ich machen kann, während sie in die Küche ging und ich gezwungenermaßen folgte. Sie machte Musik an und wir begannen zu backen. Tatsächlich machte es Spaß und ich konnte für gewisse Zeit abschalten und mich darauf konzentrieren. Am Schluss stellten wir die fertige Torte in den Kühlschrank, wo wir ihn eine Stunde stehen lassen mussten, bis wir ihn essen konnten.
Hey Leute!
Ich hab jetzt Autogrammkarten, die ich kostenlos verschicke. Sie sind handsigniert und ich kann gerne z.B. euren Namen mit drauf schreiben, also "für ...".
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Scheut euch nicht, ich freu mich über jeden der eine will! 😊
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So sieht sie aus :

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