48.
Ich hielt vorsichtig seine Hand und sah ihn an. ,,Mach mir nie wieder soll eine Angst!" müde lächelte er und nickte leicht ,,Ich Versuch es okay?" seine Stimme klang kratzig und müde. Schnell stand ich auf und nahm mir ein Becher welchen ich mit etwas Wasser füllte. Ich drückte den Knopf auf der Fernbedienung und das Kopfteil fuhr langsam hoch. ,,Trink einen Schluck!" Peter nahm den Strohhalm in den Mund und trank vorsichtig etwas. ,,danke." seine Stimme hörte sich direkt besser an. ,,Wann kann ich nachhause?" verwirrt sah ich ihn an. ,,Peter du bist grade aus der Op aufgewacht. Das dauert noch!" er lächelt sanft. ,,es ist süß wenn du dir sorgen machst." genervt verdrehte ich mein augen. ,,Peter! Wir bekommen ein Baby!" ich legte eine Hand auf mein Bauch und stand auf. ,,Glaubst du ich möchte ihr später erklären das du tot bist?" Tränen brannten in meinen Augen und Peter versuchte sich aufzusetzen. ,,Peter du bist unvorsichtig und leichtsinnig ! Wir bekommen ein Baby!" ,,Hey. Maddy hey!" in seiner Stimme lag Verzweiflung während er beobachtete wie mir die Tränen über die Wangen liefen. Er fühlte sich schuldig. Das sah ich. ,,Maddy bitte komm her!" er war noch zu schwach sich ordentlich zu bewegen, und so ging ich langsam zu ihm. Ich legte beide Hände an seine Wange und sah ihn an. ,,Versprich mir das du auf dich aufpasst! Nicht für mich, aber für deine Tochter !" er nickte und zog mich mit seinem heilen Arm an mich. ,,Maddy mach dir keine Sorgen. Bitte!" ich weinte gegen seine Schulter und versuchte ihm zu glauben. Aber er war wie mein Vater. Er wollte den Menschen helfen! Das lag in seinem Blut, egal was er Tat, er konnte nicht anders als sich selber in Gefahr zu bringen um den Menschen zu helfen.
Ein paar Tage später durfte Peter endlich nachhause, und wir wollten meinen Eltern endlich sagen, das wir ein Kind bekommen würden. Mein dad half Peter dabei seine schwere Tasche in mein Zimmer zu bringen und Pepper redete die ganze Zeit auf ihn ein, wie wichtig es doch wäre langsamer zu machen. Peter hingegen sagte ihr ständig das es nicht anders ging, und es eben in seinem Blut läge. Ja. Genau das was ich seit Tagen selber sagte. Es ging einfach nicht anders für ihn. ,,Pepper ? Wollen wir vielleicht gleich was essen?" Pepper sah zu mir. ,,Oh gut das du es sagst! Ich hab das Fleisch noch eingelegt." schnell eilte sie in die Küche was mich leicht lächeln Ließ. Dad verliess ebenfalls das Zimmer und Peter setzte sich erschöpft aufs Bett. ,,Ruh dich etwas aus!" vorsichtig legte ich die Decke über ihn und sah ihn an. ,,Es geht mir gut Maddy. Aber ich... glaube langsam ihr habt recht." ich setzte mich auf die Bettkante neben Peter und legte meine Hand auf seine Brust. ,,was meinst du?" er lehnte sich zurück in die Kissen und sah mich an. ,,Spiderman." Peter seufzte bevor er weiter sprach. ,,Ich hab jetzt eine kleine Familie. Ich muss für euch da sein. Geld verdienen. Ein guter Vater und Mann sein! Ich glaube da ist kein ..." was er jetzt sagen würde schien ihn schwer zu fallen , denn er stockte und suchte nach den richtigen Worten. ,,Ich glaube einfach das das alles zu viel werden würde. Das mit Spiderman. Der Arbeit. Unserem baby." ich wusste nicht wie ich reagieren sollte. Ich würde ihn immer unterstützen! Als Spiderman und als Peter. Aber wie sollte ich ihm meine Meinung sagen ohne ihn zu beeinflussen ? Ich würde lügen wenn ich sagen würde das ich Glück war Spiderman als Mann zu haben. Aber ich war unglaublich glücklich Peter als meinen Mann zu haben. Nur ich konnte nicht den einen haben, ohne den anderen zu haben. Nur ich wusste das Peter dies brauchte. Spiderman war ein Teil seiner selbst. Er war ein Teil seiner Seele. Sie waren eins. ,,Peter.." ich sah in sein Gesicht und sah den Schmerz in seinen Augen. ,,Du wirst das beides hinbekommen. Du wirst weiter die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft sein und mein Mann, sowie der bester Vater für unsere Tochter!" er hörte meinen Worten gespannt zu, und ich sah förmlich wie sein Gehirn arbeitet. ,,Tu was du für richtig hälst, ich werde dich bei allem unterstützen!" vorsichtig küsste ich seine Stirn und stand dann auf um Pepper weiter zu helfen. Lächelnd legte ich meine Hand auf den Bauch und sah zu ihm. ,,wir beide schaffen das ok?" Peter lächelte und gähnte dann. Die letzte Zeit war sehr anstrengend für ihn, und die paar Stunden Ruhe bis zum Abendessen würden ihn gut tun.
Gedanken verloren deckte ich den Tisch.
Ich war noch so jung und ich würde ein Baby bekommen. Pepper und Dad standen in der Küche und alberten herum. Sie sahen so glücklich aus. Würde ich ebenfalls so eine wunderschöne Familie werden mit meiner Tochter und Peter ? ,,Maddy!" Pepper stand direkt vor mir und sah mich an. Der Tisch war fertig gedeckt und das Essen stand bereits in der Mitte und war bereit um aufgefüllt zu werden. Dad kam grade mit Peter aus Richtung meines Zimmer. Sanft lächelte ich und entschuldigte mich für meine Gedanken verlorenen Minuten.
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Ich hoffe das ich jetzt nicht zu viele Logik Fehler einbaue. Das ich das letzte Kapitel hoch geladen habe sind jetzt fast 2 Monate vergangen!
Ich hoffe dennoch einige von den alten Hasen sind weiterhin dabei und freuen sich auf das nächste Kapitel :€
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