chapter 2
Mein Wecker riss mich am nächstem Morgen unsanft aus dem Schlaf, um mich darauf hinzuweisen, dass es 7 Uhr war und ich in zwei Stunden meinen ersten Kurs an einer meiner Traumunis haben werden. Bei dem Gedanke viel es mir gar nicht mehr so schwer mich unter den Regenduschkopf zu zwingen.
Im Handtuch eingewickelt suchte ich in meinem Kleiderschrank nach einem passendem Outfit für den Tag. Es fiel mir gar nicht so leicht eines zu finden, bei dem man nichts von dem was sich auf meiner rechten Bauhälfte befand zu verstecken. Letztlich endschied ich mich für ein schwarzes Spitzentop, welches ich ihn die blaue skinny Jeans steckte.
Um meinen Hals legte ich einige goldene Ketten und in meine Ohrlöcher steckte ich kleine goldene Steckerohrringe. Unter meinen Augen verteilte ich etwas Concealer, meine Wimperntusche ich und auf meine Lippen trug ich einen glänzenden Lipglos auf. Zufrieden betrachtete ich was ich im Spiegel sah und kümmerte mich nur um meine dunklen Haare, die ich simpel glatt über meine Schulter hängen ließ.
Unten in der Küche erwartete mich bereits Vera Liang an einem gedecktem Tisch. Als Vera mich entdeckte strahlte sie mit den Worten:»Guten Morgen Katie, wie hast du geschlafen?« Ich antwortete ihr wahrheitsgemäß, ich hätte gut geschlafen. Zusammen frühstückten wir und ich machte mich dann auf den Weg zur Uni.
Eigentlich wollte Liang mich fahren, allerdings lehnte ich dies mit der Begründung ab, ich würde den Weg selbst finden und dass es nur eine Viertelstunde zu Fuß seie. So kam es, dass ich nach genau 17 Minuten die Mindge erreichte. Vor dem Gebäude blieb ich stehen und betrachtete es noch ein Mal genau. Es war riesig.
Als erstes muss ich zum Professor und mich ihm vorstellen. Hochmotiviert trat ich ein. Verloren stand ich in dem Eingangsbereich und sah mich um. Nach dem hundertstem Blick auf den Zettel, wo eine Raumnummer draufstand entschied ich mich jemandem nach dem Weg zu fragen. Ich sah mich um. Ein nett aussehender junger Mann mit langem Cardigan viel mir ins Auge.
Als ich vor ihm stand fragte ich:»Hey, kannst du mir sagen wo ich den Professor finde?« Er sah von seinem Handy auf und musterte mich. Ohne ein Wort zu sagen zeigte er auf den Gang der in den linken Teil des Gebäudes führte. »Ah okay, vielen Dank.«, bedankte ich mich und folgte der Richtung in die er zeigte.
Warum hatte er nicht zu mir gesagt? Wunderte Ich mich, als ich den Flur entlang lief, doch vergaß diese Frage schnell wieder, da ich total verloren war. Verzweifelt sah ich mich. »Hey, suchst du was?«, sprach mich aus heiterem Himmel eine Vorbeigehende an. »Ähm ja. Wo ist finde ist das Büro des Professors?«, erkundigte ich mich.
»Komm ich bringe dich hin.«, entschied sie und hackte sich bei mir ein. Sie stellte sich als Li Zhen vor, weshalb auch ich mich vorstellte. »Also hier ist es. Wir sehen uns.«, verkündete sie und nachdem ich mich verabschiedet hatte, klopfte ich an der Tür. Nach einem »Herein.« drückte ich die Türklinke und öffnete die Tür.
Er gab mir eine Auskunft über die einzelnen Kurse und anschließend eine Liste in der ich mich für die verschiedenen Kurse eintrug, dann brachte er mich zum Ersten. Zu meiner Überraschung belegte Li Zhen diesen, so dass ich nicht ganz hilflos war. In der Pause stellte sie mich auch ihrem Freund Qing He vor. Wir verstandene uns auf Anhieb gut.
Als alle Kurse zu ende waren lud sie mich sogar dazu ein mit ihr und den anderen im Tanzraum eine Choreographie zu entwerfen, allerdings konnte ich das wegen meiner Verletzung sowieso streichen. Zu mindest die nächsten vier Wochen oder so. Ich erzählte ihr einfach ich müsse noch etwas erledigen und ging.
Gerade verließ ich die Universität, als ich den Typen von heute Morgen mit seinen drei Freunden reden sah. Einer von ihnen trug eine Lederjacke und zerrissene Jeans, sein Kopf sah wegen seiner Haare einer Ananas ähnlich. Der Größte von ihnen hatten ebenfalls schwarze Haare, allerdings eine normale Frisur und eine dunkel lilane Jacke. Der andere von ihnen trug eine Brille auf der Nase und besaß glatte blond goldene Haare. Er sah sehr gewissenhaft und verantwortungsbewusst aus.
Plötzlich bemerkte ich, dass sie mich dabei erwischt hatten, wie ich sie anstarrte. Prompt wendete ich mich von ihnen ab und ging schnellen Schrittes weiter. Wie peinlich! Hoffentlich vergessen sie das schnell wieder. Natürlich tuen sie das, warum denn auch nicht.
POV Si
»Wer ist sie?«, mit meinem Kopf deutete ich zu dem Mädchen mit langen dunklen Haaren, einer blauen Jeans und einem schwarzen Top. Sie starrte uns schon die ganze Zeit so an. Als sie bemerkte, dass wir sie entdeckt hatten machte sie die Fliege.
»Keine Ahnung. Hab sie hier noch nie gesehen.«, entgegnete Ximen nach einem forschendem Blick. »Wahrscheinlich ist sie neu.«, Heizuo zuckte mit den Achseln und wendete sich wieder von ihr ab. »Mitten im Jahr?«, misstrauisch sah Ximen ihn an.
POV Katie
Mit Vera hatte ich heute morgen besprochen, dass ich mir nach den Kursen in der Stadt etwas zu essen besorgen sollte, weil sie und Liang beide arbeiten mussten. Zwar meinte ich, ich könne mir selber etwas kochen, allerdings schlug sie dies ab. In einem gemütlich aussehendem Laden ließ ich mich schließlich nieder und bestellte mir ein nicht allzu scharfes Gericht.
Mit der asiatische Küche musste ich mich erst noch anfreunden, es war doch etwas ganz anderes, als das was ich gewohnt war. Als die Mahlzeit beendet war machte ich mich auf den Heimweg. Ich kam an einem kleinem Laden vorbei, in dem Milchtee verkauft wurde. An der Eingangstür hing ein Zettel auf dem stand: Neue Mitarbeiter gesucht.
So kam es also, dass ich mich für die Stelle beworb und auch direkt die übernächste Woche darauf anfangen zu arbeiten durfte. Zufrieden mit einem Teilzeitjob in der Tasche kam ich schließlich zu Hause an.
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