Kapitel 16
"Kann ich bleiben?" -wtf girl
In den nächsten Wochen schaute ich immer mal wieder bei den Hauselfen vorbei und wurde richtig gut Freunde mit Dobby und Blinkey.
Die nächste Zeit war sehr schön. Außer, dass ich irgendwie immer weniger mit Luna machte.
Zum Schulball ging ich mit einem Beauxbatons Jungen, den ich nett fand und dann kam die zweite Aufgabe.
Hermine, Ron, Cho und Gabrielle wurden auf den Grund des Sees gebracht und die Champions mussten sie suchen. Fred und George sammelten Wetten ein und ich wettete eine Galleone darauf, dass Cedric die meisten Punkte bekam, dann Harry, dann Krum und dann Fleur.
Ich hätte meine Vorteile noch mehr ausnutzen können und zehn Galleonen darauf wetten können, aber ich wollte nicht fies sein. Nicht, wo alle mich dafür hielten.
Schließlich, nach einer Ewigkeit waren alle wieder oben. Es wurden die Punkte vergeben und ich bekam mein Geld.
Ich grinste die Zwillinge an, die meine Wette vorhin noch für komisch gehielten hatten und mich ein wenig ausgelacht hatten. Nach der zweiten Aufgabe hatten wir viel Zeit, bis die dritte kam.
In der Zeit besuchte ich immer wieder die Hauselfen und machte hin und wieder auch etwas mit Luna.
-.-
Und dann kam der Tag: Die dritte Aufgabe. Ich war unnormal aufgeregt.
Aber das war auch kein Wunder. Wer würde das nicht sein, wenn er wüsste, dass Voldemort bald zurück sein würde. Ich kam ohne Probleme durch die Prüfungen.
Ich hätte nicht einmal lernen müssen, da ich ja ein Legilimentor war. Aber so war ich nicht. Ich lernte fleißig und las während der Prüfung kein einziges mal nicht einmal unabsichtlich Gedanken. Dann kam die Aufgabe.
Ich hatte Angst. Cedric würde sterben und ich konnte nichts dagegen tuhen. Oder doch?
Nein, ich konnte unmöglich zum Friedhof, ohne zu apparieren und abgesehen von dem Fakt, dass ich noch nie alleine appariert war, konnte man in Hogwarts nicht apparieren.
Also musste ich mich wohl oder übel auf die Ränge setzen und nicht tun. Als die Champions in den Irrgarten gegangen waren, warteten wir alle. Schnell wurde ich gelangweilt.
Hatte sich jemand mal gedacht, dass es für die Zuschauer schön langweilig werden würde, wenn sie einfach nur dasaßen und warteten? Dann sah ich, wie rote Funken gesprüht wurden.
Ein Raunen ging durch die Menge. Da mich niemand beobachtete, tat ich nicht so, als wäre ich überrascht, wurde aber langsam aufgeregt. Bald müsste es passieren. Wir warteten noch viel länger.
Langsam fing ich an nervös zu werden. Jede Sekunde konnte Harry auftauchen.
Und da passierte es. Ein Blitz hellblauen Lichtes und Harry und Cedric tauchten auf.
Es war schlimm. Mitanzusehen, wie Harry, verletzt, und Cedric tot dort lagen. Alle fingen plötzlich an zu tuscheln und zu flüstern.
Das störte mich nicht. Ich rannte die Ränge runter und sah dort Harry, Cedric und Dumbledore. Fudge. Doch ich kam nicht zu ihnen durch.
Schon nahm Crouch Harry mit. Ich musste Dumbledore warnen. Ihm sagen, dass es Harry nicht gut gehen würde.
Mit aller Kraft zwängte ich mich durch die Menge und rannte zu Dumbledore. Er ging in meine Richtung und ich sah ihn an. „Dumbledore! Cr-Moody took Harry with him! Quick, you have to go to him!"
Dumbledore schaute mich kurz überrascht an, dann schien er zu verstehen.
Er nickte mir kurz zu und ich war ein wenig verwirrt.
Er ging weg, vermutlich um McGonagall und Snape zu holen. Ich setzte mich ins Gras. Doch nach einigen Minuten hielt ich das nicht mehr aus.
Ich sprang auf, rannte aus dem Stadion raus, hoch zum Schloss. Ich ging zu Dumbledores Büro, versuchte ein paar Passwörter und fand schließlich das richtige (Goblet of fire).
Ich rannte die sich bewegenden Treppen hoch und kam durch die Tür herein gerauscht. Sirius, Harry und Dumbledore wichen erschrocken zurück.
Ich nickte Harry zu, gab Sirius einen kurzen Blick und wandte mich dann an Dumbledore. „I have to talk to you." Er nickte. „Well, as you can see, I am a little bit busy right now, Would you mind, if you wait?"
Ich schüttelte den Kopf. „Shall I go outside, or can I stay ?", fragte ich. Dumbledore lächelte mich an. Und sagte dann: „Well, actually, I would say, you could stay, but Harry and Sirius don't really know you, so..." Ich nickte.
Ich ging raus und schloss die Tür hinter mir. Ich setzte mich hin und wartete. Dumbledore kam nach einer Weile mit Harry und Sirius als Hund raus. Er schaute mich kurz an.
„I am afraid, I need to talk with Fudge soon, so, would you mind, if we postpone our talk?"
Ich wollte eigentlich jetzt mit ihm sprechen, aber ich nickte. Ich wusste, wie wichtig das war. Also ging ich runter. Ich wollte nicht wirklich in unseren Gemeinschaftsraum gehen, also ging ich zum Raum der Wünsche.
Ich wünschte mir einen Raum, in dem ich mich wohlfühlen würde, und tatsächlich: Ein gemütliches Bett, Holzschränke und ein kleiner Tisch aus Holz kamen zum Vorschein. Außerdem hing das Wappen von Hogwarts an der Wand. Obwohl ich eigentlich nichts gemacht hatte, war ich sehr erschöpft. Ich legte mich auf das Bett und schlief ein.
Am nächsten Morgen erwachte ich und fragte mich zuerst, wo ich war. Dann fiel es mir wieder ein: Ich war im Raum der Wünsche! Ich wünschte mir schnell ein gutes Frühstück und der Gang zu Aberforth öffnete sich. Ach ja, Essen ist ja eines der fünf Ausnahmen von Gammes Gesetz der elementaren Transfiguration, das hatte ich vergessen.
Vielleicht sollte ich doch lieber in die große Halle? Ich seufzte und verließ den Raum. Ich ging runter in die große Halle und an den Slytherintisch, wo heute besonders viel Getuschel herrschte. Ich ignorierte es, setzte mich so weit wie möglich weg von den anderen und aß einsam mein Frühstück.
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