Kapitel 10

Am Freitag wollte ich gerade wieder zu Rocky, Emmy und Diana, da rief meine Mutter: „Rose, da ist ein Eule für dich angekommen!" Ich fragte mich, wer das sein sollte, der mir eine Eule schickt.

Ich rief zurück: „Kannst du den Brief hochbringen?" Einige Augenblicke später war sie oben und gab mir den Brief. Dann ging sie aus dem Zimmer. Neugierig faltete ich den Brief auseinander und begann zu lesen:

"Dear Rose,

How are your holidays so far? I know they just started, but ... I don't know what else to write. But I wanted to ask you how it is with you? Are you going on vacation? And how is it with you in Germany anyway? Different from England? I would really be interested.

Draco

P.S .: What did your parents say about your good grades?"

Ich lächelte. Dann antwortete ich:

Dear Draco,

My holidays have been good so far. Stop flattering me with my good grades, I'm still blushing! Fortunately you can't see me. How is it here in Germany? Well, different. We eat other things for breakfast, speak differently (namely German, e.g. Hallo ich bin Rose = Hello I am Rose) and apparently also have a different character, everyone says you English are hypothermic.

Well, it doesn't matter now, does it? If you still want to know something, write it in your next letter and formulate your question so that I know what to write about Germany! I wanted to ask you something about where you just asked me out about Germany.

Why do you actually like me when I'm from Germany? I should be about as bad for you as a Muggle-born Slytherin or a pureblood Gryffindor. Instead, you don't care. Why? And why are you nicer to me than someone else?

Just say if these questions are too uncomfortable for you.

Greetings Rose

Ja, das konnte ich so lassen. Ich gab Dracos Eule den Brief mit auf den Weg, die verstanden hatte, dass sie den Brief zu ihm tragen sollte. Ich lehnte mich zurück und war irgendwie erleichtert. Erleichtert, dass ich bald wissen würde, warum Draco so war.

***

Am nächsten Tag erzählte ich Rocky & Co von Dracos Brief. Sie fanden das gut was ich gemacht hatte. Doch wir hatten keine Zeit, weiter darüber zu quatschen, denn alle mussten ihre Koffer packen, weil sie eine Woche zu Lisa und eine Woche zu Katharina fahren würden. Na toll, dann war ich mal wieder alleine. Ich half ihnen zu packen und verabschiedete mich dann nach Hause.

Ich entschied, die freie Zeit zum Lernen und zum Hausaufgaben machen zu nutzen. Also setzte ich mich an einen ellenlangen Aufsatz für Snape und hatte ihn bald darauf fertig.

So vergingen die nächsten Tage. Ich machte meist Hausaufgaben und las danach in den Büchern der Klassen darüber. Ich war den anderen weit voraus. Ich lernte viel und kannte zudem noch die Harry Potter Bücher.

Als ich am Donnerstag gerade dabei war Transfiguration 4 zu lesen, kam eine Eule an mein Fenster. Ich erkannte Dracos Eule. Ich ließ sie rein und sie hielt mir ihr Bein hin, wo dich den Brief abbinden konnte. Dann ließ sie sich auf meinem Tisch nieder. Gespannt, was Draco darauf antworten würde, riss ich den Brief auf. Und ich las ihn durch:

"Dear Miss Meddleton,

You will never meet with my son again. You are not good for him and are also German. I want you to stay away from him. And if you don't do that, I'll make sure you do.

Hoping you understood me Lucius Malfoy "

Mir stockte der Atem. Ich bekam Tränen in den Augen. Der Brief war wohl in die Hände von Mr Malfoy gelangt und er hatte seinem Sohn und mir verboten, uns zu treffen. Ich wusste, dass es kein zurück gab. Ich würde damit leben müssen. Mich nie mehr mit ihm zu treffen und sehr selten mit ihm zu reden. Das war alles meine Schuld. Hätte ich ihn das nicht gefragt, hätte er auch denken können, ich wäre hier im Urlaub.

Doch jetzt konnte ich Draco nicht mehr zurückschreiben und er würde denken, ich würde ihn ignorieren. Würde er sowieso denken. Denn ich konnte ihm nicht sagen, dass sein eigener Vater mir verboten hatte, sich mit ihm zu treffen. Ich atmete schwer. Dann heulte ich richtig los. Ich hatte keine Ahnung, was das war, nur dass Draco mir sehr wichtig geworden war und Teil meines Lebens geworden war. Es hätte mir egal sein müssen, warum er mich mag. Wieso musste das passieren?

Ich schrieb erst einmal einen Brief an Rocky & Co und schickte ihn mit Mamas Eule los. Auf diesen Brief hin antworteten sie, dass ich sofort zu ihnen kommen sollte. Ich packte also meine Sachen und die Mutter von Katharina holte mich per Seit-an-Seit-apparieren ab.

Kurz darauf war ich in einem gemütlichen kleinem Haus. Ich dankte Frau Altarie, dass ich hier sein durfte und sie sagte mir den Weg zu Katharinas Zimmer. Ich ging die Treppe hoch, einen Flur entlang und in die dritte Tür von links. Darin saßen Diana, Emmy, Rocky, Lisa und Katharina und warteten auf mich.

Sie forderten, dass ich alles haarklein berichten sollte. Ich erzählte ihnen die ganze Sache und erklärte ihnen, dass ich das Verbot von Mr Malfoy wohl einhalten würde.

„ ... Denn sie sind eine sehr einflussreiche Familie und so weit ich weiß, war Lucius Malfoy mal ein Todesser." sagte ich. Katharina und Lisa schlugen die Hände vor ihren Mund. Dann keuchte Katharina: „Oh ja, dann würde ich das Verbot auch einhalten..."

Alle anderen nickten. Danach gingen wir runter. Denn es sollte Abendessen geben. Katharinas Mutter konnte exzellent kochen und so genoss ich das Essen. Auch die anderen Tage hier genoss ich. Als Diana, Emmy, Rocky und Ich schließlich am Ende der vierten Woche wieder zu Hause waren war ich sogar ein wenig enttäuscht.

Doch auch die nächste Woche hier war toll. In der sechsten Woche jedoch, beschloss Mama, dass wir schon einmal nach London fahren würden. Wir nahmen einen Portschlüssel nach London und buchten uns eine Unterkunft im tropfenden Kessel

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