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i dont believe in a damn thing

~♡~

Ich rieb mir gähnend meine Schläfen und wartete auf meinen Kaffee. Ich habe heute Nacht fast nicht geschlafen, weil mir die sache mit Ray nicht aus dem Kopf ging. Und das mit dem Fremden auch nicht. 

Vielleicht war es ja einer von Lucs Männern? Mit meinem Kaffee lief ich in Lucs Zimmer, der gerade dabei war seine Jeans anzuziehen. 

"Was hast du vor?" fragte ich mit hochgehobenen Augenbrauen. "Ich gehe" sagte er schlicht und zog sich sein T-Shirt an. 

"Einen scheiß wirst du! Zuerst reden wir!" zischte ich. Luc seufzte genervt. "Fang an"

"Läuft einer deiner Männer hinter mir her?" fragte ich. "Ja" sagte er knapp. Ich sah ihn mit offenem Mund an. 

"Wieso das?" fragte ich entsetzt. Er sah mich stur an. 

"Okay und wer ist dann dieser Ray oder Raymond?" fragte ich und sofort änderte Lucs Gesichtsausdruck sich. 

"Sag nicht du hast mit ihm geredet" meinte er mit großen Augen und stand auf. "Ehhm doch wieso?" fragte ich verwirrt.

"Jetzt gibt es keinen Ausweg mehr. Du steckst mitten in der Scheiße" sagte Luc seufzend. "Wieso denn?" fragte ich aufgebracht. Wieso kann er nicht einfach mal sagen was er meint anstatt drumherum zu reden?!

"Ray will dich. Er wird dich als Druckmittel benutzen wollen" sagte Luc. "Gegen wen denn?" fragte ich verzweifelt. "Luc rede Klartext!" zischte ich dann. 

"Das ist doch egal. Wieso bist du nicht einfach von der Bildfläche verschwunden?" fragte er genervt. 

"Hätte das denn was gebracht?" fragte ich ebenfalls genervt. "Nein" meinte Luc.

"Aber dann müsste ich dich jetzt nicht beschützen" brummte er. "Wer sagt das denn?" fragte ich verwirrt. "Es war ein versprechen. Ein dummes, dummes versprechen" seufzte Luc. 

"Überleb... einfach deine Schicht und fang dann an Zuhause zu packen denn glaub mir, du willst nicht dass ich das tue" meinte er den letzten Teil dreckig grinsend, ehe er ging. 

Ich gehe nicht mit Luc. Ich weigere mich dagegen. Später schleift er mich noch in einen seiner Clubs. Da mache ich nicht mit. Niemals. Ich werde einfach nicht nach Hause gehen. Ich gehe mit Lisa in eine Mall. Da werden sie mich hoffentlich nicht finden. Also lief ich zu Lisa.

"Ja hey wir gehen später in eine Mall okay? Okay super" sagte ich schnell und lief in ein Patientenzimmer, damit sie mir nicht wiedersprechen konnte. 

~♡~

"Ja. Ich suche Juliet. Wissen sie wo sie gerade ist?" fragte jemand ein paar Meter hinter mir. Es war Ray an der Info. "Sie müsste gerade oben im ersten Stock sein" sagte die Frau zu ihm. 

Ich lief schnell in eine Putzkammer herein, um mich zu verstecken. Was will er? 

Du steckst mitten in der Scheiße , hallte Lucs stimme in meinem Kopf wieder. Ja. Und wem verdanke ich das? Ich öffnete vorsichtig die Tür der Putzkammer und trat hervor. Ray war weg.

Aber ich konnte mindestens 10 Männer sehen, die hier so garnicht ins Bild passten. Einer von ihnen starrte mich an, ehe er jemanden anrief.

Run.

Ich rannte die Treppen hoch auf meine Station, wo ich meine sachen schnappte. "Hey was machst du?" fragte Lisa verwirrt. 

"Ich muss gehen! Ray hier. Nicht gut" sagte ich schnell, ehe ich hastig zum Aufzug lief. 

"Juliet" ich hörte Rays stimme am Ende des Flurs. Geh zu! Los! "Du kannst mir nicht entkommen babe" sagte er grinsend. Geh zu! Und die Tür schloss sich gerade noch so. Ich werde rennen müssen. 

Im obersten Stockwerk angekommen,  rannte ich durch die Station in den anderen Fahrstuhl, mit dem ich dann in den Keller in die Tiefgarage fuhr. 

Ich rannte zu meinem Auto, aber da stand einer von Rays Männern. 

"Hallo süße" grinste dieser. Auf einmal viel ein lauter Knall. Der Typ sah geschockt auf, ehe er umfiel und sich eine Blutlache auf dem Boden bildete. 

"Steig ein!" schrie Luc hinter mir. Auf der anderen Seite kam Ray hergerannt. Also stieg ich schnell in den Transporter, der mit quitschenden Reifen losfuhr. 

"Wo bringst du mich hin?" fragte ich Luc, der gerade einfach durch die geschlossene schranke raste, die es nach links wegfetzte, der ich entsetzt hinterher sah.

"Weg von hier" sagte er und konzentrierte sich auf die Straße. "Wo. bringst. du . mich . hin?" fragte ich mit Nachdruck in der Stimme. "In einen meiner Clubs" 

"Nein Luc. Ich gehe in keinen von deinen Clubs. Eher springe ich jetzt aus deinem Auto" sagte ich ernst. "Das will ich sehen" meinte er und warf mir einen kurzen blick durch den Rückspiegel zu. 

Ich wollte gerade die Tür öffnen, da wurde ich am Arm zurückgezogen. Von dem unbekannten Mann an der Bar neulich. "Wer bist du?" fragte ich verwirrt. Keine regung. Er war komplett eingemummt. Ich konnte nichts von ihm sehen. 

"Luc lass mich raus" sagte ich, immernoch den Fremden ansehend. "Nein" sagte Luc und bog irgendwo ab. 

Ich riss mich aus dem griff von.... ich nenn ihn einfach mal Frank, und riss die Tür auf. Ich wollte gerade rausspringen, da wurde ich schon wieder von Frank zurückgezogen. Er presste mich an sich und schloss dann die Tür. 

"Lass mich los!" zischte ich. Luc warf einen Kritischen blick in den Rückspiegel.  "Luc" sagte ich warnend. 

"Du kommst zu mir" seufzte er schließlich. "Luc" knurrte Frank hinter mir. Diese Stimme kommt mir doch bekannt vor. 

Ich zappelte und versuchte mich wieder aus Franks griff zu befreien. "Lass mich los du Lappen!" zischte ich sauer. Und erst als Luc genervt die Zentralverriegelung aktivierte, ließ der Depp mich los. 

Ich versuchte erneut die Tür zu öffnen, aber nein. "Ich hasse euch!" zischte ich sauer, ehe ich meinen Kopf ans Fenster anlehnte.

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