Prolog
Ich möchte mit dieser Geschichte niemandem zu nahe treten, oder gar verletzen! Es wird unter anderem um Alkoholsucht und den Umgang damit gehen. Ich selbst habe keine Erfahrung mit diesem Thema, sondern schreibe einfach nur meine Fantasien nieder!
Wenn du unter Alkohol- und /oder Drogensucht leidest, suche dir bitte Hilfe! Du kannst dir bei deinem Vertrauenslehrer Hilfe suchen. Es gibt viele Hilfestellen, bei denen man sich melden kann.
Holt euch bitte Hilfe, anstatt alles in Alkohol zu tränken. Das hilft nicht! <3
Ich nahm noch einen großen Schluck. Die kühle Flüssigkeit rann meine Kehle hinunter. Sie brannte leicht, doch dieses Gefühl kannte ich nur zu gut.
Als mein Vater nach 11 Jahren Erziehung die Schnauze voll hatte und eben Milch holen ging, fing meine Mutter an zu trinken. Zwei Jahre später machte die Schule Druck. Ich musste besser werden, den Stoff schaffen, um versetzt zu werden. Ich bekam das alles nicht hin und bleib sitzen. Gab mich irgendwann mit den falschen Leuten ab, fing mit 14 an zu trinken. Kurz danach kamen die Drogen hinzu.
Und jetzt stand ich hier, ließ meinen Kopf voll laufen, mit all dem Alkohol. Meine Clique bestand aus nicht vielen Leuten, doch wir hatten alle die selben Probleme: Eltern, Schule, Alkohol und Drogen.
Ich war schon so voll, dass ich nichteinmal mehr hätte meinen Namen schreiben können. Ich nahm ein Messer, welches einfach so im Gras lag. Wie von Sinnen, stach ich auf Beatrice, ein Mädchen, welches ich nicht leiden konnte, ein.
Rudi hielt mich fest, dann war alles schwarz.
Ich schlug meine Augen auf und fand mich in einem Krankenzimmer wieder. Ich lag im Krankenhaus. Es roch nach Desinfektionsmittel und alter Oma.
Eine Ärztin betrat den hellen Raum und stelle sich als Frau Dr. Oelerich vor. Sie erklärte mir die Situation, dass ich betrunken war und mich und meine Klassenkameradin mit einem Messer verletzt hatte. Beatrice lag auf der Intensivstation und kämpfte ums Überleben.
Als sie mir dies erzählte, kamen mir die Tränen. Ich bereute es. Alles.
Das trinken, das Drogen nehmen, die Messerattacke. Doch ich konnte es nicht mehr ändern. Ich konnte auch nicht aufhören. Der Alkohol und die Drogen waren für mich so wichtig geworden... Ich konnte nicht mehr aufhören. Es war für mich überlebenswichtig.
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374 Wörter
Nicht gerade lang, aber für's Erste wird es reichen °~°
Das nächste Kapitel wird länger, versprochen. Da werden es dann 376 Wörter XD
~ Marie
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