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Zwei Tage waren vergangen.
Zwei mehr oder weniger erfolgreiche Tage, wobei man bemerken sollte das nur einer über Nyokos plötzliches Verschwinden wirklich traurig ist. Und diese Person bin definitiv nicht ich. Also doch eher erfolgreiche Tage.
Auch Masaru ist aufgewacht. Um genau zu sein vor knapp Zehn Minuten, weshalb ich mich auch grade auf dem Weg zum Hauptgebäude befinde. Einen Block, in welchen ich die losen und mit Notizen bekritzelten Zettel gelegt hatte, an meine Seite gepresst, und den Kugelschreiber nachdenklich in den Händen drehend. Vielleicht würde ich, durch seine Hilfe, die Person identifizieren können.
Er scheint, laut dem Laufburschen Present Mic, keine Schmerzen oder Verletzungen zu haben. Den Verband um seine Schulter wollten sie allerdings nicht ohne meine Abwesenheit entfernen. Wahrscheinlich hatte Recovery Girl das Bedenken, dass das Mal bei Licht reagiert und meine Versieglung um sonst war.
Das Mal dürfte aber nur auf Chakra reagieren. Da er kein Chakra hat, sollte ich mir darüber aber keine Sorgen machen, außer das Fluchmal wurde komplett erneuert und denn Menschen hier angepasst. Wenn nicht, sollte Masaru wohl mit so wenig Chakra wie möglich in Berührung kommen.
Es war schon später Abend, und die letzten Sonnenstrahlen erhellten das mächtige Gebäude der UA, als ich durch denn Haupteingang schritt und Richtung Krankenzimmer ging. Der Flur war wie leer gefegt, und meine Schritte hallten erstaunlich laut durch die Gänge. Erinnert mich an meine 'Patrouille' im Wohnheim.
Höflich klopfte ich am Türrahmen der offenen Tür des Krankenzimmers, und trat ohne ein 'herein' abzuwarten in das kleine Zimmer. Direkt fokussierte ich den Blauhaarigen mit meinem Auge, welcher im hintersten Bett saß und seine Fingernägel betrachtet. Nach genauerem hinsehen erkannte ich, dass diese im Sekundentakt die Färbe änderten.
,,Hatake Yuna." - ,,Zaraki Masaru" stumm nickte ich als Reaktion auf diesen stumpfen Namens-Austausch und setzte mich auf einen Stuhl neben Masarus Liege. Erwartend und gelangweilt schaute er mir beim Ordnen meiner Notizen zu, wagte es aber nicht etwas Zusagen.
,,Zaraki Masaru, den Ernst der Lage muss ich dir wohl nicht erklären..." fing ich ohne Umschweifen an, und bekam nur ein einfaches nicken seinerseits. ,,Du hast keine Schmerzen mehr." Wieder nickte er, während sich seine Haare in einem leicht rötlichen Ton verfärbten. Seine Augen wirkten auch nicht mehr so Neongelb, sondern eher wie ein seltenes aber natürliches Grün/Gelb.
Seine Spezialität war wohl das verändern seines äußeren.
,,Wie ist es zu dem Mal gekommen? Hast du erkannt wer es war?" Stellte ich gleich die Entscheidenden Fragen um schnellstmöglich eine Antwort zu bekommen. Dabei behielt ich vor allem die offenen, welche wahrscheinlich nur wegen der schlechten Luft geöffnet wurden waren, Fenster in Beobachtung.
In den letzten Tagen hatte ich mehr als genug Zeit über alles nachzudenken. Je länger ich dann meinen Gedanken nachhing, desto unwahrscheinlicher war es das Masaru einfach geflohen ist. Dementsprechend arbeitete er entweder mit meinem Feind zusammen, oder wurde bewusst freigelassen, um mich zu verspotten.
,,Vor knapp zwei Wochen, eine Frau hatte mich nach dem Weg gefragt. Ein stechen an meinem Oberarm und dann eine kalte Flüssigkeit in meinen Armen." Begann er nervös zu erzählen und seine Fingernagel nahmen wieder die verschiedensten Farben an. ,,Als ich aufwachte war ich Festgekettet und ich hörte die Stimme eines Mannes welche zu mir sprach."
Unauffällig öffnete ich den Knopf meiner Kunaitasche, und umgriff mit zwei Fingern den Griff eines der Messers. Mein innerer Shinobi warnte mich vor einem Angriff... ,,Sehen konnte ich nichts. Aber anhand der Stimme würde ich den Mann auf Mitte Dreißig schätzen." Blätter raschelten auffällig laut und meine Augen verengten sich, als wäre ich in Gedanken versunken.
,,Allerdings hatte er eine komische Aussprache..." fuhr Masaru, der von allem nicht mitbekommen schien, fort, während ich das knacken eines Astest und das Atmen einer Person wahrnahm. Mein rechten Oberschenkel, an welchem die Kunaitasche sich befand, war glücklicherweise vom Fenster abgewannt, sodass ich problemlos aber trotzdem vorsichtig das umklammerte Kuani aus der Tasche nahm. Bereit um es im Bruchteil einer Sekunde auf denn Lauscher zu schleudern,
,,Es hatte das 'S' ungewöhnlich zischend ausgesprochen"
Blitzschnell sprang ich von meinem Stuhl auf, warf das Messer mit ungeheurer Geschwindigkeit aus dem Fenster. Der Wind heulte laut auf, als ich aus dem Fenster auf den nahestehenden Baum, aber das einzige was ich fand, war mein Kunai welches regungslos im Baum steckte.
Nach dem Zweiten Blick erkannte ich erst den dunkle, vom Messer durchbohrten, Stofffetzen und die im Mondschein glänzende Metallplatten mit einer eingekerbten Musiknote darauf sanft mit dem Wind tanzen.
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Kurz, aber meiner Meinung nach gelungen :3
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