2.

Taehyung

Spöttisch lacht der Blonde über diese Frage.

"Du solltest erstmal einen Kerl zufriedenstellen, dann darfst du weiter träumen.", lächelt er Jungkook zuckersüß an. Dieser lässt sich das allerdings nicht gefallen und hält den Fremden fest, als er sich an ihm vorbei drängeln will. Mit seinem Körper drückt er den Blonden gegen den Türrahmen, sodass er nicht abhauen kann. Mir fällt auf, das er einige Zentimeter kleiner ist als wir. Trotzdem scheint er eine ganz schön große Klappe zu haben.

Unsanft drückt meine erste Bekanntschaft hier in Busan, von der ich mir nicht mehr sicher bin ob ich sie aufrechterhalten möchte, das Kinn des Anderen nach oben, damit er ihn ansieht. In dessen Blick spiegelt sich pures Desinteresse. "Für wen hältst du dich eigentlich?!", knurrt der Braunhaarige bedrohlich und ich bin sicher, spätestens jetzt würde fast jeder den Schwanz einkneifen. Fast jeder.

"Ich denke die Rolle des Prinzen würde mir gut stehen.", kommt es grinsend von dem Kleineren. Das scheint allerdings zu viel für Jungkooks Ego zu sein, denn noch ehe jemand reagieren kann, landet seine Faust in dem Gesicht des Anderen. Der Kopf des Blonden schlägt unsanft gegen die Wand hinter sich und innerhalb weniger Sekunden färbt sich der Bereich um sein rechtes Auge dunkel.

Doch statt jetzt völlig zu eskalieren und zurück zu schlagen bleibt er ruhig. "Wenn du jetzt zufrieden bist, darf ich dann endlich gehen? Dein Typ rennt dir sonst noch weg und dann hast du heute gar keinen Sex mehr." Damit stößt er Jungkook an der Brust von sich, zieht seinen Bademantel enger zu und verlässt den Flur.

Erstaunt sehe ich ihm nach. Mut hat der Kerl, das muss man ihm lassen. "Also, wo waren wir stehen geblieben?", dreht sich Jungkook fragend zu mir. Ich brauche einen Moment, um wieder ins Hier und Jetzt zu kommen, habe derweil wieder seine Lippen auf den meinen, die mich im Rausch der Geilheit versinken lassen. Solange er mich nicht schlägt habe ich nichts gegen guten Sex.

Ungeduldig laufe ich rückwärts zu dem großen Bett in der Mitte des Raumes und lasse mich darauf fallen, ziehe Jungkook dabei über mich, ohne unseren wilden Kuss zu unterbrechen. Seine Zunge schiebt sich heiß und feucht in meinen Mund, reibt an meiner und macht es mir unmöglich noch einen klaren Gedanken zu fassen.

Ich wusste zwar, dass es in Busan auch heiße Kerle und geile Frauen gibt, aber niemals hätte ich damit gerechnet, einen Tag nach meinem Umzug direkt Sex mit einem der Leute hier zu haben.

Was es nicht alles für Zufälle gibt.

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Warum nochmal hatte ich dieses Kapitel hier eigentlich ewig rumliegen, hab es aber nicht hochgeladen? 🤔

Naja, egal. Ich gehe sowieso gerade durch und versuche überall zumindest ein bisschen weiter zu schreiben. Also vielleicht kommt hier bald wieder was 🙏 🙏

안녕♥️

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