Prolog
Nikolai's Augen weiteten sich vor Unglauben. Was passierte hier? Er konnte es nicht verstehen. Die sonst so friedlichen Straßen wurden gefüllt von Menschen. Alt und Jung. Mann und Weib. Alle kamen zusammen, doch warum? Was war passiert? Er stand auf und klopfte an die Scheibe seiner Kutsche. Nach ein paar Sekunden, als seine Kutschtür sich immer noch nicht öffnete, griff er selbst danach, stieß sie auf und trat raus. Hunderte Menschen liefen an ihm vorbei, sobald er auf die Straße trat. Eine junge Frau umarmte einen kleinen Jungen, hob ihn hoch und wirbelte ihn im Kreis herum. Fast schon automatisch gingen die Massen zur Seite, als er durch die Menge lief. Um ihn herum wurde geschrien und gelacht. Menschen fielen sich in die Arme. Schritt für Schritt ging er voran, bis er etwas hörte. Etwas leises nur.
,,Tiffany! Komm schon!”
Verwirrt drehte er seinen Kopf, konnte aber nicht erkennen, woher die Stimme kam. Doch fühlte er sich in gewisser Weise angesprochen. Immer noch aufmerksam lief er weiter. Ein Knistern gelang ein seine Ohren, als er fast am vorderen Rande des Pulks war. Ein Schrei zerriss die Luft.
,,Tiffany!”
Wieder war dort diese Stimme. Sie klang nah und doch so fern. Und wieder blickte er sich um. Niemand war zu sehen. Gerade als er weitergehen wollte, wurde er angerempelt. Seine Hand schloss sich sofort um den Arm des Verantwortlichen. Ein Blick reichte, um ihn noch weiter aufbrausen zu lassen. Ein Mädchen, keine 17, stand vor ihm und blickte verängstigt auf die grob gepflasterte Straße.
,,Heb deinen Blick!”
Sie kam seinem Befehl umgehend nach. Mit jedem Zentimeter den sie seinen Augen näher kam, wurde das Licht um sie herum immer heller. Das Geschrei, das Knistern, die Menschen verblasste. Nur sie beide existierten noch. Kurz bevor das Licht ihn blendete, blickte er in zwei smaragdgrüne Augen. Die Erkenntnis durchfuhr ihm wie ein Blitz......
,,TIFFANY!”
Ich riss die Augen auf und blickte in das Gesicht meiner Mutter. Ihre sonst so streng zurückgekämmten blonden Haare hingen ihr leicht im Gesicht und betonten ihre blauen Augen. Diese blickten mich sorgenvoll und gleichsam verwirrt an.
,,Tiffany! Was ist passiert?”
Meine Mutter schaute mich noch immer sorgend an.
,,Mom? Was ist passiert? Wieso bist du hier?”, fragte ich sie nun selbst. Kurz blitzte Unglauben in ihren Augen auf, doch das überspielte sie gekonnt.
,,Was passiert ist, Kind? Du bist aus deinem Bett gefallen! Hattest du einen Albtraum?”
Kurz blickte ich mich um. Ich lag tatsächlich auf meinem Fußboden. Meine Mutter hockte neben mir. Ich strampelte meine Decke von mir und setzte mich auf. Benommen schaute ich kurz auf meine Hände, ehe ich wieder aufblickte und meinen Kopf schüttelte.
,,Nein.... Ja…. Ehrlich gesagt weiß ich es nicht. ”, murmelte ich, stand auf und schmiss meine Decke wieder auf mein Bett, ,,Tut mir leid, dass ich dich geweckt habe, Mom! Geh wieder ins Bett. Wenn etwas ist sag ich dir bescheid!”
Mom zögerte kurz, als sie aber mein Gähnen sah, drehte sie sich um und ging zur Tür, während ich mich wieder ins Bett legte.
,,Nikolai......”, murmelte ich zusammhanglos und schloss meine Augen. Im Halbschlaf bekam ich mit, wie meine Mutter kurz stoppte, dann schon fast die Treppe runterrannte und kurz danach anfing zu reden.
,,Bastian! Nikolai ist erwacht. Du musst etwas tun...!”
Mehr hörte ich nicht, denn ich wurde wieder in eine Traumwelt gezogen.... Meine Traumwelt......
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Hier ist eine neue Geschichte von mir.... Ich weiß noch nicht, wie weit ich damit komme, aber ich hoffe, sie gefällt euch.... Und wenn nicht, dann nicht!
Lasst mir gerne Kommentare da!
Liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen...
alax_ia
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