Chapter Sixty
P.o.V Jungkook
Wir liefen einige Minuten und dabei redeten wir über jeden bedenklichen Scheiß. Es war nach langer Zeit mal wieder einer dieser Momente, in welchem ich und Yoongi einfach nur entspannt, ohne jegliche Sorgen, einfach irgendetwas miteinander machten. In diesem Fall gingen wir in einen Club. In einem Club, in welchen wir nach einem Drogendealer Ausschau hielten. Zwar wussten wir, dass wir gerade auf so etwas wie einer Mission waren, aber irgendwie fühlte es sich einfach nicht so an. „Regel Nummer Eins, du trinkst nichts Alkoholisches", kam es belustigt von Yoongi, welcher mit einem Finger grinsend auf mich zeigte, welchen ich sofort mit meiner rechten Hand umschloss und ihn runter drückte. „Och, wieso denn nicht?", kam es ironisch, schmollend von mir, gefolgt von einem Lachen meinerseits. „Weil klein Jungkookie noch nicht volljährig ist." „Eh memememeeee", und sofort fingen wir beide an zu lachen und so ging es schon die ganze Zeit.
Nach insgesamt 20 Minuten Laufzeit, in welcher wir nicht gerade schnell gelaufen sind, kamen wir schlussendlich am Clubeingang an, als dann noch jeweils von uns 7€ Eintrittsgeld verlangt wurde, konnte ich Yoongi nicht davon abhalten mein Eintrittsgeld nicht mit zu bezahlen. „Du weißt, wir sind hier nicht zum Feiern, oder?", kam es sofort wieder ernst von Yoongi. „Ich dachte du hast es schon wieder vergessen, aber nein... Ich habe es nicht vergessen, bloß weiß ich nicht, wo wir bitte anfangen sollen zu suchen. Außerdem wissen wir nicht einmal ob er heute wirklich hier ist. Am Ende war das auf den Videobändern nur eine Einmalige Sache und-" „Das ist nicht, das einzige Video, wo er hier zusehen ist, Jungkook. Wäre es das einzige, dann hättest du mich zu einhundert Prozent nicht so schnell hier herbekommen und das weißt du auch.", erklärte er mir und griff leicht nach meinem Oberarm, um mich zur Seite zu ziehen, sodass wir nicht allzu sehr im Weg stehen konnten. Leicht verdrehte ich meine Augen und legte meine Arme auf seine Schulter und lächelte ihn leicht an. „Nimm es nicht allzu ernst und ich weiß, dass du sonst nicht in einen Club gegangen wärst.... Aaaaber jetzt vergiss das alles einfach mal und genieße die Stimmung.", sagte ich noch immer ruhig und blickte ihn in seine Augen, welche sich nun leicht genervt verdrehten. Doch es dauerte nicht lange, bis Yoongi auch anfing zu grinsen und seinen Kopf deswegen sank. „Du bist so ein Idiot Jeon Jungkook. Wir müssen das ernst nehmen, sonst-" und somit legte ich meine Hand auf seinen Mund und unterbrach ihn somit. „Kein aber, kein sonst, kein gar nichts... und jetzt komm", ohne auf noch ein Wort seiner Seite her zu warten, nahm ich seine Hand in meine und zog ihn in Mitte der Menschenmenge. „Jungkook... was wird das?", fragte er mich skeptisch und drehte mich somit wieder zu ihm um, legte meine Arme auf seinen Schultern ab und verkreuzte meine Hände hinter seinem Nacken. „Achte nicht auf mich, sondern auf den dröhnenden Bass, der schlechten Top 100 Musik, die wir immer im Radio hören." „Wenn ich aber nicht auf dich achte, dann verliere ich dich." „Wirst du nicht, denn ich bleibe bei dir", sagte ich ruhig. „Trotz allem werde ich auf dich achten. Ich will dir mit meiner Unfähigkeit nicht weh tun... Denn ich bin dennoch ein grauenhafter Tänzer.", antwortete er mir leicht belustigt, weshalb ich noch mehr schmunzeln musste, meine Hände langsam löste und sie dann ruhig seine Arme hinuntergleiten ließ, sodass ich dann seine Hände ergreifen musste. „Wusstest du, dass dies mir scheiß egal ist und man nicht immer perfekt sein muss? Und außerdem, schau dich um. Hier tanzt gar keiner wie ein Profi, also fällst du auch nicht auf.", erklärt ich ihm und sofort bekam ich einen leichten Schlag gegen meinen Oberarm ab und ein „Ey!", folgte gleich danach. „Was soll das denn bitte heißen?" „Dass du ein klasse Tänzer bist", sagte ich ironisch und ergriff mal wieder seine eine Hand. „Mh, du mich auch Jungkook...", nach diesen Worten fing ich an unsere Arme hin und her zu schwingen.

„Dürfte ich fragen was das wird?", kam es skeptisch von Yoongi und ich zuckte nur mit meinen Schultern. „Tanzen", sagte ich knapp, somit beließ es Yoongi auch dabei. Dies machten wir einige viele Minuten so weiter. Wie lange wir das genau machten, wusste ich nicht, aber irgendwann fingen wir auch richtig an zu tanzen. So lange, bis uns von irgendjemand, der anscheinend hier Arbeitete und mit Getränken von der Bar rum ging, uns etwas zu Trinken in die Hand gedrückt hatte. Schnell bedanken wir uns noch, bevor diese Person dann schon wieder zu jemand anderen ging. „Nichts für kleine Jungkooks", kam es sofort von Yoongi, welcher mir in binnen von Sekunden das Getränk aus der Hand nahm. „Och komm schon. Du willst mich doch verarschen?", sagte ich leicht schmollend und schaute Yoongi dabei zu, wie er einmal an dem Getränk nippt. „Du bist nicht volljährig und außerdem ist da Soju drinnen.", erklärte er mir. „Und?" „Jungkook, das hat 20% Alkoholgehalt, kannst du vergessen." „Du bist mies". „So ist das Leben", kam es Schulterzuckend von Yoongi, welcher noch einmal einen Schluck von diesem Getränk machte.
Es dauerte nicht lange, bis der Intus von den zwei Getränken, voll mit Soju und etwas anderem, bei Yoongi wirkte, denn er war auf einmal mehr entspannter und gelassener als zuvor. „Und du sagst Alkohol wirkt bei dir nicht so schnell. Ja, Yoongi, ist klar.", sagte ich belustigt, als ich sah, wie er gerade probierte irgendeinen dummen Tanzmove zu machen. Belustigt schüttelte ich meinen Kopf und schaut mich kurz um, ob ich doch jemanden sehen würde, welcher Jaesujin ähnelte oder einfach verdächtig aussah. Doch als ich mich wieder umdrehte, stellte ich fest, dass Yoongi schon wieder so ein Getränk in der Hand hatte, weshalb ich auf ihn zu kam. „Woher hast du denn das jetzt schon wieder?". Yoongi nippte einmal an dem Glas und zog seine Schultern nach oben, um sie dann wieder wenig später fallen zu lassen. „Weiß ich nicht. War plötzlich da.", antwortete er mir. Leicht seufzte ich aus und lächelte ihn an. „Trink nicht zu viel. Hast du das verstanden?", fragte ich nach und es dauerte nicht lange, bis Yoongi mir zu nickte. Wahrscheinlich hätte ich am besten ihm das Getränk aus der Hand nehmen sollen, denn ab da an, hatte er immer und immer wieder so ein Getränk in der hat, sobald das vorherige leer war.
„Yoongi!" „Mhm?", kam es gleich von ihm, sobald ich seinen Namen auch nur aussprach. „Gib das jetzt her." Und somit griff ich nach dem Getränk und nahm es dem schon stark angetrunkenen Yoongi aus der Hand. „Weißt du was Jungkook?" „Nein?" „Das Leben ist scheiße", sofort wurde ich hellhörig und schaute ihn an. „Wie meinst du das?" „Na schau mal. Wir stehen gerade beide hier und suchen nach jemanden, der nicht hier ist. Wieso müssen wir das machen?", fragte er mich „Weil das unser Job ist?", gab ich ihm fraglich als Antwort. Doch anstatt auf meine Frage weiter drauf einzugehen wechselte er das Thema. „Und wieso sind meine Eltern so scheiße? Was habe ich ihnen denn bitte getan? Wieso bin ich so eine Enttäuschung? Ich habe mich mein ganzes Leben lang angestrengt, um ihnen alles recht zu machen. Aber neiiiiiin, Min Yoongi muss ja perfekt sein, um keine Enttäuschung zu sein. Und weißt du was das Schlimmste ist?", fragte er mich wieder und ich konnte erkennen wie seine Augen glasig wurden. „Yoongi, du-" „Sie interessieren sich einen Scheiß für mich, meine Interessen und wie es mir geht. Hauptsache eine arme Familie, hat einen Sohn mit einem gut bezahlten Job... Nicht wahr?", und somit lief ihm eine Träne seine Wange hinunter. „Yoongi...", sagte ich ruhig, griff nach seinem Handgelenk und zog ihn zu mir, dabei stellte ich das Glas auf den Stehtisch neben uns und legte meine Hände an seine Wange. Sachte wischte ich ihm eine Träne mit meinem rechten Daumen weg. „Wieso bin ich so?", hauchte er noch einmal, bevor noch weitere Tränen folgten. Sofort löste ich meine Hände von seinem Gesicht und platzierte sie an seinem Hinterkopf, zog ihn näher an mich ran, sodass sein Kopf an meiner Brust lehnt und strich langsam durch seine Haare. „Du bist wundervoll Yoongi. Niemand kann mir da etwas anderes sagen... Du bist...", ich blickte leicht nach oben und erkannte in der hintersten Ecke von diesem Club eine Person, welche ich und Yoongi schon den ganzen Abend lang gesucht hatten. Doch ich zögerte und sprach weiter und ließ Jaesujin einfach stehen. „Du bist die Person zu der ich aufsehe, du bist auch keine Enttäuschung, du bist stark, wundervoll...", erklärte ich und stoppte einfach in meiner Erzählung, da ich nicht wusste, wie ich Yoongi dies alles Erklären sollte und vergrub deshalb mein Gesicht in seinen Haaren. Und so verweilten wir einige Zeit, ignorierten die Blicke von anderen Personen in diesem Club und genossen es einfach, bis Yoongi wieder leicht anfing zu sprechen. „Jungkook?" „Ja?", es dauerte kurz bis er weitersprach. „Mir ist schlecht..." „Ja ganz große Klasse.", sagte ich noch, bevor ich mich von ihm löste, mal wieder an diesem Abend nach seiner Hand griff und ihn Richtung Toilette zog. Dabei ließ ich meinen Blick noch einmal zu der Stelle schweifen, an welcher Jaesujin stand und wie ich es mir gedacht hatte, stand dieser nicht mehr dort. Leicht seufzend ging ich weiter und es dauerte nicht lange bis wir auch ankamen. Sofort ging Yoongi zu einer der Kabinen und hockte sich vor eine Toilette. Ich hätte nicht einmal die Sekunden zählen können, wie lange es dauern würde, bis er sich Übergeben würde, denn er tat es sofort. Ruhig und mit bedacht hockte ich mich neben ihn hin und massierte seinen Nacken mit zwei Fingern. „Lass es raus, ich bin bei dir... Genau wie ich es dir heute versprochen habe...", sagte ich „Denn ich bleibe bei dir", wiederholte ich nochmals die Worte, welche ich am Anfang gesagt hatte.
Langsam nahm Yoongi seine linke Hand von der Toilettenbrille hinunter und griff leicht nach der Hand, welche nicht an seinem Nacken platziert war. „Erinnere mich daran, nie wieder soviel Soju zu trinken.", sagte er, weshalb ich leicht lächeln musste. „Mach ich". Und sobald Yoongi fertig war, machte er sich noch einmal schnell im Bad fertig und dann verließen wir gemeinsam den Club und gingen dann zu mir, auch wenn Yoongi das erst nicht wollte, da es ihm unangenehm war, wahrscheinlich sich in meiner Wohnung, beziehungsweise sich in meinem Bad übergeben zu müssen. Sobald wir bei mir angekommen waren, gab ich Yoongi etwas zum umziehen und machte ihm noch schnell einen Tee. In der Zeit schrieb ich Hoseok, dass Yoongi sich betrunken hat, weshalb er heute bei mir übernachten würde. Hobi bedankte sich noch und ging dann wieder offline.
„Jungkook?", kam es leise von Yoongi. Bevor ich irgendwie antworten konnte sprach er schon weiter. „Es tut mir leid" „Was tut dir leid?", fragte ich leicht verwirrt nach. „Der ganze Tag, dass ich mich betrunken habe und wir somit umsonst dort waren und dass ich mich in deinem Bad übergeben habe-" „Sag bitte du hast das Klo getroffen, sag bitte du hast Klo getroffen.", murmelte ich vor mich her und leicht hörte ich ein belustigtes Lachen. „Ja habe ich". „Gut und ich habe dir einen Tee gemacht", sagte ich noch. Yoongi nahm diesen dankend an, trank diesen noch schnell aus. Wenig später gingen wir in mein Zimmer, wo sich Yoongi in mein Bett legte. Schnell holte ich noch einen Eimer, für Notfälle und legte mich dann zu Yoongi mit in mein Bett. „Danke nochmals..." „Kein Ding und jetzt schlaft gut, Nacht", sagte ich noch ruhig und schloss meine Augen.
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1935 Wörte
Joaaa, muss man iwas zu diesem Kapitel sagen? Nein? Oki gut xD
Hoffe es hat euch gefallen und hoffe ihr hattet einen schönen Tag bis jetzt und eine schöne Woche ^^
Schönen restlichen Tag, bzw Woche ^^
Und ich geh mir jetzt n Karamell Cappuccino machen, boja xd
I'm out *lässt Handy fallen*

Kann ich jemanden damit neidig machen? Nein? Ouhhhh ;-;
Dann geh ich wirklich mal xD
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