Chapter Six

P.o.V Yoongi

Drei Tage später ging es auch schon los. Ich hatte Jungkook gesagt das er Heute um 5:00 Uhr morgens da sein sollte. Was er dann auch tat. „Jungkook du weißt wie sowas geht?" fragte ich ihn nochmals, als ich gerade meine Pistole einsteckte. Jungkook griff nach seiner und sagte dabei „Würde ich nicht wissen wie das ginge, wäre ich wohl nicht hier, oder?" „Punkt für dich." Gab ich ihn als Antwort und dabei grinste er nur und packte auch seine Pistole ein. „Brauchen wir noch irgendwas Wichtiges?" fragte er mich und ich warf ihn ein paar Schwarze Lederhandschuhe zu. „Anziehen!" gab ich ihn knapp als Antwort. „Frage beantwortet. Hättest du auch freundlicher sagen können." Sagte er mit einem schmollen, doch ich verdrehte nur meine Augen. Somit zog ich noch meine Handschuhe an und ging dann Richtung Tür, um das Büro zu verlassen. Jungkook machte es mir gleich und als er das Büro verlassen hatte schloss ich es zu. Wir gingen zu meinem Auto und fuhren zum Tatort. In der Zeit als wir im Auto saßen und dort hinfuhren, sprachen ich und Jungkook kaum miteinander. Er starrte nur aus dem Fenster und war in Gedanken versunken. Ich hatte auch kein anliegen ihn anzusprechen, also beließ ich es auch dabei. Ich fragte mich nur über was er sich so Gedanken machte. Über den Einsatz? Na gut, es war sein erster Einsatz ohne eine Gruppe. Er musste höchst Aufmerksam sein und er war auf mich angewiesen, sowie ich auch auf ihn angewiesen war... In solchen Situationen zeigt sich ob du den richtigen Partner hast oder nicht. Man muss wie ein eingespieltes Team funktionieren...

Ich schüttelte leicht meinen Kopf, um ein klaren Kopf zubekommen. Denn so einer ist für solche Einsetze sehr wichtig. Man darf sich keine Sorgen machen, man darf nicht zu viel Nachdenken..., aber ich machte mir gerade zu viele Gedanken. Was ist, wenn es so läuft wie bei Mark, was ist, wenn Jungkook auch Verletzt wird? Aber das geht nicht, niemand sollte dort sein...

Ich richtete wieder mein Blick auf die Straße und erkannte das wir bald da sein würden. Von weitem konnte man schon die verlassene Lagerhalle erkennen.

„Jungkook?" „Mhm?" „Wir sind gleich da" sagte ich in einer ruhigen Stimme. Jungkook richtete sich langsam auf und schaute noch mal nach ob er alles hatte. Angekommen an der Lagerhalle stiegen wir aus. „Jungkook, wenn ich zu dir sage -Rückzug- dann machst du das auch, oder wenn ich dir Kommandos gebe, dann befolgst du sie auch, verstanden?" fragte ich ihn mit einem leichten strengen Unterton und er Nickte. „Aber, dass gilt auch für dich." Sagte er nun mit einem leichten lächeln im Gesicht. „Ach, ich dacht ich setz mich dann hin und mache eine Tee Party und gib ein fick auf deine Kommandos." Sagte ich mit einem ironischen Unterton. „Ich will dann wenigstens auch ein Tee." Gab er mir als Antwort. Ich schlug in leicht gegen den Arm. „Los geh jetzt." Sagte ich und zeigte auf den Eingang. „Mememe Geh jetzt" Äffte mich Jungkook leise nach und ging los in Richtung Eingang. „Das habe ich immer noch gehört." Sagte ich und ging ihn hinterher. Als Jungkook den Eingang erreichte, drückte er die Türklinge runter und verübte einen kleinen druck gegen sie. „Ist zu." Sagte er. „Vielleicht musst du ja auch ziehen." Sagte ich und zuckte mit meinen Schultern. Jungkook zog an der Tür und anscheinend ging sie immer noch nicht auf. „Ja, ne, Mister Besserwissen und jetzt?" fragte er mich. „Wir gehen wieder zurück und vergessen den Fall einfach, ... Natürlich suchen wir einen anderen Eingang." Gab ich ihn als Antwort und fing an einen anderen Eingang zu suchen. „Wie lange ist die Halle schon verlassen?" fragte mich Jungkook aus dem nichts. „17 Jahre oder länger." Gab ihn als Antwort. Ich hielt vor einem eingeschlagenen Fenster. „Eingang gefunden. Pass auf, hier sind überall Glasscherben." Sagte ich zu Jungkook. „Warte, warte, warte, es gibt bestimmt noch irgendwo einen anderen Eingang." Sagte dieser. „Hab dich mal nicht so." und mit diesen Worten kletterte ich durch das eingeschlagene Fenster. Als ich auf dem Boden aufkam hörte man die Glasscheiben unter mir zerbrechen. Jungkook machte es mir gleich und als er gerade auf dem Fensterrahmen hockte, hielt ich ihn meine Hand hin, die er auch auch dankend annahm. Als wir beide nun in der alten Lagerhalle waren suchten wir nach dem Raum aus den Berichten. Ich hielt meine Hand die ganze Zeit an meiner Pistole, die an meinem Gürtel befestigt war. „Yoongi?" flüsterte Jungkook. „Ja?" „Warst du hier schon einmal?" und ich schüttelte mein Kopf.

Es gab soweit ich wusste zwei Hallen. Eine Glashalle und eine normale, wenn man das normal nennen konnte.

(Glashalle)

(Normale Halle)

Soweit ich wusste waren wir in der Ersten Halle, die normale Halle. Wir schauten in jeden Raum in jede Ecke von der ersten Halle und fanden nichts. Als ich gerade in dir zweite Halle gehen wollte, rief mich Jungkook auf einmal, der am anderen Ende dieser Halle war. „YOOONGI, KOMM BITTE SCHNELL!" Seine Stimme Kling leicht brüchig, als hätte er vor etwas Angst. Ich drehte mich um und lief so schnell es ging zu Jungkook, was mir durch die Glasscheiben und anderen Sachen die auf dem Boden lagen, schwieriger war. Um so näher ich Jungkook kam, sah ich, dass er seine Pistole in der Hand hatte und somit griff ich auch nach meiner. „Jungkook was ist los?" fragte ich ihn, als ich neben ihm stand. „Ich habe etwas, aus dem Raum gehört." Er zeigte auf einen verdunkelten Raum.

„Was hast du gehört? Wenn du Schritte gehört hast, dann könnte ich das auch gewesen sein." „Nein es waren keine Schritte. E-es klangen wie Stimmen." Sagte er. „Stimmen? Bist du dir sicher?" fragte ich ihn und sah ihn leicht besorgt an. „Ja, nein, ich weiß es nicht." Jungkook sah völlig aufgelöst aus. „Warte hier! Ich geh nachschauen." Nach diesen Worten griff ich nach einer kleinen Taschenlampe die ich dabei hatte. „Warte, ... ich komme mit." Ich drehte mich zu Jungkook um. „Nein Jungkook, du wartest hier. Der Raum ist glaube nicht gerade groß. Also warte hier." Jungkook wollte gerade noch mal Anfangen zusprechen, aber ich schüttelte den Kopf und machte mich in den Raum.

Der Raum war dunkel, nur wenig Licht schien durch ein Fenster, was anscheinend von einem Busch verdeckt wurde. In dem Raum Stand ein Stuhl, ein Tisch und ein Schrank. Im Boden waren kleine Einschlags Löscher, als hätte jemand den Boden mit Absicht kaputt gemacht. Auch wie in jeden anderen Raum, lagen auch hier Glasscherben. So wie es aussah gab es nichts Besonderes in dem Raum. Ich wollt gerade wieder aus dem Raum gehen, bis mir der Schrank wieder einfiel. Ich ging also langsam zu dem braunen Schrank. Der Schrank sah bestimmt auch schon einmal besser aus. Die rechte Tür hing leicht aus den Angeln und der Schrank sah allgemein etwas dreckig aus. Ich machte den ihn langsam auf und das war keine so gute Idee. Denn auch die Linke Tür viel zum Teil aus ihrer Verankerung. Kurz darauf hörte ich etwas quieken. Ich leuchtete in den Schrank und sah gerade eine Ratte herausrennen. Leicht verwundert drehte ich mich wieder zum Schrank und leuchtete nochmals hinein. Da nichts weiter zusehen war suchte ich wieder den Ausweg aus diesem Raum. Als ich den Raum so gut wie verlassen hatte, kam mir ein „Oh Gott endlich Yoongi" entgegen. Ich lachte leicht auf. „Jungkook du brauchst dir keine Sorgen mehr machen. Es war nur eine Ratte" „Nicht dein ernst oder?" fragte mich Jungkook leicht empört. Doch ich nickte bloß belustigt. „Ich hatte nicht ernsthaft Angst vor einer dämlichen Ratte?" „Doch hattest du" Nun musste ich lachen. „Maaaan, Hyung lach nicht." Sagte Jungkook mit einer quengel Stimme. „Seit wann nennst du mich bitte Hyung?" fragte ich „Seit jetzt." Gab Jungkook mir als Antwort und streckte mir seine Zunge raus. „Na ganz toll. Jungkook... wir müssen langsam mal diesen scheiß Raum finden." Gab ich leicht genervt von mir „Und was ist, wenn es diesen Raum nicht mehr gibt-" „Es muss ihn geben." Unterbrach ich Jungkook und ging wieder Richtung der zweiten Halle. „Yoongi~" Ich drehte mich um. „Was?" Jungkook zeigte nach oben und als ich nach oben schaut erblickte ich noch ein zweites Stockwerk. „Na ganz toll und wie sollen wir da hochkommen?" und er zeigte diesmal auf eine Treppe.

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1507 Wörter

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