Chapter Eighty Three

P.o.v Jungkook

"Also...", fing ich an und schlug die Akten vor mir auf und blickte leicht zu Yoongi, welcher es mir gleichtat und sein Schreibzeug zurechtlegte. "Zwar kennen wir uns nicht und wir haben nicht großartig viel mit einander gemeinsam, aber Sie kennen jemanden, der für uns recht wichtig ist", fuhr ich fort und blickte zu Baesung, welcher mich mehr als nur Monoton, verachtend und kalt ansah. "Sie kennen bestimmt einen Daewon, oder?", kam es nun von Yoongi, welcher ihn fragend ansah, aber dennoch höfflich blieb. Doch Baesung blieb still. Kurz wartete Yoongi, bevor er wieder anfing zu sprechen. "Okay, ich will nicht förmlich bleiben, also spreche ich jetzt einmal Klartext. Wie kommen nicht voran, wenn du nicht sprichst. Wirst du jetzt nicht sprechen, dann wird sich diese Befragung wiederholen und das willst du nicht und wir auch nicht. Also, was weißt du über Daewon, da du ja anscheinend Kontakt mit ihm hast, beziehungsweise hattest.", "Es geht dich gar nichts an", kam es nur knapp von Baesung nach einer kurzen Pause. "Eigentlich geht es uns schon etwas an." Ging ich auf seine Frage ein. "Ich habe eine Schweigepflicht-", "Welche dir hier nichts mehr bringen wird.", unterbrach Yoongi ihn. "Ich kann dir jetzt schon sagen, dass deine Strafe nicht nur mit ein, zwei Jahren hier abgesessen ist, soweit ich es an dieser Akte erkennen kann.", "Und, wenn du jetzt uns etwas darüber erzählst und es noch stimmt. Dann kann sich deine Strafe höchstwahrscheinlich um ein oder zwei Jahre verkürzen", ergänzte ich Yoongi seine Aussage und blickte noch immer zu Baesung, welcher uns leicht zögerlich ansah, aber dann doch anfing zu sprechen. "Und das stimmt auch?", war dies was er von sich gab, weshalb ich nickte. "Okay... Daewon hat verschiedene Truppen, welche auf verschiedene Gebiete verteilt sind.", fing er an. "Wie viele?", kam es von Yoongi. "Ich weiß es nicht, aber mindestens 20", gab er uns als Antwort, weshalb Yoongi sich dies aufschrieb. "Und Daewon hat die Führer Stellung?", und dies bejahte er uns mit einem Nicken. "Wie viele Leute sind in einer Gruppe?", "5 -7 Personen", "Und deine war auf was ausgelegt?", fragte nun Yoongi wieder. "Auf das ausspionieren.", "Und weißt du auf was die Anderen ausgelegt sind?", und daraufhin schüttelte er seinen Kopf. "Weißt du etwas über eine bestimmte Lieferung?", und darauf schüttelte er wieder seinen Kopf. "Habt ihr eine Basis?", kam es nun diesmal von mir und wie nicht anders als erwartet schüttelte er erneut seinen Kopf. "Also sie ist mir nicht bekannt. Aber wir haben verschiedene Standpunkte.", gab Baesung nun von sich. "Würdest du uns sagen, welche das sind?", fragte ich ihn und daraufhin zögerte er erneut, aber blieb still. "Du kannst uns vertrauen. Wir haben auch so etwas wie eine Schweigepflicht. Du brauchst dir keine Sorgen machen, dass Daewon herausfindet, das wir die Informationen von dir haben. Es wird dann nur das Gericht erfahren, welches dir die Verkürzung gestattet, wenn diese auch stimmen sollten.", redete ich auf ihn ein. "Okay...", und somit begann er uns jeden Standpunkt der vergangenen Monate aufzuzählen, welche Yoongi mitschrieb. "Noch 5 Minuten", hörte ich die Stimme vom Polizisten von vorhin, weshalb Yoongi und ich verstehend nickten. "Yoongi, oder?", kam es nun von Baesung, weshalb Yoongi bestätigend nickte und seine letzten Notizen vervollständigte, bevor er aufblickte. "Dein Name fiel oft unter den Truppen", und somit schaute Yoongi ihn fragend an. "Daewon hat deinen Namen oft erwähnt. Er meinte, wenn er dich in die Finger bekommt hast du nicht mehr lange zu leben", kam es ruhig von ihm und wieder nickte Yoongi bestätigend. "Dann-", "Die Zeit ist um", und somit kam der Polizist in den Raum und unterbrach Yoongi somit. Er atmete kurz aus, bevor er ein "Dann ist es halt so", von sich gab. "Aber ob nicht er derjenige sein wird, welcher um sein Leben kämpft... weiß keiner.", fuhr er fort. "Du solltest dir da nicht so siegessicher sein", "Er auch nicht", konterte Yoongi. "Du kannst dir nicht einmal die Ausmaße von seinen Mächten vorstellen", und von Stück zu Stück wurde er immer lauter, da Yoongi seine Sachen packte und mir zur Tür folgte. "Er auch nicht über meine", und somit verließ Yoongi den Raum. Doch trotzdem konnten wir das "Du wirst nicht mehr lange leben. Du wirst sterben. Er wird dich töten.", noch immer hören. "Anscheinend gut gelaufen, wenn du neue Drohungen bekommst", kam es nur belustigt von Hoseok, welcher schon mit Jin bereitstand. Doch anstatt darauf zu antworten kam nur ein Nicken von ihm.

"Yoongi...", sagte ich ruhig und lief hinter ihm her, raus aus dem Gebäude. "Yoongi", wiederholte ich erneut seinen Namen, bevor er zum Stehen kam. "Alles okay?", und darauf nickte er nur. "Und was ist, wenn ich es dir nicht glaube?", kam es von mir und dabei zog ich eine Augenbraue hoch. "Dann glaub es halt nicht", gab er von sich, weshalb ich meine Augen verdrehte und nach seiner Hand griff. "Lass uns die Sachen wegbringen und dann zu mir gehen?", "Eher zu mir?", kam es als Gegenfrage von ihm, weshalb ich ihm lächelnd zu Stimmte. "Gefällt dir etwa meine Wohnung nicht?", fragte ich belustigt, als ich die Autotür öffnete. "Doch, aber wir waren schon lange nicht mehr bei mir und du kannst doch nicht verlangen, dass Hobi sich wieder selber Essen kochen muss", sagte er und ich konnte ein Lächeln auf seinen Lippen sehen, welche mich auch zum Schmunzeln brachten. "Da hast du auch wiederum recht", und somit schloss ich die Autotür und Yoongi fuhr los.

Es dauerte nicht lange, bis wir die Akten weggebracht hatten und zu Yoongi gefahren sind. Anstatt irgendetwas produktives zu machen, lagen wir nur auf Yoongi seinem Bett. Ich in seinem Arm und er strich mir dabei durch meine Haare, nebenbei lief noch sein Fernseher. "Glaubst du dem, was Baesung heute gesagt hatte?", gab ich kaum hörbar von mir. "Müssen wir fürs erste.", "Auch das Letzte?", und somit stoppte er in seiner Bewegung, richtete sich etwas auf und zog mich mit sich nach oben. "Glaube dem kein Wort. Er hat dies gesagt, da er sein Selbstbewusstsein noch einmal stärken wollte und mir mit seinen Aussagen Angst machen wollte. Er wollte sich nur besser fühlen nach seinem Brechen von diesem Schweigepflicht Zeug.", sagte er zu mir und legte seine Hände an meine Wange. "Ich hoffe es stimmt, was du sagst", gab ich kleinlaut von mir und lehnte mich an seiner Schulter an, um dann wenig später meine Augen zu schließen.

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1067 Wörter

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