Traumgeschichte

Ich wollt mal meine Traumgeschichte hoch laden, die ich für meinen Kunstkurs geschrieben habe über das Bild 'die brennende Giraffe' von Salvador Dali(das obere Bild). Es gibt einen kleinen Einblick, auf mein inneres.
Viel spaß beim lesen

Mit der Gewissheit, dar zu stehen, niemanden der mehr lebt, niemanden existenten mehr zu sehen. Einfach dar zu stehen, die Augen verschlossen und trotzdem kann ich sehen. Ich versuche zu schreien, dass jemand mich hört, dass die sehnliche Hilfe kommt, auf die man gewartet hat. Nichts! Kein Schrei. Unfähig auch nur ein Wort über die Lippen zu bringen. Die Erkenntnis schlägt mir wie ein Blitz, durch den Kopf. Ich will weinen, doch kann ich nicht. Ich erkenne nichts nur schwarz und trotzdem sehe ich alles. Die Probleme von denen man sich abwendet, die Worte die jemand zu einem sagt, die Hilflosigkeit für immer in einer grauen trostlosen Welt gefangen zu sein. Ich will weg sehen, wie es schon so viele vor mir taten. Ich werde gezwungen weiter mein Leid und das der anderen mit anzusehen. Die Möglichkeit es zu ignorieren existiert schon lange nicht mehr, es hat noch nie exestiert. Ich sehe und höre die immer gleichen Sachen, die mich dazu bringen aufzugeben. Um Hilfe versuchend zu schreien, stehe ich da. Kann kein Muskel bewegen. Ich bin nicht taub, doch hat die Last, die mich umgibt gezwungen so zu bleiben. In der Position, ich werde von verlangen aufrecht gehalten. Verlangen der Gesellschaft, verlangen der Perfektion. Ich will halt suchen doch existiert er nicht. Stattdessen wird durch das ganze aufdringliche Gerede, die Welt immer dunkler und ich falle in Trance...
Unfähig irgendwas zu tun. Nur durch Verlangen der anderen, perfekt zu stehen wie alle!
DU DARFST NICHT ANDERS SEIN!
PAS DICH AN!
Tönt es immer wieder aus allen Ecken. Ich versuche mich aus dem leid zu befreien, aber die Unterdrückung, der Einfluss zu groß und der Wiederstand zu klein. Die Angst Gefühle zu zeigen, jagt durch meinen Körper. Mit jeder Faser meines Körpers versuche ich dagegen anzukämpfen! Ich versuche Emotionen freien Lauf zu lassen, nicht diesem Perfektem Bild einer Maschine zu entsprächen. All diese Worte hallen immer wieder durch meinen Kopf, die eins jemand zu mir gesagt hatte. Diese Unfreundlichen, Abstoßenden Worte! Doch ich fange langsam an ihnen glauben zu schenken...
Mit der Gewissheit Falsch zu sein, gebe ich den Ketten nach. Die Tränen die ich einst vergießen wollte, die schrei die ich tätigen wollte, die Hilfe die ich angefordert habe... Niemand hat jeh davon etwas zu Gesicht bekommen. Die Trauer, die nie jemand bemerkt hat, die Gefühle, die jeder immer ignoriert hat. Das einzige was sie gesehen haben, waren meine Fehler. Die Andere Seite hat für sie nicht existiert. So wurde ich gezwungen die Fassade immer aufrecht zu erhalten, den Druck immer auszuhalten, bis man fällt.
Fallen war noch nie mein Lieblings Gefühl, doch war es in diesem Momente, das schönste was ich seit langem Gefühlt habe. Als ob man für einen Moment fliegen könnte. Alles zu vergessen. Doch gibt es immer ein danach...
Ich kann nichts sehen. Nichts spüren, ich würde am liebsten tränen vergießen. Ich merke nur wie sich Risse unter mir bilden. Ich höre es wieder...
SEI NORMAL!
PAS DICH AN!
Ich merke wie der Boden bricht, alle last fällt. Ich falle. Der Druck ist weg. Die stimmen sind weg, alles ist weg. Es war das letzte mal, das ich geflogen bin. Es war ein schönes Gefühl, zu wissen das die Worte und der Druck mich nie wieder erreichen können. Endlich befreit von allem. Es war das letzte mal das ich geflogen bin. Ich spürte eine Träne meine Wange herunter laufen. Ich lächelte. Dann war alles schwarz...
Ich bin zum letzten mal geflogen

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