Sehnsucht

Sehnsucht ist grauenhaft...

Ich habe Sehnsucht nach Akzeptanz... Ich habe schon ein sehr ausführliches Kapitel über Akzeptanz geschrieben. Hier geht es aber um die Sehnsucht danach...

Sehnsucht ist, wenn du dich so sehr nach etwas Sehenst, was letztendlich nicht passiert oder so unrealistisch ist, das es in einer anderen realeren Perspektive überhaupt keine sinn mach.

Sehnsucht zu empfinden ist gleichzeitig schön als auch schrecklich, weil es Hoffnung beinhaltet andereseits aber auch das Wissen das es nicht passieren wird. Es ist, wie falsche Hoffnung. Ich sehne mich förmlich nach Akzeptanz, doch habe ich sie erst von wenigen erfahren. Akzeptiert zu werden ist ein schönes Gefühl. Etwas was ich nie wieder her geben will, und allen um mich herum das auch spüren lassen möchte.

Aber warum hat man Sehnsucht?
Es ist wie, sich etwas so sehnlich wünschen, was mit großer Wahrscheinlichkeit nicht eintreffen wird. Man hat es, damit es dir die Hoffnung gibt, das sich noch etwas ändern kann. Ich weiß das ich niemals von der Gesellschaft und von den meisten aussenstehenden akzeptiert werde. Doch habe ich die Sehnsucht danach. Es ist dieser kleine Funken Hoffnung, dass ich doch hinein passe. Aber ich werde bis zu mein Lebensende dafür kämpfen müssen, was ich bin!
Und trotzdem habe ich die Sehnsucht, eines Tages nicht mehr kämpfen zu müssen. Das ich einfach 'normal' bin. Es zerstört mich, immer und immer wieder den selben Krieg zu führen, mit dem immer gleichen Ende, einfach endlos!

Und mein größter feind, war in erster Linie... ich selbst...

Sehnsucht ist nichts schönes, es ist eher die Angst das sich nichts ändert, aber man immer noch denkt, das man befreit wird. Ich hasse es.

Aber dafür hat es mich einst am Leben gehalten, als ich dachte, dass es keine Hoffnung mehr gibt, hat die Sehnsucht mich am Leben gehalten, auch wenn es nie eingetroffen ist.

Sehnsucht ist ein trauer Spiel für mich. Eins ohne Anfang und Ende. Ich hoffe nicht mehr auf Akzeptanz, ich sehne mich auch nicht mehr danach. Ich habe aufgegeben auf so etwas zu hoffen, was nie mals ein tritt, ich mus mir den rest erkämpfen. Bunt zu sein ist eine Qual, die ich seit mein leben begann und mich selbst akzeptierte, ich in kauf genommen habe, um ich selbst zu sein. Mit all den Gegenwind. Ich habe mir nie ausgesucht anders zu sein, frauen zu lieben und weder das eine noch das andere Geschlecht zu sein. Es war keine Entscheidung, es hat sich einfach richtig angefühlt, ich wollte sein, wie ich geboren bin. Ich habe sehr viel dafür in kauf nehmen müssen, freunde, Beliebtheit und Akzeptanz, aber ich liebe wer ich bin und will es nie wieder aufgeben!

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