Des Bild der Gesellschaft entsprechen...
Ich entspreche nicht dem Bild der Gesellschaft. Ich bin ein Mädchen also muss ich laut Gesellschaft Klamotten, Schminke, Puppen und pinke Sachen lieben. Das Klischee eben. Als Mädchen brauchst du lange Haare und musst total auf dein Äußeres achten. Den sonst bist du kein Teil der Gesellschaft.
Und wer hätte es gedacht. Es ist alles das was ich NICHT bin. Ich passe da nicht hinein. Ich habe einfach keinen Platz.
Ich habe kurze jungenhafte haare. Mein Kleiderschrank besteht hauptsächlich aus schwarzen Klamotten und ich benutze keine schminke...
So gesehen bin ich kein Mädchen.
Ich hatte schon mehr als genug Momente in denen ich mich nicht wie ein Mädchen gefühlt habe und auch keines sein wollte. Aber ich dachte das ich doch Biologisch eins bin und deswegen auch die ganzen Sachen mögen muss und mich auch wie eins benehmen soll. Ich habe Angst. Angst davor was mir die Gesellschaft antut. Angst davor, dass alle um mich herum mich verlassen, weil ich eben nicht das Mädchen bin und sein möchte und trotzdem muss ich diesem Stereotyp für die Gesellschaft entsprechen, weil sonst alle um mich herum mich verlassen. Ich habe schlicht und ergreifend Angst davor.
Dieses perfekte Mädchen war und bin ich schon sehr lange nicht mehr.
Doch die Gesellschaft hat diese Bild Von Mädchen und Jungen erschaffen, wo du hinein passen musst, weil du sonst ein Aussenseiter bist....
Ich frage mich wieso die Gesellschaft mich nicht einfach ich selbst sein lassen kann. Ich muss so sein ich darf nicht homosexuell und gender queer sein, laut der Gesellschaft ist es falsch! Ich. Bin. Falsch!
Es wissen exakt 3 Personen, das ich homosexuell bin. (ihr jetzt auch)
Und niemand der weiß das ich gender queer bin(das erkläre ich in einem anderen Kapitel).
Ich habe es niemanden aus meiner Familie erzählt, weil meine Eltern die ganze zeit davon reden das ich doch einen Freund brauche und ich irgend wann Enkel für sie in die welt setzen soll!!! Meine Oma redet von nichts anderem. So ist meine Hoffnung immer weiter gesunken das sie mich je so akzeptieren wie ich bin. Ich habe einfach angst nicht ihrem Bild, also dem Bild der Gesellschaft zu entsprechen. Ich würde ihnen an manchen Tagen am liebsten ins Gesicht schreien, dass ich Lesbisch bin. Es gibt Tage an denen halte ich es nicht aus. Dabei Liebe ich alle von ihnen, ich habe nur einfach Angst das ich am Ende alleine bin, weil mich keiner so akzeptiert. Mein Selbstbewusstsein ist schon seit langem fort.
Mich regt deswegen unsere Gesellschaft so auf, weil sie mich nicht der verkorkste bunte, komische, laute, andere Vogel sein lassen...
Aber es gibt noch mehr Stereotypen. Hobbys z. B. es gibt Jungen und Mädchen Hobbies, aber sobald das eine Geschlecht das Hobby vom anderen hat wird es von der Gesellschaft verhöhnt. Wenn Jungs mit Puppen spielen und Mädchen mit Autos wird die Gesellschaft sauer. Es gibt strickte Regel in der Gesellschaft und wer sie nicht einhält wird in Grund und Boden gestampft.
Kleinen Kindern werden schon sehr früh beigebracht was die Rolle der Frau und die rolle des Mannes in der Gesellschaft ist. Mit was jungen spielen dürfen und was Mädchen spielen dürfen. Welche Farbe zum Geschlecht gehört und mehr...
Genau so entsteht Sexismus, Rassismus und Homophobie!
Was soll aus den kindern werden wenn ihnen schon so früh beigebracht werden, wer welchen platz hat.
Für mich war in der Gesellschaft nie ein Platz vorgesehen, dar ich von Anfang an anders war. Ich bin aufgefallen was nicht grade zu meinen gunsten war.
Eine zeit lang wollte ich nicht mehr in dieser Welt leben die nur von Vorurteilen beherrscht wird.
Ich habe und wollte nie dem perfekten Bild entsprechen, doch zahlt man dieses für einen sehr hohen Preis. So wird man für immer als 'anders' abgestempelt und niemand will anders sein. Ich war es mein ganzes Leben lang und manchmal platzen die alten Wunden auf. Ich höre die abfälligen Stimmen wie sie über mich lachen. Ich habe Naben davon getragen, die mich jedes mal aufs neue an ihre Worte erinnern, die immer und immer wieder in meinem Kopf hallen. Doch jede Wunde verheilt nach ner zeit, wenn auch langsam.
Ich schäme mich nicht mehr dafür, anders zu sein, ich habe mich akzeptiert und ich würde jedem raten, dem es ähnlich geht sich als ersten Schritt, erst mal selbst zu akzeptieren, hört sich leicht an ist es aber nicht. Selbsthass ist nur etwas was einem eingeredet wird. Ihr seit an nichts schuld. Ihr könnt nichts dafür, die eigentliche Bösen sind die, die dich fühlen gelassen haben, dass du nichts wert bist. Fliegt wieder, wie ihr einst geflogen seit und lasst euch nicht vom Himmel schießen, meine bunten Vögel. Mahlt die Welt an, erschafft eine Welt ohne Vorurteile.
Fliegt bunte Vögel, mit mir!
Fly colourful birds with me!
°°°°°°°°°°°°°°
Das obere Bild ist ein selbst Portrait was ich gemalt habe.
Wenn es noch irgendwelche offene Frage zu dem Kapitel oder den letzteren gibt , bitte hier.
Wenn ihr noch mehr stereotypen kennt oder andere Klischees hinterlasst sie mir hier.
Sonst noch einen schönen tag, Nacht, Morgen, was auch immer😊👋
Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top