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Jimin Pov
~•~
"Jimin, komm rein.", sprach Hobi zu mir. Ich stand vom Wartezimmer auf und ging in Hobis Büro. Heute war die nächste Untersuchung, sowie Therapie.
Ich setzte mich wieder auf die Liege.
"Hast du irgendwelche beschwerden, Jimin?"
"Nein, alles gut. Ich kann gut auftreten. Nur mit vollem Körpergewicht geht es noch nicht so ganz."
"Das ist auch völlig normal. Nach und nach wird es besser.", sprach Hobi aus.
Er sah sich noch mal die Tests an.
"Gut, ich bin völlig zufrieden. Heute geben wir dir noch einmal eine Therapie und Massage und danach geben wir dir mehrere Übungen mit, die du zu Hause machst. Nächste Woche machen wir dann die Abschlussuntersuchung.", sprach Hobi.
Ich nickte.
"Hat Taemin sich bei dir schon gemeldet?", fragte Hobi.
"Nein, noch nicht. Wieso fragst du?"
"Er war heute früh schon sehr Zeitig weg.", sprach er aus.
Hmm, langsam wurde ich skeptisch. Doch er wird schon sagen wenn was ist.
"Hmm, am Ende können wir nur warten, was er uns berichtet.", sprach ich aus.
"Ja, ich hoffe nur er lässt und nicht allzu lange warten.", sprach Hobi seufzend aus.
"Na komm, fangen wir an.", fügte er hinzu.
Nach fast zwei Stunden, war alles erledigt. Man zeigte mir noch wie ich zu Hause ein paar Übungen machen konnte. Als auch dies erledigt war. Durfte ich gehen.
Ich verabschiedete mich von Hobi.
"Machs gut Jimin, wenn du etwas von Taemin hörst, gib mir bescheid.", sprach er aus. Ich nickte und winkte zum Abschied.
Raus aus den Krankenhaus, stand ich am Eingang und atmete tief durch. Ich war erst einmal froh, das es meinem Bein besser ging. Ich nahm ein Handy und schaute auf die Uhr, ich beschloss zu der Industrial and Commercial Bank of Seoul zu gehen. Den Schlüssel hatte ich bei mir. Ich würde mein Glück versuchen, in der Hoffnung, das die vielen offenen Fragen, sie endlich schließen würden.
Ich lief los, während des laufens schaute ich nach wo sich die Bank befindet und hatte Glück, sie war nicht weit entfernt. Nach ein paar Minuten stand ich davor und ich fühlte mich sehr … underdressed. Ich hatte eine ripped Jeans an, ein weißes Shirt, da es zum Glück recht warm war und schwarze Converse.
Die Leute die da ein und ausgingen sahen mich merkwürdig an, es fühlte sich so an, als wäre ich ein Käfer der lästig umher kroch. Das war nicht meine Welt. In diesen kreisen verkehrten laut Taemin auch seine… unsere Eltern. Alle hatten hier teure Anzüge an, die mehr Kosten als alles andere...
Ich seufzte auf, es musste sein. Ich straffte die Schultern und lief auf den Eingang zu, bis mein Handy klingelte. Ich sah drauf. Es war Jin, ich nahm ab.
"Jin, was ist los?"
"Jimin, wie war die Untersuchung?"
"Nur deswegen Rufst du an?"
"Natürlich, ich darf mir doch wegen meines Babys Sorgen machen, oder?"
"Doch, natürlich.", lachte ich auf.
"Dann ist ja gut."
"Es war alles gut, habe ein paar Übungen bekommen, die ich machen muss.", sagte ich und musste am Ende lauter werden, da es sehr Laut wurde. Ein Polizeiauto fuhr entlang.
"Das ist schön zu hören. Wo bist du Jimin? Bei dir ist es ganz schön laut."
Sollte ich es ihm sagen? Am Ende macht er sich nur noch mehr Sorgen, wenn ich es ihm gar nicht erzähle…
"...min? JIMIN?", schrie Jin aus dem Telefon.
"Aua! Schrei nicht so…"
"Wenn du nicht reagierst. Was ist los?", fragte er sofort besorgt.
"Nichts alles gut… nur, ich stehe vor der Bank, zu dem der Schlüssel gehört. Ich wollte mein Glück versuchen.", sprach ich leise.
"Du bist bei der Bank?", kam es hektisch aus meinem Telefon.
"Moment Jimin, ich stell dich kurz auf Laut.", sprach Jin und es Raschelte kurz.
"Jimin, wenn du raus bist, gib uns sofort bescheid. Komm am besten gleich her.", sprach Tae aus.
"Jimin, am besten du bleibst dort und einer wird dich holen. Immerhin besteht die Gefahr das du beobachtet wirst.", sprach Jin aus.
Nach schönen Dank auch, das hatte ich die ganze Zeit erfolgreich verdrängt. Ich sah mich gleich etwas um. Das brachte mir nur von den anderen weitere Merkwürdige Blicke ein.
"Ist gut, ich gebe euch bescheid. Ich melde mich dann. Ich geh erst einmal rein, die Leute schauen schon komisch. Die denken vielleicht, ich plane einen Überfall.", sprach ich aus und seufzte.
"Ist gut Jimin, pass auf dich auf.", sprach Jin.
"Mach ich, bis dann.", sprach ich ins Telefon und legte auf.
Ich steckte mein Telefon ein und ging erneut auf den Eingang zu. Ich ging rein und sah mich erst einmal um. Alles sah so edel und teuer aus. Ich schluckte, ich fühlte mich hier total unwohl…
Ich steuerte auf die Information, dass wie ein Empfangstresen aussah, zu. Dort stand eine nett wirkende Dame.
"Schönen guten Tag, Willkommen in der Industrial and Commercial Bank of Seoul, was kann ich für sie tun?", sprach sie freundlich.
"Hallo, ich bin Park Jimin. Ich habe hier einen Schlüssel, der soll zu einem Bankschließfach gehören.", sprach ich aus und legte den Schlüssel auf den Tresen.
Die Dame nahm sich den Schlüssel und sah ihn genauer an.
"Der Schlüssel ist etwas Älter, wissen Sie woher sie ihn haben?", fragte sie.
"Leider kann ich Ihnen die Frage nicht beantworten, da ich unter Gedächtnisverlust leide, durch einen Unfall, kann ich mich nicht daran erinnern.", sprach ich aus.
"Oh, das ist kein Problem. Durch die Nummer am Schlüssel finden wir heraus, welches Schließfach Ihres ist. Einen Moment bitte."
Ich nickte ihr freundlich zu.
Sie tippte etwas in den Computer. Bis sie plötzlich die Stirn runzelte und auf einmal leicht Blass wurde und mich ansah.
"Entschuldigen Sie bitte Mr. Park.", sprach sie und kam um die Informationstheke gehetzt.
Was war denn bei ihr los? Sind mir Köpfe gewachsen?
"Bitte folgen sie mir, sie müssen kurz warten. Ich hole Ihren zuständigen Bankarbeiter. Möchten Sie etwas trinken, ein Kaffee oder Wasser?"
Eh…
"Ich möchte nichts. Danke!", sprach ich leicht verwundert aus. Sie nickte und brachte mich zu einer Sitzgelegenheit. Ich setzte mich. Sie verbeugte sich leicht und ging zurück.
Ich sah das sie jemanden Anrief und hektisch ins Telefon sprach. Was war den ihr über die Leber gelaufen? Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen, doch langsam wurde ich wirklich nervös...
Ich nahm mein Handy und sah das Yoongi mir geschrieben hatte.
Yoongi
Jiminie? Jin schrieb uns das du bei der Bank bist. Melde dich, sobald du raus bist. Ist alles gut?
Me
Naja… Sie sind etwas komisch. Die Dame am Empfang war etwas nervös. Sie sagte auch das der Schlüssel, etwas älter wäre…
Ich melde mich sobald ich mehr weiß.
Ich steckte mein Telefon wieder weg. Als ich wieder nach oben sah, sah ich einen Mann am Empfang stehen, er sah kurz zu mir und dann wieder zu der Dame.
Keine Minute später kam der Mann auf mich zu.
"Schönen guten Tag, Mr. Park. Mein Name ist Cha Jongdae. Ihr zuständiger Bankarbeiter. Würden sie mir bitte folgen!", sprach er höflich aus.
Ich stand auf und folgte dem Mann. Er wirkte nett, musste um die 50 Jahre alt sein. Er führte mich in einem Büro.
"Bitte nehmen sie Platz. Bevor wir starten, hätte ich noch ein Paar fragen an sie.", sagte er, setzte sich auf seinen Stuhl.
Ich war unsicher… was sollte das? Ich kann mich doch so oder so an nichts erinnern.
"Keine Sorge Mr. Park, ich muss nur sicher gehen, dass sie auch wirklich Park Jimin sind, der Sohn von Park Jihyun und Park Yuna…", sprach der Mann.
Als ich mich setzen wollte, hielt ich inne. Das waren doch die Namen meiner leiblichen Eltern…
"Nach ihrer Reaktion zu Urteilen, kennen sie die Namen Mr. Park?", fragte er freundlich.
Ich nickte und setzte mich Richtig hin.
"Das ist schon mal gut. Mr. Park, was wissen sie über ihre Eltern?", fragte er mich freundlich und lächelte. Dabei bildeten sich kleine Fältchen an seinen Augenwinkeln.
Ich fühlte mich bei ihn wohl, er wirkte weder bedrohlich noch eitel. Er strahlte etwas beruhigendes aus.
"Ich kann leider nicht viel erzählen. Ich erlitt, vor ein paar Wochen ein Gedächtnisverlust. Ich habe dann ein paar Wochen später erfahren, das ich adoptiert wurde, von Park Juhee und Park Sehun. Die ich bis dato, als meine richtigen Eltern erdacht hatte.", sprach ich aus.
Mr. Cha Jongdae runzelte die Stirn, sein Lächeln verblasste.
"Sie wissen nicht weiter über ihre Familie?", sprach er leicht entsetzt aus.
"Nein! Ich muss, bevor ich meine Erinnerungen verloren habe ein Tagebuch geführt haben. Ich weiß nur von Erzählungen, das ich bei meiner Oma aufwuchs, dann bei meinen Adoptiveltern. Wir hatten kein gutes Verhältnis. Sie machten mir wohl das Leben schwer, bis sie mir an den Kopf warfen, das ich nicht ihr leiblicher Sohn wäre. Mehr nicht.", sprach ich aus.
Mr. Cha Jongdae, wirkte je mehr ich erzählte wütend, bis er den Kopf hin und her Schüttelte.
"Das war von der Familie zu erwarten…", seufzte er am Ende unglücklich aus. Was meinte er?
"Mr. Park ich glaube Anbetracht ihrer Situation wäre es das beste, wenn wir einen Termin vereinbaren, damit sie genügend Zeit haben, um wirklich alles zu verstehen. Ich glaube, ihre Adoptiveltern haben sie Jahre lang, hintergangen und viele Dinge verheimlicht, obwohl sie die Aufgabe hatten, es ihnen zu ihrem 21 Lebensjahr, zu vermitteln. Es wäre besser wenn sie jemand begleiten würde."
Ich runzelte kurz die Stirn und versuchte das gesagt zu verarbeiten.
"Was meinen Sie damit?", fragte ich verwirrt nach.
Mr. Cha Jongdae seufzte leicht auf, schlug die die Hand zusammen und sagte,
"Mr. Park, ihr leiblicher Vater, Park Jihyun ist der Bruder von ihrem Adoptivvater!"
~•~
Copper-Curly
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