>> P o e m <<
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I think, if we were a story
The beginning would be the middle,
Because I don't remember ever not
Loving him
And the end, oh
The end of us, would be the end
Of me too.
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Es war gar nicht so einfach seine Gefühle auf ein Blatt Papier zu bringen.
Ich dachte so lange nach, das die Tinte auf der Feder schon wieder getrocknet war.
Mir schwirrten so viele Gedanken durch den Kopf- aber ich wusste nicht wie ich sie anordnen sollte.
Deshalb nahm ich mir ein Schmierblatt und kitzelte dort die ersten Zeilen auf.
Liebe Aline...
Nee , dann weiß sie das ich es bin.
Liebes Du.
Was schreib ich da!?
Nach allerlei vollgekritzelten Seiten fand ich endlich den Anfang, und schrieb einfach das auf, was mir schon seit Tagen durch den Kopf schwirrt. Mit jeder Zeile wurde es leichter, und nicht mehr so plump.
Nachdem ich fertig war, überprüfte ich die Zeilen und verbesserte hin und wieder etwas.
Als ich zufrieden damit war, schrieb ich das kleine Gedicht auf dem Briefpapier.
Den Schmierzettel knüllte ich zusammen, und schnippte. Es verflog in einer Art Rauchfahne.
Während die Tinte trocknete, suchte ich einen Briefumschlag heraus, und faltete das Papier sorgsam.
Zum Schluss verschloss ich den Brief mit einem Wachssiegel. Doch noch bevor ich den Stempel drauf setzte, kam mir ein Gedanke.
Ich ging zu der Pflanze und rupfte ein kleines Stück davon ab, legte es auf dem Wachs und drückte Schlussendlich den Stempel darauf.
Ich lächelte.
Jetzt musste ich den Brief nur noch irgendwie in Aline's Nähe bringen.
Und das erwies sich als das schwierigste, da ich nicht einfach spontan zu ihr kommen konnte, oder den Brief "zufällig" in ihrer Tasche steckte wenn sie bei mir war.
Ich überlegte. Ob ich es ihr in den Briefkasten stecken sollte? Aber was wenn ihre Mutter den Brief zuerst findet?
Es war noch nie so schwer gewesen zu überlegen wie man am besten einen Brief verschickt...
Doch plötzlich kam mir eine Idee.
Ich war ein Engel. Wieso sollte dann nicht ein kleines Wunder geschehen? Der Himmel kontrolliert mich so wie so nicht mehr.
Ich sprang auf, nahm den Brief und lief damit aus dem Laden.

Als ich auf der Straße trat, sah ich mich um.
Heute wurde die Post versendet.
Und tatsächlich, ich erkannte den Postboten eine ganze Ecke weiter weg, wie er an einem Haus stand, und die Briefe durchsuchte.
Ich fing an zu laufen, und als ich fast angekommen war, wollte er schon auf sein Rad steigen und davon fahren, aber ich hielt ihn auf.
"Warten Sie, junger Mann"!
Rief ich und hob den Arm hoch.
So wie er mich ansah, sah ich wohl so aus als würde ich gleich einen Astmaanfall bekommen.
"Kann ich Ihnen helfen, Sir"?
Fragte er mich.
"Ja, ich hab da einen Brief- es ist sehr wichtig das er noch heute ausgeliefert wird.-"
Sagte ich außer Atem und hielt ihn den Brief entgegen. Er nahm ihn an.
Als er das Kuvert nach einer Adresse absuchte, zog er eine Augenbraue hoch.
"Hier steht gar keine Adresse drauf..."
"Oh Sie werden wissen wo der Brief hin soll."
Sagte ich lächelnd und schnippte vor seinem Gesicht.
Der Mann blinzelte zweimal verwirrt, bevor er nickte.
"Okay, ich nehm' den Brief mit. Schönen Tag noch Sir."
Damit radelte er davon.
Ich atmete durch.
Ich kehrte zurück in den Buchladen wo schon zwei Kunden standen.
Doch dieses mal begrummelte ich die Anwesenheit der beiden nicht, sondern freute mich nur als ich auf der Uhr sah.
Um diese Uhrzeit wird Aline Zuhause ankommen, und kurz bevor wird sie der Postbote aufhalten...
Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen.
Es war ein großer Vorteil, Engel zu sein.

Al.
Der Herbst war wirklich wunderschön.
Das wusste ich zwar schon immer, aber vielleicht fiel es mir erst jetzt wieder auf, da ich erst vor kurzer Zeit von einem Dämon angegriffen wurde.
Ich bahnte mir den Weg durch die orangen Blätter, die unter mir knusperten wie Chips.
Ich hörte eine Fahrradklingel und drehte mich um.
Ein Postbote strampelte heftig in die Pedale, raste an mir vorbei und machte einen Bogen sodass er direkt vor mir hielt.
"Ähm...kann ich ihnen helfen..."
"Hier, ein Brief für sie- der Absender hat mir gesagt wo ich dich finden kann."
Er drückte mir einen weißen Umschlag in die Hand, der schon etwas vergilbt aussah, und raste wieder davon.
"Für mich"?
Ich sah mich um , als würde ich denjenigen noch sehen der den Postboten gesagt hat wo ich mich aufhalte, aber fand niemanden.
Ich schaute wieder auf dem Brief, und drehte ihn um. Dort stand in einer wirklich schönen Handschrift geschrieben: you♡
Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen wer mir bitteschön einen Liebesbrief schreiben sollte. Zumal ich nicht einmal wusste wer es war.
Ich hätte ihn zu gerne jetzt schon aufgerissen und den Inhalt gelesen, aber ich sollte wirklich nach Hause gehen. Das Benzin meines Motorrads war so gut wie leer, ich kam damit nicht weit.
So steckte ich den Brief in meiner Jackentasche und fuhr meinen Weg fort.
Ich war mehr als froh Zuhause zu sein, was ich jedoch sehr bemerkbar machte war die Tatsache das ich so schnell wie möglich in mein Zimmer wollte.
"Was ist denn mit dir los, Kind"?
Fragte meine Mutter.
"Nichts. Mir ist gearde eingefallen das ich noch für einen Test lernen muss."
Log ich, und verzog mich in mein Zimmer und schloss die Tür ab.
Ich öffnete das Fenster, und setzte mich auf den weichen Teppich.
Ich holte den Brief hervor und musterte das goldene Siegel. Dazwischen war eine Blume mit eingedrückt.
Ich lächelten breit. Wie man Briefe verziert wusste derjenige schon mal.
Ich öffnete den Brief vorsichtig, und holte einen gefalteten Zettel heraus.
Das Papier war genauso altmodisch, und an den Ecken waren Verzierungen.
Ich fing an zu lesen.
Dearest You,
Ich denke , ich kann dir nicht sagen wann ich
Angefangen habe zu bestimmen das du mein
Täglicher Begleiter in meinem Kopf bist, und ich kann dir ebenso wenig sagen wieso ich nicht den Mut aufbringe es dir persönlich zu sagen- aber...
Es ist schwierig jemanden seine Gefühle zu gestehen.
Doch wenn du nur wüsstest wie die Art wie du lächelst, die art wie du dich bewegst, oder wie du manche Wörter mit deinen niedlichen Akzent ansprichst dann, oh dann würdest du sehen das du nur halb so schön bist wie ich es dir jemals sagen könnte.
Ich weiß nicht wie du es schaffst, aber durch dich ist meine Welt plötzlich ein ganzes Stück lieblicher geworden. Es mag kitschig klingen aber ich kann mich nicht an Die Zeit zurück erinnern wo ich dich noch nicht kannte.
Was ich hiermit jedoch sagen möchte ist, dass ich dich liebe.
Wirklich liebe. Ich meine es so ernst wie sonst keiner.
Doch leider kann ich mich dir noch nicht enthüllen. Dazu ist es nicht der richtige Zeitpunkt.
Oder ich bin nur zu feige und rede mir das ein...
Aber sei gewiss, dass ich zu dir komme wenn der Sturm vorüber gezogen ist.
Bis dahin, bleibst du in meinem Herzen, in meinen
Gedanken, und in meiner Seele.
♡
Ich war so gerührt, dass mir beinahe die Tränen kamen.
Es ist wahr, jemand liebte mich.
Irgendjemand den ich kannte. Mit dem ich sprach. Aber wer sollte es bitte sein? Wer aus meiner Klasse? Jemand bekanntes? Ein Freund?
In meinem Kopf rasten die Gedanken, sodass mir schon ganz schwindelig wurde.
Ich stand auf.
"Wer bist du"?
Fragte ich den Brief, der mir aber dich leider keine Antwort liefern konnte.
Ich steckte ihn zurück in den Umschlag, und versteckte ihn in einer Kiste unter meinen Bett.
Wer war dieser jemand?
Auf einer Art wollte ich wissen wer es ist, wollte das derjenige zu mir kam und es mir sagte, aber auf der anderen art wollte ich es nicht.
Ich war schon verliebt. Jedenfalls glaubte ich das. Nein, eigendlich wusste ich es nicht richtig...
Genau deshalb ist es so schwierig. Ich müsste jemanden das Herz brechen, weil ich jemand anderen liebte...
Davor hatte ich am meisten Angst.

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Oh Gott, ist der Brief scheißw geworden XD
Also Aziraphale würde es auf alle Fälle besser schreiben, aber ich bin nicht so gut in Liebesbriefen schreiben, I am so sorry
Hoffe euch hat's trotzdem gefallen.
Bis zum nächsten Kapitel ♡♡♡
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