Kapitel 35

Als wir am nächsten Morgen wach wurden lag ich auf seiner Brust und fuhr über sein Tatoo mit meiner Hand.
Er lächelte auf mich runter und streichelte meinen Rücken.
Wir standen zusammen auf und zogen uns an, John küsste mich immer mal wieder, oder zog mich an sich.
Auch wenn wir am liebsten den ganzen Tag im Bett hätten bleiben wollen, mussten wir ja Arbeiten.

Zusammen fuhren wir ins Büro und als wir dort ankamen küsste er mich noch mal schnell, dann gingen wir rein.
Das Ivon unseren Kuss gesehen hatte und es auch noch gleich jeden erzählen musste merkten wir erst als wir uns einen Kaffee und Tee holen wollten.

“ Das war ja klar das sie den Job nur bekommen hat weil sie die zwei fickt, erst ihren Chef und jetzt noch den Herrn Rieder.
Ich würde mich schämen so was machen zu müssen um Befördert zu werden.“

Ich musste lächeln, doch John fand das nicht zum lachen, ich sah das er wütend war.
Er ging mit mir an der Hand in die Kaffeeküche rein.

“ Guten Morgen, wie war ihr Name noch, ach ja Ivon.
Mit wem ich ins Bett steige oder nicht kann ihnen doch egal sein, nur das sie es wissen ist Tamia meine Verlobte und das schon lange bevor sie überhaupt hier angefangen hat.
Und sie wurde befördert weil sie sehr gute Arbeit leistet.
Ich sollte ihnen sagen, das ich Martin überreden werde sie zu entlassen.
Sie verbreiten Lügen über Sachen die ihnen einen Scheißdreck an gehen und jetzt verschwinden sie ich will sie nicht mehr sehen.“

Er hatte gesagt ich bin seine Verlobte.
Ivon und die andere Kollegin gingen ganz schnell weg.

“ Liebling du hast gesagt ich bin deine Verlobte, wenn das jemand hört glauben sie dir noch.“

Meinte ich lachend zu ihm, gab ihm einen Kuss und ging mit meinem Tee ins Büro.
Er folgte mir und wollte gerade was sagen als Peter rein kam und uns beide anlächelte.

“So wie ich gerade eben gehört habe werdet ihr demnächst heiraten, darf man euch gratulieren?“

Ich schaute erstaunt wie schnell das die Runde gemacht hatte.

“ Ach das hat John nur gesagt um eine Kollegin in ihre Schranken zu weisen.“

Sah zu John der auf mich zu kam, mich in seine Arme nahm.

“ Was soll das heißen willst du mich denn nicht heiraten, obwohl du mich liebst?“

Peter schaute nicht schlecht, denn er hatte gedacht das es nur gerede war was er gehört hatte.
Aber anscheinend hatten die zwei sich endlich wieder vertragen.
Er musste es sofort Toni erzählen, da er das ja immer gehofft hatte und erst recht als er erfuhr das sich beide in Chicago wieder gesehen hatten.
Toni wird sich total freuen und er ja auch.

“ Liebling ersten hast du mich noch nicht mal gefragt und die Gründe von damals sind doch noch die gleichen oder nicht ?“

Er lächelte und meinte nur das er mich nie wieder alleine lassen kann und somit immer auf mich aufpassen würde.
Dann kniete er sich vor mich hin und nahm meine Hand.

“ Schatz ich liebe dich und kann mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen, willst du mir die Ehre erweisen und meine Frau werden ?“

Richtig vornehm hatte er gefragt und ich fiel ihm um den Hals und küsste ihn.

“ Ja ich will dich heiraten und ich liebe dich auch.“

Er drehte sich mit mir im Kreis, dann kam Peter und gratulierte uns.

“ Da wird Toni aber neidisch sein das ich dabei sein durfte und er nicht.“

Sagte Peter noch zu uns und ging aus dem Büro, er meinte er müsse mal telefonieren.
Das er sicher jetzt Toni anrief konnten wir uns denken.

John nahm mich auf den Arm und ging mit mir zum Sofa.
Er setzte sich und zog mich auf seinen Schoß.

“ Schatz ich bin der glücklichste Mann auf Erden.
Ich liebe dich und ich meine das ernst das du jetzt immer bei mir sein musst.
Wenn wir erst verheiratet sind, musst du mich überall hin begleiten.
Also suche am besten jetzt schon mal jemanden der deine Arbeit hier machen kann.“

Er meinte wohl das er über mich bestimmen konnte.

“ Liebling meinst du nicht das du erst mal mit mir über alles reden solltest, denn du kannst doch nicht über mich bestimmen.“

Gab ihm einen Kuss.
Er stand auf doch behielt er mich ihm Arm.

“Willst du etwa nicht mit mir reisen, dann wären wir doch dauernd getrennt.
Ist es verkehrt das ich so viel Zeit wie möglich mit dir verbringen möchte?“

Das war gemein, wenn er es so sagte konnte ich natürlich nichts mehr dagegen sagen und er würde recht bekommen.
Ich küsste ihn auch.

“ Doch Liebling ich möchte auch immer bei dir sein.
Du weißt aber wie ich es gemeint habe.“

Wir küssten uns als Martin rein kam.

“ Ah so sieht es also aus wenn ihr zusammen arbeitet, ich habe gerade zu Ohren bekommen das ihr heiraten wollt und möchte euch nur schnell gratulieren.
Und stimmt es das du die Ivon ziemlich runter gemacht hast ?“

Fragte er John und lächelte mich an, er kam zu uns und nahm mich in den Arm.
John lies mich nur widerwillig los.
Martin gab mir ein Küsschen auf die Wange und sagte mir nochmal das er sich sehr für uns freuen würde.

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