Oder so

Triggerwarnung: Non-con, vulgäre Witze, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Dead Dog do not eat, Woman in male fields

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Shinooble, Suchmaschine

Suchverlauf:

>Boss hat versucht mich zu küssen, was tun?

>Boss hat versucht mich zu küssen, was tun? Bin ein Mann

>Was tun bei Belästigung am Arbeitsplatz, vorzugsweise ohne Polizei?

>Wie lange hält Klebeband ausgewachsene Biju Kraft mit aufkeimenden Hormonen zurück?

>Klebeband mit Chakra verstärken Tutorial

>Bester Freund versucht mich zu küssen, wie vergessen wir schnell alles was passiert ist?

>Gruppentherapie Konohagakure freie Plätze

>Gruppentherapie weltweit freie Plätze

>Wieso sind Therapie Wartelisten so lang?

>Bar mit Happy Hour in der Umgebung

>Wieso keine Happy Hour um 17 Uhr?

Shikamaru schloss Narutos Laptop und beschloss es aufzugeben. Die Suchmaschine war auch keine besonders große Hilfe.

Naruto selbst saß ihm gegenüber, mit Klebeband an den Bürostuhl gefesselt.
,,Jetzt komm schon, Shika. Mach mich los! Ich bin wieder normal!"
Ja ja, das hat er vor fünf Minuten auch schon versprochen, nur um seinem Berater dann an den Hintern zu packen. Shikamaru ging kein weiteres Risiko ein.
,,Leck mich, du notgeiler Arsch!"
,,Ich versuch's, aber du lässt mich ja nicht!"

Da, schon wieder! Von wegen normal. Shikamaru konnte sich nicht helfen, Naruto erinnerte ihn mit einen mal an eine homosexuelle Version von Jiraiya.

Der Anbu Soldat tauchte, wie so oft, ohne Vorwarnung in der Zimmermitte auf. Dank seiner Maske war ihm nicht anzusehen, was er von dem Bild hielt, das sich ihm gab, doch seine Haltung und seine Worte waren unmissverständlich.
,,Melde mich zum... nein, egal, so viel Training im Non-chalant bleiben gibt es gar nicht! Was ist hier los?!"

Shikamaru hätte ihn gerne angeblafft, dass ihn das nichts anginge, doch zugegeben, die Frage war nicht ganz unberechtigt.
,,Entfesslungstrainig?", behauptete er.
,,Folter. Liebesentzug. Neglecting", rief Naruto dazwischen, nur um sich eine Nackenschelle einzufangen.
,,Hör nicht ihn. Er ist ein bisschen dumm. Was gibt es?"

Sollte der Anbu Soldat berechtigte Nachfragen haben, so ließ er es sich immerhin nicht anmerken.
,,Wir haben einen anonymen Tipp erhalten, dass es heute Nacht zu Anschlägen innerhalb des Dorfes kommen könnte. Wir haben Einheiten zum Auskundschaften los geschickt, doch wir benötigen weitere Anweisungen... vorzugsweise vom Siebten."

Shikamaru warf einen Blick auf Naruto und winkte sofort ab.
,,Du wirst mit mir Vorlieb nehmen müssen."
,,ER soll mit dir vorlieb nehmen? Wieso er? Was hat er was ich nicht habe?!"
,,Mehr als eine funktionierende Gehirnzelle, zum Beispiel? Sei endlich still!"

Naruto fing sich die zweite Nackenschelle, noch während Shikamaru schnell eine Strategie ausarbeitete.
,,Ich möchte, dass die Jonin und die Polizei mobilisiert werden. Inuzuka soll die Polizei Einheit anleiten. Ich-"
,,Da gäbe es nur ein Problem", unterbrach der Anbu Soldat, ,,wir haben vorhin schon nach Inuzuka schicken lassen und er ist nicht da. Die Spuren in seinem Apartment weisen auf ein Gewaltverbrechen hin."

Shikamaru biss sich auf die Unterlippe. Wie konnte an einem einzigen Abend so viel schief laufen? Hat man irgendwie The Purge real gemacht und vergessen ihm Bescheid zu geben?
,,Dann soll eben eine anderer Jonin die Polizei Einheit anführen. Sucht nach den Bomben, evakuiert die Radien, lasst keinen Eindringling entkommen und lasst jemanden nach Inuzuka suchen!"
,,Jawohl!"

Der Anbu Soldat verschwand so plötzlich wie er gekommen war und Naruto sackte mit einen Mal in seinen Fesseln zusammen.
,,Du musst völlig erschöpft sein davon nur mit deinem Schwanz zu denken", spottete Shikamaru. Als Antwort bekam er ein heiseres Husten. Die Rolle des sterbenden Schwans hatte Naruto drauf.
,,Shikamaru... was ist passiert... wieso bin ich gefesselt?!"

Der Berater zog die Augenbrauen hoch und mustere seinen Boss misstrauisch.
,,Willst du mich für dumm verkaufen?"
,,Das käme mir nie in den Sinn! Aber könntest du mich bitte los machen? Das scheuert ganz schön auf der Haut..."

Na gut. Es gab zweit Möglichkeiten...

1) Naruto ist wirklich wieder zu sich gekommen und Shikamaru verzockt mit seinem Verhalten gerade sein Weihnachtsgeld, oder...

2) Naruto verarschte ihn und sobald er die Fesseln löste, müsste er mit Übergriffigkeiten rechnen.

Er konnte nur verlieren, verdammt!
,,Na schön...", keifte er, ,,aber ich warne dich! Versuch' nichts komisches! Ich habe nur Klebeband benutzt, um Chakra zu sparen. Mein Schatten hat dich ganz schnell wieder an Ort und Stelle fixiert!"

Naruto wurde von dem Klebeband befreit, er streckte sich und rieb erleichtert über seine Handgelenke.
,,Hast du das mit den Anschlägen mitbekommen?"
,,In meinem Unterbewusstsein, ja... entschuldige wie ich mich aufgeführt habe. Lass mich eben die Rollläden runter machen, bevor wir hier irgendwas internes besprechen. Wer weiß, ob die Eindringlinge uns beobachten.

An für sich hatte Shikamaru nichts dagegen, aber etwas war komisch. Naruto betätigte den Kippschalter für die Rollläden und ließ sie einfach runterfahren. Er hielt sie nicht auf, sondern wandte der Fensterfront den Rücken zu. Er kam auf Shikamaru zu, während Licht und demnach auch Schatten langsam aus dem Zimmer wichen.
,,Gott verdammt-", fluchte er, als Hände ihn an den Armen packte und etwas hartes gegen seinen Rücken und Hinterkopf knallte. Wäre der Raum nicht eh völlig abgedunkelt, würden schwarze Flecken nun sein Sichtfeld sprenkeln.

,,Das ist nicht witzig! Runter von mir!", schrie er und presste gegen alles was sich nach Mensch anfühlte. Nicht, dass er es gut sehen konnte, aber Narutos Ozean blauen Augen funkelten selbst in der Dunkelheit.
Ironisch wie gefährlich sie mit einen mal wirkten.
War es das, was Temari immer meinte, als sie sagte, dass ein Mann der letzte ist, dem sie Nachts alleine über dem Weg laufen wollte?
Und er dachte immer sie übertreibt.

Er bekam zu fassen, was sich von der Textur ziemlich nach Haaren anfühlte. Jackpot! Shikamaru zog heftig daran, als würde er Naruto die Kopfhaut abreißen wollen und Naruto schrie auf.

Die Tür wurde aufgestoßen. Die Beiden hielten inne und wandten ihre Blicke zu dem Neuankömmlig, der im nächsten Moment das Licht anknipste und das Bild begutachtete, das sich ihm gab.

Shikamaru lag auf dem Schreibtisch, die Beine angewinkelt, eine Hand gegen Narutos Brust gepresst und die andere in seinen Haaren vergraben.
Naruto beugte über ihm. Schaum vor dem Mund würde noch fehlen, um den Vibe eines wilden Tieres, den er im Moment gab, abzurunden.

,,Das versteht ihr zwei also unter Überstunden. Und ich frage mich noch wieso ihr immer zwingend zu zweit im Büro anzutreffen seid", scherzte Neji fast schon etwas zu gelassen. Shikamaru schüttelte den Kopf und jetzt da er wieder freie Sicht und Schatten hatte, zog er Naruto sofort mit den Schattenfesseln von sich.

,,Ich kann das erklären!", rief er, doch zu seiner Überraschung lächelte sein Ehemann.
,,Musst du nicht. Ich weiß, was mit Naruto nicht stimmt. Wenn du dich jetzt bitte seelisch wappnen würdest?"

Um Gottes Willen, was kommt denn jetzt?
Neji trat in das Büro und machte die Sicht frei auf dem Kerl, der hinter ihm stand.
,,Ihr wollt mich doch heute alle ficken", fluchte Shikamaru leise.
,,Das ist der Plan", antwortete Naruto. Er fing sich einen Schlag auf den Hinterkopf.

***

Die Aufräum Musik klang ein letztes Mal in den Ohren der Kinder und irgendwo waren sie vermutlich viel zu jung, um zu begreifen, dass es das letzte mal war.

Die jüngeren Kinder, unter ihnen zum Beispiel auch Himawari, wurden schon vor ein, zwei Stunden abgeholt. Nun waren es nur noch die Fast-Schulkinder, die ihr Mal- und Bastelsachen oder ihr Spielzeug weg räumten. Die drei Erzieher, die für die Übernachtung blieben, halfen tatkräftig und am Ende fanden Sie sich alle im Stuhlkreis wieder.
,,Sooo meine Lieben, da wären wir nun. Euer letzter Tag im Kindergarten neigt sich dem Ende zu. Bevor wir aber alle in die Schlafsäcke hüpfen und uns gute Nacht sagen, haben wir noch einen wichtigen Punkt auf der Tagesordnung. Wer kann mir sagen welcher das ist?", rief ihr Gruppenleiter. Was folgte war ein aufgeregtes durcheinander von schnippsenden Kinderhänden und einem penetranten "ICH, ICH, ICH!"

,,Hm lass mal sehen... ich bereite euch schon mal auf die Schule vor und nehme jemanden, der sich nicht meldet. Mitsuki!"
Mitsuki legte den Kopf schief.
,,Huh? Ugh... bevor wir schlafen gehen? Zähne putzen?"
,,Jaa, aber nicht ganz. Keine Sorge, Mitsuki, ich löse auf. Es steht noch unsere große Nachtwanderung an!"

Die Kinder gröhlten laut, jedenfalls bis der Schweigefuchs ihres Erziehers sie dazu anhielt wieder leiser zu werden.
,,Wir gehen gleich alle gemeinsam in den Flur und ziehen uns an. Nehmt eure Taschenlampen mit. Wenn ihr so weit seid, stellt euch in einer zweier Reihe an der Tür auf. Verstanden?"

Ein kollektives Nicken ging durch den Stuhlkreis und kaum stand der Erzieher auf, stürmten die Kinder in den Flur.

Shikadais Fach war fast vollständig leergeräumt. Wechselklamotten, Gummistiefel und Matschhose, was halt zu der Notration eines Kindergärtners gehört, hatte sein Vater schon am Freitag mitgekommen. Nur noch seine Jacke und seine Schuhe befanden sich an Ort und stelle.
Saradas Fach war neben seinem und ihr ging es nicht anders.
,,Komisches Gefühl, dass jemand nach uns unseren Haken benutzt, oder?", rief Boruto von der gegenüberliegenden Bank. Er hatte schon einen Schuh an und hing mit einem Arm im Ärmel. Der Trinkflasche in seiner Hand nach zu urteilen, würde er die andere Hälfte seines Körpers nach einer kurzen Trinkpause einkleiden.
,,DEIN Fach wird vermutlich geschlossen. Da sind immer noch Flecken von dem Sandwich, dass du letztes Jahr über den Sommer drinn vergessen hast", spottete Sarada, die gerade dabei war die oberen Knöpfe ihrer Jacke zu schließen, ,,und jetzt beeil dich. Wir dürfen nur wieder alle auf dich warten!"

Boruto verdrehte die Augen, trank schnell und zog sich fertig an.

Als alle Kinder in der Zweierreihe standen, öffnete ihr Gruppenleiter die Tür und sie gingen los, stiefelten hinter ihm her. Ein weiterer Erzieher lief in der Mitte mit und der Dritte war am Ende der Reihe. Von außen mussten sie an eine große Entenfamilie erinnern, dachte Shikadai. Er ist neben Sarada gelandet. Da sie ohnehin Fach Nachbarn waren, hatte sich das so ergeben und es war ihre Möglichkeit ihre Meinungsverschiedenheiten (angeblich hat Shikadai sie unberechtigt geschlagen) im Kindergarten zurückzulassen und ein neues Kapitel aufzuschlagen.

,,Ich mag deine Schuhe", machte Shikadai mal den ersten Schritt und leuchtete mit der Taschenlampe auf Saradas quietschroten Ballerinas. Kleine Schleifchen dekorierten die Schuhspitzen und zwei Riemen hinderten die Kinderfüße am rausrutschen.
,,Danke. Mein Papa hat sie mir gekauft."
,,Bevor oder nachdem deine Mutter ihn rausgeworfen hat?"

Moment, das klang ausgesprochen fieser als in seinen Gedanken. Sarada neigte den Kopf leicht zur Seite und sah Shikadai perplex an.
,,Äh ich meine-"
,,Was redest du da bitte? Mama soll Papa rausgeschmissen haben? Wo hast du das denn gehört?"

Shikadai bekam den Mund gar nicht mehr zu. Wie konnte er so blöd sein? Natürlich wusste Sarada es noch nicht! Sakura wollte ihr an ihrem Abschlusstag sicher keinen Kummer bereiten.
Jetzt ist nur die Frage wie er da wieder raus käme.
,,Ich-"
,,Hä, als ob du das nicht mitgekriegt hast!", klinkte Boruto sich in die Unterhaltung ein, der neben Mitsuki hinter ihnen her lief.
,,Meine Mama war auch total sauer. Unsere Väter haben wohl richtig Mist gebaut, aber frag' mich bitte nicht nach Details."

Sarada blieb abrupt stehen und löste damit eine Kettenreaktion aus. Boruto war der erste, der ihr in die Hacken lief und das zog sich bis ans andere Ende der Zweierreihe. Auch Shikadai und seine Hälfte der Reihe waren gezwungen anzuhalten.
,,Und wieso erfahre ich als Letzte davon?"
,,Wir wissen es nur, weil wir gelauscht haben, um fair zu sein", warf Boruto ein. Das schien allerdings wenig zu helfen.
,,Ich... ich hatte meinen Papa doch gerade erst wieder!", rief sie, während heiße Tränen über ihre Wangen kullerten.

,,Was ist davorne los? Wieso bleibt ihr stehen?", rief ihr Erzieher von hinten. Der Gruppenleiter und die Erzieherin, die in der Mitte mitlief, brachten ihre Kinder nun ebenfalls zum Halt und drehten sich zu ihnen um.

,,Ich muss zu Mama und Papa. Jetzt!"
,,Du kannst nicht! Du kriegst Ärger, wenn du die Reihe verlässt! Sarada!"
Shikadai versuchte noch sie zu packen, aber Sarada rannte los.
,,SARADA!", schrie ihr Erzieher. Das war ungefähr der Moment, in dem die Hölle los brach.

Kaum wollte einer der Erzieher dem Ausreißer hinterher, war die Kindergartengruppe von Anbu Soldaten umzingelt.
,,Was... soll das werden?", rief der Gruppenleiter entsetzt.
,,Sir, ich muss sie bitten Ruhe zu befahren und die Kinder auf direkten Wege zurück in Ihre Einrichtung zu bringen. Wir werden Ihnen Geleitschutz geben. Bitte stellen Sie keine Fragen, nicht vor den Kindern. Kooperieren Sie einfach."
,,Schön und gut, aber uns ist soeben ein Kind abhanden gekommen. Sarada Uchiha. Sie ist in diese Richtung gelaufen."

Der Anbu Soldat folgte dem ausgestreckten Finger des Pädagogen und seufzte. Da ist das Kind direkt in den Radius gelaufen. Typisch.
,,Meldung an alle Einsatztruppen", kommunizierte er über das Gedankenübertragungsjutsu eines überstunden schiebenden Shinobi aus dem Yamanaka Clan, ,,Wir suchen ein kleines Mädchen, Sarada Uchiha. 6 Jahre alt, schwarze Haare, dunkle Augen, rote Brille. Sie ist ins Speergebiet gelaufen. Wer keine Probleme mit Sasuke will, sucht besser eifrig."

,,Ich glaube Sasuke hat genug Probleme mit seiner Frau", witzelte die Stimme einer seiner Kollegen in seinem Kopf. Um Gottes Willen, wie alt sind diese Kindsköpfe eigentlich?
,,Such einfach nach dem Kind, Kevin!", zischte er und beendete das Gespräch, ehe er die Gruppe zurück in den Kindergarten führte.

Da Shikadai nun keinen Partner mehr hatte und allgemein etwas aufgelöst aussah, brach Boruto mit den Regeln der Zweierreihe und zog seinen Kumpel zu Mitsuki und sich.
,,Die finden Sarada schon. Mach dir keine Vorwürfe!"
Leichter gesagt als getan. Er hatte echt Mist gebaut!

****

,,Wir haben bald unser 3 Monatiges, weißt du? 3 Monate voller... was auch immer wir hier am laufen habenm."
Der Engel vor Kibas Nase bewegten ihren Mund und Kiba verstand was sie sagte, ja, doch der Sinn ihrer Worte kam nicht über den Drogennebel hinweg, der sich deckenartig über seinen Verstand gelegt hatte.

,,Ich dachte wir gehen 'back to the roots' wie man so schön sagt. Entschuldige den Einbruch, aber du hast es praktisch darauf angelegt. Wieso hast du mich blockiert? Welcher deiner Freunde hat auf dich eingeredet?"
Alle. Gleichzeitig. Als Shino von Kibas Reverse Dark Romance Eskapade gehört hat, hat er ihm mit einer pLöTzLiChEn Termiten Plage in seiner Wohnung gedroht, Naruto hat ihm eine gescheuert, Neji hatte diesen "Ich bin besser als du und das weißt du widerlicher Abschaum auch ganz genau" Blick drauf und Shikamaru... gut, dem konnte das vermutlich nicht egaler sein.

Also ja, Kiba hat seine "Beziehung" oder was auch immer vor einigen Wochen unter Hinatas strengen Blick beendet und Ellie blockiert.
Wer hätte gedacht, dass "Nein" sagen so gefährlich sein kann?
Huh... Auf einmal verstand er was Frauen diesbezüglich immer so rumzickten.

,,Du bist der erste Mann, der versucht hat mich abzuservieren. Ich respektiere das, das tue ich wirklich. Aber ich kann es auch irgendwie nicht zulassen."
,,Ellie..."
,,Iss erst mal was."

Ellie kniete neben ihm und hob einen Teller an, den sie zuvor auf dem Fußboden abgestellt hatte.
,,Steak oder so?", fragte er heiser.
,,Oder so", antwortete sie grinsend. ,,Sag ahh!"

Kiba gefiel es nicht gefüttert zu werden, aber seine Handgelenke waren an das Heizungsrohr gekettet. Widerwillig öffnete er den Mund und ließ sich die Gabel zwischen die Lippen schieben. Das Fleisch war zäh, aber auch saftig. Er schluckte, ohne richtig zu kauen und sah Ellie durch seinen Rausch an.
,,Ich hoffe die Kuh hatte ein schönes Leben"
,,Oder so."
,,Wieso... wieso sagst du das die ganze Zeit?"

Ellie antwortete nicht sofort. Sie schob den nächsten Bissen hinterher und wartete, bis Kiba etwas gekaut hatte.
,,Ich wollte testen, wie gut du das Fleisch deiner Artgenossen verträgst. Gutes Leben? Keine Ahnung. Der Welpe sah recht verloren aus, in der Gosse in der ich ihn gefunden habe."

Kiba begann zu würgen, kaum dass er verstand was sie gesagt hatte, doch ihre Hand presste sich über seine Lippen.
,,Schluck. Er ist ohnehin tot. Iss ihn und werd' satt, denn wenn du das nächste mal hunger kriegst, frisst du entweder deinen eigenen Hund oder du verhungerst."

Kiba schluckte. Heiße Tränen traten in seine Augenwinkel, aber er weigerte sich vor ihr loszuheulen.
,,Heute Nacht prügel ich Konoha in die Unterwürfigkeit und dann können wir noch mal ganz von vorne anfangen."

Sie lächelte und erwartete nicht mal eine Antwort. Kiba würde sie vermutlich hassen, wenn all das hier vorbei ist, aber das ist okay. Sie liebte genug für zwei.

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