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Tut mir leid das ihr so lange warten musstet, meine Hausarbeit klaut mir all meine Zeit und wenn man schon viel geschrieben hat, will man nicht noch mehr tippen ^^'
Danke für euren Support, ich weiß das wir hier keine große Leserschaft haben, was gut und gerne auch an dem shipping liegt. Aber ich finde es ehrlich gesagt traurig, dass auf Wattpad eigentlich alles davon abhängig gemacht wird. Deswegen ein umso größeres danke an meine aktiven Leser, die das hier die ganze Zeit begleiten ❤️
Taehyung
Verschwitze Körper drücken sich an meinen, als ich mir einen Weg von der Tanzfläche zur Bar bahne. Zwar versuche ich meinen Kommilitonen auszuweichen, aber immer wieder werde ich von einer Person gegen die nächste geschubst.
„Kookie, jetzt warte doch mal", brülle ich meinem Kumpel über die Musik weg hinterher, der sich im Gegensatz zu mir einfach seinen Weg mit den Ellbogen frei schlägt.
„Einmal Wodka - Cola und ein Wasser bitte." Der brünette Trottel hat sich schon die süße Barkeeperin geangelt, als ich endlich auch mal ankomme.
„Irgend so ein Miststück hat mir an den Arsch gegriffen", motze ich sofort los und Jungkook sieht einmal an meiner Kehrseite hinab. „Verübeln kann ich es ihr nicht - du trägst eine verdammte Lederhose."
Ich schnaube bloß und nehme dann das Wasser entgegen, um es in großen Schlücken zu trinken und gleich darauf noch eins zu bestellen. Stay hydrated kids.
Von Mitternacht bis eins gibt es immer gratis Wasser - dann entwickele ich mich zur regelrechten Saufnase. Außer die drei Gläser Wein heute Abend und zwei Shots bin ich nämlich absolut nüchtern, anders als mein Kumpel neben mir, der sich schon etwas an der Theke festhalten muss.
„Sag mal... wer ist denn das heiße Schnittchen dahinten?" Jungkook deutet hinter mich und lallt dabei ein bisschen.
„Lass dich von Yoongi bloß nicht dabei erwischen, wie du jemand anderes außer ihn heiß nennst", antworte ich bloß, aber drehe mich dann doch neugierig um. Wenn Jungkook so angetan ist, kann die Person ja vielleicht meine Ablenkung von Kim fucking Seokjin für heute Abend sein.
Ich muss nicht lange suchen, bis ich denjenigen finde, den Jungkook so heiss findet und ich muss leider feststellen, dass diese Person mir absolut gar nicht dabei helfen wird, von Jin wegzukommen.
„Nicht sein Ernst...", murmele ich und Jungkook macht hinter mir sehr gebildet „Hää? Wer?".
„Nichts, nichts. Du, ich gehe mal eben einem Bekannten Hallo sagen", verabschiede ich mich und stelle dann mein Glas auf die Theke, um mich wieder durch die Menge zu quetschen. Jin steht ganz am Rand der Tanzfläche, fast schon etwas im Dunkeln und ich sehe trotzdem, wie ihn ein paar Mädchen anschmachten. Tja, habt keine Chance bitches.
„Was machst du denn hier?" Keine Begrüßung oder irgendwas, ich baue mich einfach vor dem Schönling auf und starre ihn forsch an. Es passt mir gar nicht, dass er hier aufkreuzt, das bringt mich nur durcheinander.
„Na, ich studiere schließlich auch. Schon vergessen?"
Er lächelt mich unverschämt an und ich schnaube nur abfällig. „Ja weil du das auch so nötig hast."
Auf seinen Lippen breitet sich ein wissendes Grinsen aus und er tritt näher an mich heran, bis er seine Hände auf meine Hüfte legen kann. Sofort fangen die Stellen an zu kribbeln und warm zu werden, obwohl noch mein dünnes Shirt zwischen unserer nackten Haut liegt. Ich schubse Jin aber auch nicht weg, obwohl ich jedes Recht dazu hätte - weil ich Trottel seine Berührung natürlich genieße.
„Bist du etwa sauer auf mich, weil ich deinen Status als Heißester Typ der Uni streitig mache?"
Jetzt bin ich derjenige, der lacht: „Sei bloß nicht so überzeugt von dir. Du hängst schließlich gerade an mir." Betont unbeeindruckt deute ich auf seine Hände, aber sein Grinsen verschwindet nicht.
„Ich weiß doch, dass du das magst. Vielleicht bin ich ja auch wegen dir hier."
Er beugt sich noch mehr vor, sodass sein Gesicht nur wenige Zentimeter vor meinem schwebt. All die anderen Menschen um uns herum habe ich schon längst ausgeblendet, so sehr fasziniert mich der Mann vor mir. Verdammt, der hat mich mehr in der Hand als er sollte.
Und dabei wollte ich Abstand zu ihm halten, er erinnert mich nur an meine Mutter. Aber irgendwie kann ich das nicht.
Ich muss doch krank sein, ist es jetzt schon so weit, dass ich mich in den Tod verliebt habe? Mir gebührt definitiv ein Ehrenplatz in der Geschlossenen.
„Und was willst du von mir?", versuche ich selbstbewusst zu sagen und zwinge mich, nicht allzu lange auf seine vollen Lippen zu starren. Natürlich ist ihm mein kurzer Blick dahin nicht entgangen und triumphierend beugt er sich noch etwas mehr vor.
„Ach naja, ich fand es ziemlich schade, dass uns deine Freunde damals unterbrochen haben. Mich lässt man nicht einfach sitzen, weißt du?", haucht er jetzt gefährlich nah an meinem Mund und seine rechte Hand Wandert von meiner Hüfte zu meinem Hintern, wo er fest zupackt.
Mir entkommt ein erschrockenes Keuchen und ich finde Halt an seinen breiten Schultern.
„Wer weiß, ob ich mich überhaupt auf dich eingelassen hätte. So gut küsst du dann doch nicht wirklich", lüge ich und merke, wie mein Herz mal wieder viel zu schnell klopft.
„Oh, ich kann dir gerne nochmal beweisen, wie verdammt gut ich küsse."
Bevor ich auch nur reagieren kann oder verstehe, was hier vor sich geht, hat er bereits die letzten Zentimeter überwunden und seine Lippen auf meine gelegt. Beinahe sofort schaltet mein Verstand ab, wie als hätte Jin einen Schalter betätigt, sobald er mich berührt hat.
Mein Sinne nehmen nur noch ihn war und ich kann mich nicht wirklich kontrollieren, als ich seinen Kuss etwas zu forsch erwidere. Meine Mutter, die Party, die anderen Kommilitonen sind alle aus meinem Gedächtnis gelöscht, in meinem Kopf ist nur noch Platz für Jin, der mich jetzt noch fester an sich zieht.
Meine Hände wandern von seinen Schultern auf seinen Rücken, bevor ich langsam Richtung seiner Hüfte wandere. Dort schiebe ich meine Finger frech unter den Saum seines T-Shirts und er keucht leise auf, als ich seine nackte Haut berühre. Ich muss ein wenig in den Kuss hinein lächeln, als ich realisiere, dass Jin genauso verrückt nach mir sein muss, wo ich nach ihm.
„W-Wir sollten das hier beenden", löst er sich schließlich atemlos von mir. „Sonst kann ich für nichts garantieren und die anderen Studenten kriegen eine Show."
Auch ich atme viel zu schnell, aber beiße mir nur vergnügt auf die Lippen.
„Ich dachte, deswegen bist du hier?", hauche ich und lasse meine Hände weiter unter sein Shirt wandern.
Jin ist still, aber dann zieht er meine Hände unter seinem Oberteil hervor und schüttelt den Kopf.
„Eigentlich bin ich wegen was anderem hier", murmelt er dann und ich verstehe ihn fast gar nicht.
„Wegen was denn?", harke ich nach, denn sein erster Unterton gefällt mir überhaupt nicht.
Kurz scheint er noch mit sich zu hadern, aber dann seufzt er schließlich.
„Taehyung, mit dem Tod deiner Mutter stimmt etwas nicht. Es wurde damals kein Lebenslicht eingesammelt. Ich muss wirklich ganz, ganz genau wissen, was damals passiert ist."
Oh, hallo Stimmungskiller.
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