Sehnsucht



Kakashis Sicht:

Er versuchte sich immer wieder an diesen Moment des Glücks zu erinnern, den er hatte, wenn er wieder in der Dunkelheit der Nacht versank, doch langsam verblassten seine Erinnerungen gegenüber dem Schrecken, dass ihm heimsuchte. Immer wieder versuchte er sich auf das wesentliche zu konzentrieren seinem Team, doch waren die Ähnlichkeiten gegenüber seinem früheren so gewaltig, dass er in seiner eigenen Welt versank, er versuchte durch sie, seinen Schülern die Geschichte zu ändern, doch auch er musste es langsam einsehen, dass sich alles wiederholte. Als der Sandaime getötet wurde, hatte es ihm seine Machtlosigkeit aufgeführt, doch spätestens nach dem Sasuke und Naruto aufeinander losgegangen waren und er sie nur mit Mühe aufhalten konnte, hatte die Finsternis über ihn gesiegt. Er war ein nichts, der unfähigste Shinobi in ganz Konoha und als Sasuke dann das Dorf verließ, gab es ihm den Rest. Er stand am Abgrund und starrte ins nichts. er schlief nicht mehr, sein Appetit verging ihm ganz und auch Gai, zu dem er eine recht freundschaftliche Beziehung aufgebaut hatte beachtete er nicht mehr. Er war nur froh gewesen, dass Jiraiya sich zumindest Naruto annahm und er Sakura solange bis sie eine Beschäftigung hatte in andere Teams stecken konnte. Er war innerlich ein Frack und äußerlich nur eine wandelnde Hülle. Das einzige was ihn noch abhielt einfach in den Abgrund zuspringen war sie, die er immer noch täglich beobachtete, um seinen Verstand, zumindest für kurze Zeit klar zu bekommen. Irgendwann jedoch reichte es ihm einfach nicht mehr sie nur zu beobachten, doch sein restlicher Stolz und das was er als Ehre bezeichnete, verhinderten, dass er zu ihr ging, so viel er wieder in sein altes Muster und versuchte sich von ihr fernzuhalten, damit ihm die Versuchung nicht verführte und er wieder bei ihr sich die Blöße gab. Er schloss sich wieder in seinem Schlafzimmer ein und quälte ich in jedem Moment, außer wenn er das Dorf für eine Mission für den neuen Hokage Lady Tsunade verließ.

Den Kampf suchend, erledigte er kalt und gefühllos seine Gegner, bis an einem verhängnisvollen Tag, die Unachtsamkeit auf sein eigenes Leben die Freiheit kostete.

Auf einer Mission von Ninjas aus einem anderen Dorf gefangen genommen, wurde er in einem dunklen verließ mit Ketten an den Armen mitten im Raum an die Decke gehängt, seine Füße waren mit einem Straffen seil am Boden festgebunden und man hatte ihm die Augen verbunden wegen des Sharingarns. Durch Folter versuchte man ihm zum Reden zu bringen, nicht ahnend, dass der schmerz dem man ihm zufügte eine Erleichterung zu dem Schmerz war, den er tagtäglich ausgesetzt war. Schläge, Tritte und das auspeitschen brachten ihm nicht zum Reden. Sein Körper war von oben bis unten mit schrammen versehen, doch er hielt stand. Weder Verbrennungen durch das Blitz- noch dem Feuerversteck brachten ihm zum Schreien. Er hielt selbst der Wasserfolter stand, bestehend daraus, dass sie seinem Kopf solange Unterwasser drückten, bis er fast das Bewusstsein verlor und ihm dann einen kurzen Atemzug gaben, ehe sie ihn wieder in das kalte Wasser eintauchte. Doch die Folter war Garnichts im Gegensatz zu den einsamen Momenten, an denen er an den Ketten hing und mit seinen Gedanken und Albträumen alleine war. Längst hielten diese ihn alleine aufrecht (die Ketten). Müde und erschöpft mit Blut an seinen Händen, dass nicht abging, quälte ihn seine Vergangenheit so sehr, dass er durch den Verlust von Schlaf und einer vernünftigen Ernährung anfing zu halluzinieren er fing an seine töten Kameraden in seiner Zelle zusehen, ohne die Augenbinde abgenommen zu haben. Er fing an ihre Stimmen, wie sie sich anklagend an ihn wendeten zu hören und er ertrank in ihrem Blut, womit sie seine Zelle füllten und er ihnen nicht entkommen konnte. Er schrie auf, er schrie auf und hörte erst auf, als seine Stimme versagte. Der Wahnsinn hatte ihn völlig im Griff und seine masochistische Ader, freute sich darauf, wieder erneut dem körperlichen Schmerz seiner Peiniger ausgesetzt zu werden. Er hoffte inständig, dass sie, seine Peiniger in einem Moment der Unachtsamkeit einfach zu weit gehen würden.

Er hätte nicht sagen können, wie lange er schon gefangen war und wie lange der Schmerz bereits andauerte, er konnte nicht einmal sagen ob es Tag oder schon wieder Nacht war, dass einzige was er sagen konnte war, dass er sich wünschte, dass es endlich alles ein Ende hatte, das einfach nicht kam.

Aus frischen wunden blutend, hielt der körperliche Schmerz gerade noch so vor, dass er einige Minuten dem Wahnsinn noch entrinnen konnte, als er eine Hand auf seiner Wange spürte und die Wärme und die kurven eines weiblichen Körpers an seinem eigenen Spürte. Eine ihm bekannte stimme säuselte ihm leise ins Ohr, dass er bei ihr bleiben sollte, ehe ihre Hände von seinen Oberarmen hinbegleiteten und sich anschließend in seinen Haaren vergruben. Während sie dabei ihre Arme um seinen Nacken legte und ihren Körper noch enger an dem seinen schmiegte, so dass er seine Gesicht in ihre Haare vergaben konnte. Sanft fing sie an mit den spitzen ihrer Finger zumindest von einer Hand über seinen Hals, seinen Nacken und seiner Wage zu streicheln, ehe diese sich in seine Maske hackte und diese hinab zog. Ein Schauer lief über seinen Körper und er spürte, wie sich ihre Lippen langsam einen Weg von seinem Hals hinauf suchten, sie zog sich an seinen Hals hinauf und legte ihre zarten leicht angefeuchteten Lippen, auf die seinen. Es schien sie nicht im geringsten zu stören, dass seine trocken, rissig und an einigen Stellen von den Schlägen seiner Geiselnehmer aufgeplatzt waren, es schien sie nicht zu stören, das sein Blut an ihr herunterlief und das seine Hände voll von Rins Blut waren, sie konzentrierte sich ganz allein auf ihn und er konnte spüren, wie ihre Wärme wie damals auf ihn überging. Langsam verschwand der Wahnsinn wieder und er trat nur einen Schritt vom abrunde zurück und doch änderte, dieser eine schritt alles. Ihr Kuss, den er erwidern wollte wurde intensiver und die Schmerzen ließen, sowie auch sein Bewusstsein nach. Er fiel.

Tsunades Sicht:

Seit geschlagenen drei Wochen, wurde einer ihrer Top Ninjas von Shinobis aus Otogakure gefangen gehalten, die sich in einem alten Versteck von Orochimaru eingerichtet hatten. Erst vor wenigen Stunden hatte man sie endlich aufgespürt und einer ihrer besten Teams war gerade dabei ihn Kakashi Hatake da rauszuholen, unter den besagten Elite-Ninjas, war auch ein Typ namens Maito Gai, der seit Kakashis verschwinden täglich in ihr Büro marschiert war und wissen wollte ob es etwas neues gab. Er war zudem auch einer der ersten die sich freiwillig auf diese Mission begeben hatten und nun saß sie hier und wartete auf Nachricht. Die auch nach einer Weile endlich eintraf

„Shinobis aus Otogakure gefangen genommen, es gibt verletzte aber keine Toten und Hatake, Kakashi wurde befreit, zustand unklar."



Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top