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Die Kunoichi hatte er leider nicht finden können, auch Asuma schien spurlos verschwunden, daher hatte er auch ihn nicht nach ihr fragen können. Jedoch war eine Krankenschwester so hilfreich gewesen und hatte der jungen Frau erst einmal OP Kleidung gegeben, bis sie selbst sich etwas besorgen konnte.

Nadine's Sicht:

Eine Krankenschwester reichte ihr einige Kleidungsstücke einer anderen Schwester, die sie begierig anzog, nach dem sie sich erneut in das kleine Bad gequält hatte um zu duschen. Frisch geduscht und endlich auch etwas passender gekleidet, ließ sie sich auf einem kleinen Sofa in der Nähe des Einganges nieder um auf Kakashi zu warten, denn sie wusste, dass der Hokage und auch er ihr noch lange nicht vertrauten, dafür war diese Barriere in ihrem Kopf zu seltsam gewesen, vor allem konnte sie es sich selbst nicht erklären, woher diese überhaupt gekommen war, andererseits war es vielleicht auch besser so, denn sie mussten ja nicht wissen, dass sie ihre Zukunft kannte. Vor allem, weil der 3. Hokage Hiruzen Sarutobi immer noch amtierender Hokage war und Kakashi schien gerade erst Team 7 kennen gelernt zu haben, den auf trainingsreise konnte Naruto ja noch nicht sein, da der 3te immer noch lebte. Und wie aufs Stichwort, kam eine genervte Haruno, ein nervendes Energiebündel namens Uzumaki und ein zähneknirschender Uchiha durch die Tür und fragten nach ihrem Sensei. Als sie schon aufstehen wollte um den dreien zu erklären, dass sie ebenfalls auf ihn warten würde, als sie von einer kräftigen Hand an der Schulter zurück aufs Sofa gedrückt wurde. Augenblicklich spannte sie sich an und drehte sich erschrocken um, nur um sich ebenfalls so schnell wieder zu entspannen und ihrem gegenüber ein liebevolles lächeln zuzuwerfen. So grob er auch war, sie musste ihn einfach anlächeln, denn der Gedanke, wie er so hilflos in der Nacht zuvor gewesen war, ließ 1000 Schmetterlinge in ihr aufsteigen.

Kakashi's Sicht:

Als er durchs Fenster wieder in das Zimmer eintrat, war er für einen Augenblick geschockt. Er hatte nur eine Aufgabe gehabt und zwar die Frau im Auge zu behalten und jetzt war sie weg. Er fing an im Krankenhaus jedes Zimmer zu durchsuchen, bis ihm eine junge Krankenschwester am Arm festhielt und ihm erklärte, dass die junge Frau das Zimmer geräumt hatte, damit andere Patienten das Zimmer belegen konnten, dafür hätte ihr eine Schwester OP Kleidung gegeben und sie hätte sich danach in den Eingangsbereich, für die Besucher gesetzt, damit sie den Eingang im Blick hatte, damit er sie nicht verpassen konnte. Verwirrt über diese Information und dankbar einen Hinweis auf den Aufenthalt zu haben, lief er hinunter Richtung Rezeption und erblickte sie auch so gleich, wie sie allein dort saß und den Eingang beobachtete. Er wusste nicht wie lange er so da stand und sie einfach beobachtete, wie sie die hereinströmenden Besucher und Patienten betrachtete, bis auf einmal 3 bekannte Stimmen in seinem Ohr erklangen und er auch sogleich auch die passenden Gesichter dazu ausmachte. Eine Bewegung, die er jedoch aus dem Augenwinkel war nahm, ließ ihn sogleich wieder auch die zierliche Gestalt achten, die jetzt ebenfalls zu den dreien blickte und anscheinen sich zu ihnen begeben wollte. War sie doch eine Spionin, wollte sie den Kyuubi oder den Uchiha. Alles in ihm spannte sich an und er war mit wenigen Schritten hinter ihr und legte seine Hand auf ihre Schulter, um sie wieder zurück aufs Sofa zu drücken, dabei hatte sie sich merklich angespannt und sich erschrocken zu ihm umgedreht.

Warum wehrte sie sich nicht, dachte er doch was er als nächstes sah, ließ ihn einfach nur innerlich zusammen zucken. Er konnte unter dem Druck seiner Hand, mit der er immer noch grob ihre Schulter festhielt spüren, wie sich ihr Körper augenblicklich entspannte und ein warmes lächeln, umspielte ihre Lippen, die zwar immer noch leicht rissig waren, doch ihn gerade zu verführen wollten seine eigenen auf ihre zu legen und fordernd Einlass zu verlangen.

Er schüttelte leicht verwirrt den Kopf, um die Bilder seines Traumes erneut aus seinem Kopf zu bekommen und versuchte sich lediglich auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Doch ohne es zu wollen, hatte er sich bereits um einiges weiter vorgelehnt und war jetzt dem Gesicht der jungen Frau unglaublich nahe gekommen, sein Atem so merkte er langsam, ging bereits schwerer und er begann sich in ihren Augen, in ihren großen, schönen braunen Augen zu verlieren, bis ihn ein nerviges „Echt jetzt..." wieder aus dieser Trance riss und er augenblicklich von ihr abließ, wobei seine Hand, die eben grad noch auf ihrer Schulter gelegen hatte sich zur Faust ballte, damit dass Kribbeln in dieser nachließ.

Ohne Umschweife erklärte er seinem Team, dass sie eine neue Mission hatten und zwar, diese junge Frau 24 Stunden lang zu bewachen, bis sie andere Befehle erhalten haben, dabei war es ihm gleich, das diese anwesend war und alles mitbekam, denn er wusste, dass er diese Aufgabe nicht alleine bewältigen konnte, nun musste er dies nur noch dem Hokage erklären, dass diese Frau irgendeine Macht über ihn zu haben schien, da er sich selbst anstrengen musste um nicht ihr ganz zu verfallen oder besser gesagt über SIE herzufallen. Für einen Moment kam ihm der Gedanke, dass er vielleicht nur einen kleinen Moment einfach, diesem trieb nachgehen sollte um zu sehen, ob diese danach schwächer würden, doch in seinem inneren wusste er, dass wenn er nachgeben würde, sehr viel mehr Probleme auftauchen würden, als es ohne hin schon für ihn gab. Doch seine Gedanken fingen bereits an verrückt zu spielen, augenblicklich hatte er das Bild vor sich, wie er sie brutal an die nächste Wand drückte, dabei ihre Hände über ihren Kopf mit seiner rechten Hand festhaltend, sich an ihren Hals verbiss und seine linke Hand in ihre Hose glitt und sich dann ihrer.....

.....Ein kurzer Schmerz, riss ihn aus seinen Gedanken......

......... war er gerade wirklich gegen eine Laterne gerannt? Und wo zur Hölle war er hier bitte?

Nadine's Sicht:

Als er seine Hand von ihrer Schulter nahm, konnte sie immer noch seine Wärme an dieser Stelle spüren, langsam beruhigte sich auch ihr Herz wieder, das angefangen hatte zu rasen, als er ihr näher gekommen war. Also nun saß sie hier auf dem Sofa, starrte ihn unverwandt weiter an, während ihr inneres Fangirl schrie und auf und ab hüpfte, während sie in der Realität nur starr da saß, weil sie sich vor lauter Glück kaum bewegen konnte, geschweige denn einen klaren Gedanken fassen. Als er sich von ihr weggedreht hatte, dabei leicht seinen Kopf schüttelte und mit starren Blick auf sein Team, diesem ihre Mission zu ihre Überwachung zu erklären schien, dass sie, sie 24 Stunden lang, solang bis neue Befehle kamen unter Beobachtung halten sollten.

Ein stich durchwanderte ihr gerade eben noch rasendes Herz. Er vertraute ihr wirklich nicht über den Weg. Danach verschwand er einfach in einer kleinen Rauchwolke und ließ sie mit den dreien völlig allein, ohne Anweisungen, ohne Geld und vor allem ohne eine Wohnung. Sie beschloss sich erst einmal bei den Dreien vorzustellen und dann dem Hokage einen Besuch abzustatten, damit er ihr vielleicht sagen konnte wie es weiter ging. Ihr Handy, dass sie nach dem Verhör auf ihrem Nachttisch im Krankenzimmer gefunden hatte, hatte sie längst in ihre Hosentasche verstaut und umklammerte jetzt das kleine Plastikding um wenigstens ein kleines Stück der Sicherheit zu haben, nach der sie sich gerade sehnte.

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