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Unbekannte Sicht:

Sein Blick ruhte auf der Frau, die aus der Wohnung des Kopierninjas lief. Ihr Gesichtsausdruck wechselte von einem seligen zu einem geschockten immer wieder hin und her, während ihr ganzes „Sein" mit der Situation zu überfordert schien.

Er folgte der jungen Frau weiterhin unauffällig, dabei bedacht sich nicht von den Genins erwischen zu lassen, die mit einem gewissen Abstand ebenfalls dieser folgten.

Liz's Sicht:

Nachdem Telefonat mit Nadine war Liz nun etwas ruhiger, da sie ihren Groll Luft machen konnte, doch nun nagten die unruhigen Biester in ihrer Magengegend wieder an ihr, die sie liebenswerter weise als Hamster bezeichnete, die sie genauso wenig mochte. Für Liz waren sie nur Ratten mit Stummel Schwänzchen, die als Futter dienten und zu nichts anderem gut waren, doch Nadine liebte diese Viecher und so waren sie für Liz zu der Bedeutung geworden für etwas was sie persönlich nicht mochte, jedoch für alle anderen etwas ganz besonderes waren, also genau wie diese Gefühle, die sie immer in der Nähe von Nadine verspürte. Sie selbst hatte anfangs überhaupt damit nicht anfangen können, mittlerweile wollte sie jedoch diese Biester in ihrer Magengegend nicht mehr missen. Sie hatte lange gebraucht um zu verstehen, dass es mehr als nur Zuneigung und Akzeptanz war, was sie für ihre Freundin empfand, die sie damals so bereitwillig aufgenommen hatte.

Rückblende:

Ihre Mutter und sie erschienen an einem nebligen Tag auf irgend einer Straße, die nichts mehr mit dem Walt gemein hatte, in dem sie sich vor noch nicht allzu langer Zeit befunden hatten, während Shinobis aus verschiedenen Dörfern hinter ihnen her waren. So viele hatte Chichi bereits getötet und sowohl ihre Kleidung als auch ihre Haare trieften vor Blut, das keine Zeit hatte zu gerinnen, ehe neues sich dazu mischte. Ihre Mutter und sich selbst von der Meute beschützend.

Doch jetzt, stand sie mit ihrer geschwächten Mutter auf einmal in diesem dichten Nebel und erst dachte die, kleine Chichi sie würde sich in einem Genjutsu befinden, bis ein Ungetüme auf sie zugerast kam und vor ihnen quietschend anhielt.

Ein Mann stieg aus diesem Monster aus Metall aus und lief auf die beiden zu. Chichi, die sich im Nebel zurück zog und ihren neuen Gegner von hinten die Kehle durchschnitt, war überrascht, als der röchelnde Mann vor ihr in jämmerlichen Tränen aus brach. Die übrigen Shinobis, die sie bis dato getroffen hatte, hatten wenigstens eine gewisse würde sich beim Sterben beibehalten, doch dieser unterschied sich von ihnen extrem, zudem sollte ein erfahrener (älterer) doch wenigstens versuchen sich zu verteidigen, dachte sie kurz, bevor sie auch das letzte funkeln erlöschen sah, dass in den Augen des Mannes geglänzt hatte. Auch ihrer Mutter kam es merkwürdig vor, so dass sie in die Erinnerungen des Toten Mannes eindrang und diese geradezu in sich aufsaugte, während sie ihrer Tochter ebenfalls vor Augen führte was diese neue Welt zu bieten hatte.

Der Name des verstorbenen allein lebenden Rentners war Moon und der Name seiner bereits verstorbenen Frau war Lisbeth auch Lissy oder Liz genannt und somit war aus Chichi Hebi no karuto die Tochter von Orochimaru Lisbeth Moon geworden, dessen verstorbener Großvater ihr sein Haus vererbt hatte, nach dem sie nach vielen Jahren in einem Land namens Japan nach Europa gekommen war.

Erinnerung:

Der erste Tag in der Vorschule machte Liz mehr nervös als die Angriffe denen sie seit ihrer Geburt ausgesetzt war. Die Angst aufzufliegen war groß, vor allem weil sie nicht wirklich verstand was es hieß ein Kind zu sein. Bei ihrem Vater hatte sie von vornhin auf eine Kindheit verzichten müssen um zu überleben und jetzt war sie hier von schreienden kleinen Menschen umgeben, die nicht einmal ein Kunai von einem Wurfstern unterscheiden konnten und musste sich anpassen. Wobei sie sich ausgestoßen und alleine fühlte. Waren früher wenigstens die Experimente und untergebenen ihres Vaters wenigstens gezwungen ihr Gesellschaft zu leisten, wurde sie hier wegen ihrer Art weggestoßen und ignoriert, wobei sie eigentlich der Lärm dieser fremden Geräusche noch am meisten störte.

In einem fremden Land, mit einer fremden Sprache, in einer fremden Umgebung und Geräusche von diversen Dingen wie Autos, die sie nicht gewohnt waren, verursachte ein erdrückendes Gefühl in Liz was sie vorher noch nie empfand. War es das was ihre Gegner als Angst bezeichneten? War es das was ihr Vater ihr nie lehren konnte, die Furcht von dem ungewissen, die sie in ihrer Welt nie empfand, weil sie bereits mit den Tücken ihres gleichen vertraut war?

Als Liz zu zittern anfing, als sie sich auf einen der leeren Plätze setzte, nach dem sie sich auf einer anderen Sprache, einem sogenannten deutsch vorgestellt hatte, fühlte sie sich zum ersten Mal machtlos. Und als es zur ersten sogenannten Pause klingelte mit einem ohrenbetäubenden schrillen Geräusch und die anderen Kinder hinausliefen, blieb sie einfach sitzen, während sie ihre Handflächen gegen ihre Ohren drückte.

Liz vernahm weder die Schritte hinter sich noch die Gestalt die hinter ihr stehen blieb, sich komische Ohrenschützer auf ihren Kopf breit machte und zierliche kleine Hände um die ihren schlossen und diese erst von ihren Ohren weg zog und sie dann animierten aufzustehen und der kleinen Gestalt zu folgen. Als sich die Gestalt umdrehte und ihr zulächelte musste Liz zugeben, dass sie noch nie so etwas Schönes gesehen hatte. Das lächelnde kleine Mädchen ließ sie von diesem Moment an nie wieder los. Mit den Jahren erfuhr Liz eine andere Art von Stärke die sie nie erreichen würde. Sie hatte endlich ein Zuhause, was sie sich nie wieder nehmen lassen würde.


Ihr neuer nerviger Mitbewohner fing ein weiteres Mal mit seinen Gewichten um das Gebäude zu laufen und holte sie zurück in die Realität. Was sie ein weiteres Mal fast zur Weißglut trieb, dabei hatte Nadine nur mit mühe und Not ihre innere Raserei besänftigen können und jetzt hampelte dieser Idiot ein weiteres Mal umher und sie hoffte inständig, dass es nicht mehr allzu lange dauern würde, bis das Jutsu wieder angewendet werden konnte, was sie durch Zufall und einer falschen Kombination entwickelt unerwartet entwickelt hatte.

Bei diesem Kerl würde eine Atemübung nicht viel bringen, sie musste einfach hier raus, ehe sie noch Amok lief.

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