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/ No Judgement- Niall Horan
/ Small Talk- Niall Horan
"Oh hi", erwiderte ich und lächelte etwas verlegen. "Ich bin Hannah, du hast mich vorhin so nett angelächelt was bei all den anderen arroganten Zicken echt eine Seltenheit ist", sie musste lachen und streckte mir selbstbewusst ihre Hand hin. "Da hast du Recht. Ich bin Maddy, nett dich kennenzulernen", ich nahm ihre Hand und musste ebenfalls Lachen. Wow sie war wirklich extrem hübsch. Aber kennt sie mich wirklich nicht? Ich konnte nicht länger nachdenken da ich gerade aufgerufen wurde um unsere Bestellung entgegenzunehmen. Kurz darauf folgte auch Hannahs und wir gingen zusammen zu unserem Platz zurück. Als Mary uns zusammen sah, schaute sie mich zuerst etwas fragend an. Ich stellte die Getränke auf dem Tisch ab, setzte mich auf den Stuhl ans Fenster und räumte die Tüten die auf dem Stuhl neben mir lagen weg, was Mary mir gleichtat. Ich nickte Hannah zu und sie setzte sich mit ihrer Freundin zu uns an den Tisch. "Also Mary, das ist Hannah und ähm", ich wurde etwas rot da ich den Namen der rothaarigen noch gar nicht kannte. "Mackenzie, aber nennt mich einfach Kenzie", sie lächelte mich an. "Ich bin Maddy und sie Mary", stellte ich Mary und mich vor.
"Wie alt seit ihr beide?", ich sah Hannah und Kenzie fragend an. "Wir sind beide 17 und ihr?", Hannah nahm einen Schluck von ihrem Schokofrappucino. "Echt? Wir auch", antwortete Mary für uns beide. Nachdem wir uns noch eine Weile unterhalten hatten, stellte sich heraus, dass die beiden aus San Diego kamen, beste Freunde waren und scheinbar keine Ahnung hatten wer ich war, worüber ich sehr froh war. "Erzählt mal, woher kommt ihr?", Kenzie sah mich fragend an, ihre grün-blauen Augen funkelten. "Ich bin vor 2 Monaten hierher zu meinem Bruder gezogen und Mary kommt aus New York, wo ich vorher auch gewohnt habe", beantwortete ich ihre Frage und nahm einen Bissen von meinem Sandwich. "Warum bist du zu deinem Bruder gezogen?", warf Hannah in die Runde aber hielt sich sofort den Mund zu und sah mich entschuldigend an als hätte sie Angst etwas Falsches gesagt zu haben.
Ich lachte nur: "Meine Eltern sind nach Orlando umgezogen und ich wollte nicht umziehen. Da sie aber wegen ihres Jobs umziehen mussten, habe ich mich dazu entschlossen, zu meinen Bruder zu ziehen". Sie nickte nur. Als wir fertig gegessen hatten blieben wir noch eine Weile an unserem Platz sitzen und unterhielten uns. Als ich auf die Uhr schaute war es bereits 18:00 Uhr. Mir kam in den Kopf, dass Liam noch zum Strand wollte, genau in diesem Moment klingelte mein Handy.
"Hey Maddy, wir sind gerade erst mit dem Meeting fertig geworden und da wollte ich fragen, ob ihr noch in der Stadt bleiben wollt?", Liams Stimme erklang am anderen Ende der Leitung. "Ich wollte gerade anrufen, wenn ihr noch in der Nähe seid könnt ihr uns ja auch gleich mitnehmen", antwortete ich. "Okay, wir sind in 10 Minuten da", nach diesen Worten legte er auf. Ich wandte mich Mary zu: "Die anderen holen uns in 10 Minuten, weil sie erst jetzt mit dem Meeting fertig waren." Diese nickte verständnisvoll. "Wollt ihr vielleicht Nummern austauschen? Wir könnten ja Morgen zusammen was unternehmen?", ich lächelte Hannah und Kenzie zu, welche sich einen kurzen Blick zuwarfen und eilig nickten. Nachdem wir die Nummern eingespeichert hatten, machten Mary und ich uns mit den anderen Beiden auf den Weg zu einer Nebengasse in der uns die anderen ungestört holen könnten.
Schnell tippte ich unseren Standort ins Handy ein und schickte ihn Liam. Glücklicherweise mussten Hannah und Kenzie los, so lernten sie Liam und die anderen erst morgen kennen. Ich schätzte die beiden zwar nicht als verrückte Fangirls von One Direction ein, hatte aber dennoch etwas Angst vor ihrer Reaktion auf die anderen. So wurde das Treffen wenigstens noch etwas herausgezögert. Keine drei Minuten nachdem die beiden gegangen waren, fuhr Liam's schwarzer Jeep in die Nebengasse. Als ich genauer hinsah erkannte ich Niall am Steuer und musste grinsen da Liam sich mit ängstlichen Gesicht an der Dachreling festhielt. Als der Jeep zum stehen kam, atmete er erleichtert auf und stieg aus um uns unsere Tüten abzunehmen. Mary wollte sich gerade auf die Rückbank setzten als ich ihr anwies sich auf den Beifahrersitz zu setzen. Niall verscheuchte ich vom Steuer und setzte mich auf den Fahrersitz. Als Liam den Kofferraum geschlossen hatte und sich gerade auf den Beifahrersitz schwingen wollte, fiel sein Blick auf mich. "Nein Schwesterherz, es ist mir egal ob du deinen Führerschein hast oder nicht aber du wirst nicht fahren. Nein!" Er versuchte den Satz ernst klingen zu lassen, was ihm allerdings nicht wirklich gelang. Nach einer 15-minütigen Disskusion gab er auf und setzte sich beleidigt auf den Rücksitz neben Niall.
Als ich die Zündung startete und den Rückwärtsgang einlegte, sprang mir doch glatt die Kupplung heraus und Liam ließ einen Schrei los. Schnell hatte ich den Wagen wieder unter Kontrolle und bog auf die Hauptstraße ab. Mary unterhielt sich unterdessen mit Liam, der sich interessiert nach unserem Tag erkundete. Als wir den Feierabendverkehr L.A's hinter uns gelassen hatten und auf den Highway an der Küste entlang fuhren, der nebenbei bemerkt kaum befahren war, trat ich aufs Gas und drehte das Radio laut auf. Auf der rechten Seite konnte man das weite Meer glitzern sehen und die Sonne, die langsam dahinter verschwinden zu drohte. L.A war zu dieser Tageszeit traumhaft schön. Ich fand es toll mit Vollgas bei Sonnenuntergang den Highway entlang zu fahren. "Liam, ich werde mir dein Auto wohl oder übel öfter mal ausleihen müssen", lachte ich und sah in den Spiegel. Er brummte nur und ergänzte noch: "Ohne mich kannst du gerne fahren." Besonders begeistert klang er zwar nicht aber das war mir in diesem Moment ziemlich egal. Ich war schon viel zu lange nicht mehr selber am Steuer gesessen, dass ich gar nicht wusste wie sehr ich es vermisst hatte.
Als ich wieder vom Highway herunterfuhr und in die Einfahrt der Villa bog wurden mir erstmal vier ungläubige Blicke zugeworfen. Als ich den Motor abstellte und wir aus dem Wagen stiegen traute sich Zayn als erstes etwas zu sagen: "Seit wann lässt Liam denn jemand anderen fahren?", auf diese Aussage hin fingen alle an zu lachen und sogar Liam konnte sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen.
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