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Ich lief einen mit Nebelschwaden überzogenen Trampelpfad entlang.
Mit sicheren, geschmeidigen Schritten, wie der einer Katze bewegte ich mich durch die Dunkelheit. Meine Schritte waren auf dem Moos bedecktem Trampelpfad kaum zu hören,
Ich blieb stehen und lauschte den ungewohnten Geräuschen die mich umgaben: Ich hörte leise Stimmen und Gelächter und von irgendwo drang ein gedämpftes Schluchzen an mein Ohr. Die Bäume wiegten sich im Rhythmus zu einer Musik, die meinen Ohren verborgen blieb.
Riesige Pilze ragten hoch über mir in den mit Regenbogenfarbenden Sternen übersähten Himmel und aus dem Augenwinkel glaubte ich die Gestalt eines Mädchens zu sehen das mich beobachtete und leise kichert, doch kaum drehte ich mich in ihre Richtung war sie auch schon verschwunden und zurück blieb nur ihr Glockenhelles Lachen, das langsam vom Wind fort getragen wurde.
Aus der Ferne drang das Geräusch donnernder Hufe zu mir und kurz darauf donnerte eine Herde Weißer Hirsche deren riesige Silberne Geweihe im Mondlicht strahlten an mir vorbei. Ich fühlte den Drang mit ihnen durch die Mondbeschiehnenen Täler zu rennen und über die kleinen Bäche zu springen, in denen sich die Sterne spiegelten. Ohne Nachzudenken setzt ich mich in Bewegung und passte mich dem Tempo der wunderschönen Wesen mit den großen gutmütigen Augen an. Ich spürte die ungebändigte Energie der Tiere und den bebenden Boden unter meinen Füßen, wenn die Herde gleichzeitig auf dem Boden aufkam.
Immer schneller wurden wir,
Bewegten uns zeitgleich wie ein einziges Wesen, vor uns ragte ein riesiger Abrund auf doch wir liefen mit riesigen Sprüngen weiter der Abgrund rückte immer näher und die Hirsche streckten ihre Körper und sprangen mit riesigen Sprüngen hinauf in den Sternenhimmel. Doch ich blieb zurück, wie in Zeitlupe stürzte ich in die Schlucht, ich hörte meine eigenen Schreie, doch den Aufprall spürte ich nicht mehr.

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