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Mein Leben ist meine Geschichte.
Doch ich bin nicht der Protagonist. Ich bin der Erzähler. Und das versteht keiner.
Alle denken, ich muss auf mich aufmerksam machen, wenn ich da bin.
Doch ich bin nicht im Geschehen.
Bzw doch, ich bin im Geschehen, doch nur als Zuschauer, als Anleiter, als Rollenverteiler, und nicht als Schauspieler.
Ich bin die Person, die das Spiel strukturiert, nicht die Spielfigur.
Ich beobachte die einzelnen Schritte.
Ich lerne aus den Fehlern der anderen.
Ich weiß über Personen mehr Bescheid als sie ahnen, nur weil ich beobachtet habe.
Nur versteht das keiner.
Für sie bin ich eine Figur, die Fehler macht und sich nicht über das nächste Hindernis traut. Für sie bin ich ein Brocken, der so viel kann, doch nichts davon umsetzt. Und das ist so frustrierend, weil ich es eigentlich könnte, dich nicht tue.
Dann bin ich schüchtern, komisch, eigenartig. Dann mag ich die Leute nicht, bin egoistisch und arrogant.
Und ihr sagt mir, ich soll einfach wegschauen und meinen eigenen Weg gehen.
Na klar, einfacher geht's ja gar nicht.
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