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-Riku's Sicht-
Ich gehe mit meiner Mutter in ihr Zimmer.
„Vielleicht solltest du ihn auch anzeigen Mama"
„Aber ich habe doch gar keine Beweise"
„Wann hat er dich das letzte mal angefasst?"
„Vor gut einer Woche. Danach habe ich mit ihm lieber nicht mehr sprochen. Er ist total ausgerastet, so hart hat er mich noch nie angegangen. Aber ich glaube das man leider davon nichts mehr sieht. Meine blauen Flecke sind weg und die Wunden sind auch alle verheilt"
„Du hattest Wunden?"
„Ja aber nicht all zu schlimm"
„Wir fahren jetzt zum Arzt und gucken ob man ihm noch was anweisen kann"
„Ob man bei dir noch was nachweisen kann?"
„Mama das ist Jahre her"
„Lass uns zum Arzt fahren, wer weis vielleicht haben die auch noch die Unterlagen von damals" meine Mutter und ich fahren zum Arzt und tatsächlichen können noch Spuren gefunden werden und ältere Berichte haben sie zum Glück auch noch. Wir bekommen zwei Kopien und fahren erst zur Polizei und dann nochmal zu meinem alten zu Hause. Zum Glück ist mein Vater nicht da und wir können die letzten Sachen von meiner Mama aus dem Haus holen. Wir beschließen wenn wir zu Hause sind nach einer schönen Wohnung für sie zu suchen, eine die nicht weit von uns entfernt ist. Eine schöne Vorstellung meine Mama bald wieder in der Nähe zu haben. Als wir zu Hause sind, verräumen wir die ganzen Sachen in ihr Zimmer. So fühlt sie sich ein bisschen heimischer.
„Es ist echt ein Wunder das sie die alten Unterlagen von dem Unfall noch haben. 10 Jahre ist es jetzt her. 2003 wie krass. Gebrochener Arm und gebrochenes Bein. Mehrere gebrochene Rippen, Nasenbeinbruch und Schnittwunden. Ich kann nur froh sein das nicht mehr damals passiert ist"
„Du wärst fast gestorben, weil es so kritisch war"
„Ja ich weis er hätte fast sein Ziel erreicht, aber jetzt ist ja alles gut und ich bin gesund"
„Das waren die schlimmsten 1 1/2 Monate meines Lebens. Dich da so zu sehen war furchtbar"
„Ich weis Mama. Aber ich habe es überlebt, Papa bekommt mich nicht so schnell klein"
„Er hat es dir nie erzählt?!"
„ Was, wer, wem?" ich gucke meine
Mama an und dann sehe ich zur Tür, zu der sie über meine Schulter hingeguckt hat. In der Tür steht Samu. Er guckt geschockt und ihm fließen die Tränen lautlos über die Wange.
„Hey alles gut" er rennt auf mich zu und schließt mich in seine Arme.
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