83

-Samus Sicht-
Das er sich die Schuld gibt tut mir weh. Er ist doch gar nicht Schuld, er konnte doch nichts dafür das da draußen so ein irrer Mensch rumläuft, der ihn mit Hilfe eines Stromschlags von der Bühne und aus dem Leben holen wollte. Alles was passiert ist, ist niemals seine Schuld sonder schuld des Verursachers. Ich kann nur hoffen das sie diesen Menschen finden und er seine gerechte Strafe bekommt. Er soll leiden so wie wir es getan haben, als Riku um sein Leben gekämpft hat. Ich ziehe mich zu Ende an und packe den Rest in meine Tasche. Danach stütze ich mich über Riku auf dem Bett ab und lege meine Lippen auf seine. Nach kurzem Zögern erwidert er den Kuss voller Gefühle. Immer und immer wieder treffen sich unsere Lippen und seine Hände streichen über meine Rücken. Als wir uns lösen lächle ich ihn an.
„Du darfst nie wieder denken das du an alle dem Schuld bist, der einzige Schuldige ist der Verursacher nicht du mein Engel. Und nun los, zieh dich um und pack deine Sachen zusammen wir wollen Schlittschuh fahren gehen"
„Ich glaube ich möchte nicht aufs Eis"
„Müssen wir ja auch nicht, dann holen wir uns was warmes zu trinken und sehen den andern zu. Aber wir können ja trotzdem unsere Sachen mitnehmen und mal gucken ob wir vielleicht auch ein bisschen fahren können, mhhh?" ich streiche Rikus durchs Haar.
„Ja das klingt gut" ich gehe mit Riku in sein Zimmer und was ich sehe verwundert mich.
„Warum ist dein Spiegel abgedeckt?"
„Mhh was? Ach das keine Ahnung das war schon so als ich wieder kam"
„Riku was ist los?"
„Nichts" Er dreht sich zum Schrank und leicht von mir weg, zieht sich schnell um und packt dann seine Sachen.
„So ich bin fertig wir können"
„Glaub mal nicht dass das Gespräch damit beendet ist. Aber jetzt lass uns erstmal los" Riku nickt traurig und folgt mir. Ich greife nach seiner Hand. Unten warten schon alle auf uns und wir fahren los. Dort angekommen freuen sich alle, Riku ist komplett still. Wir holen uns alle Schlittschuhe aber Riku und ich setzen uns erstmal an die Seite. Ich hole zwei heiße Schokoladen und setze mich dann zu ihm.
„Danke"
„Nicht dafür. Sagst du mir was dich so betrübt?"
„Ich weis es nicht, irgendwie ist alles wieder so normal und irgendwie dann doch wieder nicht. Das macht mich traurig. Dann das es dir nicht besser geht, immer diese Ungewissheit ob dieser Typ noch mal was plant. Es ist einfach zu viel"
„Das kann ich alles verstehen, es ist halt noch alles ein bisschen kompliziert und wir sind noch nicht wieder im Alltag drin. Aber das ist normal. Baby das wird alles wieder. Die Zeit wird alles wieder richtig hinbiegen. Und du wirst sehen, der Alltag ist schneller wieder da als wir denken"
„Danke ich hab dich nicht verdient"
„Das stimmt nicht, ich habe dich nicht verdient und wenn schon dann hast du was besseres verdient"
„Für mich gibt es nichts besseres als dich"
„Für mich auch nicht. Ich liebe dich Rick"
„Ich dich auch Hapa" er gibt mir einen Kuss. Als wir unser Getränk aus getrunken haben, ziehen wir unsere Schlittschuhe an und gehen aufs Eis. Ich sehe zu Noel. Sie macht das echt gut und ich bin froh das wir ihr diesen Wusch erfüllt haben. Ich habe Riku an der Hand und wir fahren gemeinsam ein bisschen. Bis ich stehen bleibe. Verwundert sieht er mich an. Ich ziehe ihn an mich, halte ihn an der Hüfte fest und küsse ihn. Eine der schönsten Gefühle in der Welt. Als ich mich löse, lächelt er mich an.
„Du schaffst es immer wieder"
„Was?"
„Mich abzulenken und glücklich zu machen, ohne das ich was sage oder tue"
„Das nennt man Liebe Baby"
„Dann möchte ich immer von dir geliebt werden"
„Das wirst du" das die anderen uns beobachten und auch das ein oder andere Foto machen, wird uns erst zu Hause erzählt und gezeigt. Riku und ich bereiten gerade das Abendessen vor. Ein schönes Gefühl. Aber das habe ich immer wenn er an meiner Seite ist.

Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top