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Samu ist recht schnell wieder eingeschlafen und ich sehe ihn mir an. Er sieht echt abgekämpft aus, man kann ihn glatt ansehen wie schlimm die letzten Wochen für ihn gewesen sein müssen. Mir zerbricht es das Herz, er ist die ganze Zeit stark und erzählt es keinem, bis er endgültig zusammenbricht. Mein großer starker Finne. Ich streiche ihm durchs Haar, sein Atem ist gleichmäßig, dank des Schlauches. Na einiger Zeit kommt Noel mit Osmo zurück.
„Oh Gott"
„Ja ich weis es sieht schlimm aus, aber so schlimm ist es nicht. Er hat schon gesprochen und gegessen. Das ist was sehr gutes"
„Das ist schön und bei dir sonst alles gut?"
„Ja ich fühle mich schon viel besser und möchte einfach nur noch nach Hause"
„Das darfst du wohl auch bald schon Riku"
„Wie meinst du das Sari?"
„Naja der Arzt meinte eben zu mir das wenn alles so weitergeht wie jetzt, das du nächste Woche nach Hause kannst, um dich da denn letzten Rest zu erholen"
„Das sind mega Neuigkeiten Brüderchen"
„Ja das stimmt, ich hoffe nur das Samu dann auch mit kann"
„Das wird sich in den nächsten Tagen zeigen Riku, mach dir darüber mal nicht wo viele Gedanken. Zusammen schafft ihr das, dass weis ich" Ich lächele Sari an und sehe dann zu Samu. Ich bin so unendlich froh das ich ihn endlich an meiner Seite habe und ihn meinen Freund nennen darf. Er ist einfach das beste was mir passiert ist und nach der ganzen Zeit mit schmerzen und Liebeskummer, tut das hier echt gut. Obwohl es natürlich schönere Orte gibt, aber alles Schritt für Schritt. Ich rede noch eine ganze Zeit mit Osmo und Noel, bis sie am Abend gehen. Ich bekomme Abendessen und Samu wacht auch wieder auf und isst mit. Nachdem wir fertig sind, kuscheln wir uns wieder zusammen und reden ein bisschen, aber am meisten Teilen wir kleine Zärtlichkeiten.
„Ich bin stolz auf dich Samu weil du isst und dich jetzt zurück kämpfst. Ich liebe dich so sehr das ich es gar nicht beschrieben kann"
„Ich dich auch und ich bin froh das du endlich wieder wach bist und mir nicht böse"
„Das könnte ich dir nie und das weist du auch. Zusammen schaffen wir es jetzt auch wieder gesund zu werden. Sari meint wenn alles gut geht, darf ich nächste Woche nach Hause und da zu Ende gesund werden"
„Dann muss ich bis dahin ja auch wieder fit sein"
„Ich bitte drum, dann können wir zusammen ganz viel kuscheln und im Garten liegen. Musik machen, oh wie ich das vermisse"
„Ja ich auch"
„Ich hoffe einfach das es endlich wieder bergauf geht und das man heraus findet wer mir oder besser gesagt uns das angetan hat"
„Das hoffe ich auch, ich möchte nicht mehr daran denken wie es war und immer und immer wieder diese Bilder vor meinem inneren Augen sehen, das macht mich kaputt"
„Schön das du jetzt endlich mal redest. Wie schlimm war es denn für dich?"
„Auf einer Skala von 1-10 eine 100. Wie du im Graben liegst, ist das erste Bild was ich sehe wenn ich die Augen schließe, dann wie du nach hinten geschoben wirst, wie ich dich das erste Mal im Krankenhaus sehe und dein halber Herzstillstand" ich ziehe ihn ganz fest an mich, da er in mitten der Erzählung heftig angefangen hat zu weinen. Er zittert am ganzen Körper. Endlich redet er und lässt alles was ihn belastet raus. Für mich ist es hart das Ganze zu hören, weil ich weis das es hauptsächlich wegen mir so gelitten hat, aber es ist gut das er es endlich los wird. Ich halte ihn eine ganze Zeit lang.
„Danke"
„Dafür nicht, ich bin froh das du es endlich mal rauslässt und dich somit befreist von den ganzen Dingen, das ist sehr wichtig mein Süßer"
„Ja ich weis aber ich wollte einfach mit niemanden reden, das war für mich nicht wichtig. Das wichtigste war das du wieder gesund und wach wirst. Nichts anderes hat gezählt, ich hätte doch gar nicht mehr ohne dich gekonnt mein Schatz. Vor allem nicht mit dem gewissen, dass du nicht weist das ich dich liebe. Oh Gott wenn du nicht mehr aufgewacht wärst..."
„Shhhh nein darüber denkst du jetzt gar nicht nach, denn ich bin aufgewacht, weis das du mich liebst und bin jetzt dein Freund. All die schweren und nicht mehr relevanten Gedanken solltest du beiseite schieben. Die brauchst du nicht und wirklich gut tun sie dir auch nicht"
„Danke, einfach danke"
„Gerne und das für immer"
Wir küssen uns und halten uns einfach noch ein bisschen in den Armen, bis wir müde werden, uns eine gute Nacht wünschen und ins Land der Träume abdriften.

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