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-Osmo's Sicht-
Nachdem wir nach Hause gekommen sind, sind irgendwie alle ziemlich fertig. Raúl, Sami und ich kümmern uns um das Essen, Noel und Lilli wollten kurz duschen. Nach dem Essen, haben wir einfach alle stumm auf dem Sofa gesessen und Fernsehen geguckt. Und irgendwann sind alle ins Bett gegangen. Ich bin gerade wieder wach geworden und habe bemerkt das ich alleine bin. Ich stehe auf und mache mich auf die Suche nach Noel und werde auch ziemlich schnell fündig.
„Hey Süße"
„Hey" Sie sitzt in einer Decke eingekuschelt da und siehst in den Himmel. Ich setze mich neben sie.
„Was bedrückt dich?"
„Ich kann es einfach nicht glauben"
„Was das Riku wieder wach ist?"
„Ja auch, aber vorallem das da draußen jemand rum läuft der ihn..." sie guckt zu Boden. Ich ziehe sie an mich und streiche ihr über den Arm.
„Da draußen läuft jemand rum der Riku umbringen wollte" Sie fängt an zu weinen.
„Er sollte sterben Osmo, das war alles so geplant, das sollte genau alles so passieren. Obwohl er wohl eher gleich hätte sterben sollen. Wie krank kann man sein Osmo? Und wer macht sowas? Warum Riku? Warum?" Ich ziehe sie auf meinen Schoß, so das sie sich bei mir anlehnen kann und schlinge meine Arme um sie.
„Ich weis es nicht. Ich kann mir das auch alles nicht erklären und finde das ganz auch echt krass. Ich verstehe das alles auch nicht und finde es echt schlimm. Aber wie werden diese Person finden, dann werden wir es wahrscheinlich auch erfahren und er wird seine gerechte Strafe bekommen. Ich weis es ist gerade sehr belastend, aber hey Riku lebt, ist wach und auf dem Weg der Besserung. Ist das nicht erstmal alles was zählt?"
„Ja du hast ja recht" Sie legt den Kopf auf meine Schulter.
„Danke"
„Wofür?"
„Dafür das du da bist, mich hältst, mich liebst und immer die richtigen Worte findest. Ich liebe dich und bin froh dich zu haben"
„Für dich mache ich das immer. Ich liebe dich auch meine süße und bin auch unglaublich froh dich zu haben" Ich küsse sie und bleibe dann noch ein bisschen mit ihr sitzen.
-Lilli's Sicht-
Ich liege wach und kann nicht schlafen. Also stehe ich irgendwann auf und gehe zum nächsten Zimmer wo ich ganz vorsichtig klopfe und die Tür öffne. Ich flüstere ganz leise
„Sami?" Aber ich bekomme keine Antwort. Ich trete ein und schließe leise die Tür, ehe ich leise zum Bett schleiche und mich neben ihn lege. Ich kuschle mich fest an ihn.
„Mhhh"
„Alles gut Sami ich bin's schlaf weiter" Doch er dreht sich um und sieht mich an.
„Alles gut?" Er streicht mir eine Strähne hinters Ohr.
„Ich kann nicht schlafen, mich macht die Erkenntnis mit Rikus Unfall sehr zu schaffen"
„Ach meine Maus" Er zieht mich ganz nah an sich und hält mich fest. Eine paar Tränen laufen meine Wangen runter. Er setzt sich leicht mit mir auf.
„Ich kann dich gut verstehen, das ist ja auch ein Schock. Aber hey, wir bekommen das alle zusammen hin und legen dieser Person das Handwerk. Und ganz bald werden wir auch wieder alle zusammen hier wohnen als Familie, mhhh?"
„Ja du hast ja recht. Danke"
„Für dich immer Maus" Ich küsse ihn.
„Ich liebe dich Schatz"
„Ich liebe dich auch Maus. Wir sollten es den anderen bald sagen"
„Ja ich weis, vielleicht wenn Riku wieder zu Hause ist. Außerdem habe ich überlegt ob man nicht vielleicht eine Willkommens Party für ihn macht, wenn er wieder aus dem Krankenhaus kommt"
„Das ist eine wunderbare Idee. Lass uns das morgen mit den anderen beim Frühstück klären. So langsam solltest du mal schlafen, Okay?"
„Ja. Kann ich hier bleiben?"
„Aber natürlich, du weist du bist hier immer herzlich willkommen. Außerdem liebe ich es mit dir in meinen Armen ein zu schlafen"
„Ja ich auch" Ich lächle und kuschle mich wieder näher an ihn, als wir uns hingelegt haben. Ziemlich schnell schlafe ich ein und wache erst am späten Morgen auf, als ich die ersten Teller klappern höre. Als ich mich um sehe merke ich das ich ganz alleine im Bett liege, das erklärt die Kälte. Doch dann geht die Tür auf.
„Guten Morgen Maus, du bist ja schon wach. Wie fühlst du dich? Konntest du gut schlafen?"
„Morgen Schatz, Ja bin gerade aufgewacht. Ich habe ganz wundervoll geschlafen, bin aber ein bisschen kaputt"
„Verständlich so viel Schlaf war das ja auch nicht. Mach dich mal langsam fertig und dann können wir gleich frühstücken"
„Klingt gut" Ich lächle und bekomme einen Kuss.
„Ich liebe dich bis gleich"
„Ich dich auch" Ich stehe auf und gehe ins Bad,danach ziehe ich mich um. Als ich in die Küche komme sitzen alle schon am Tisch.
„Morgen"
„Morgen" Noel sieht genauso aus wie ich auch. War wohl auch lange wach. Ich setze mich an den Tisch und wir fangen an zu essen. Viel essen wir beiden Mädchen nicht. Nach dem Essen machen sich Osmo und Noel auf den Weg zu Riku und Raúl auf den Weg zu einem Freund. Das bedeutet ein bisschen Zeit zum ausruhen und ein bisschen Zeit für mich und Sami. Ich lege mich auf das Sofa und schließe die Augen. Alles ist ruhig und es tut echt gut mal ein bisschen Entspannung zu bekommen. Nach kurzer Zeit merke ich, wie sich Sami zu mir an die Kante setzt.
„Maus möchtest du dich nicht lieber ins Bett legen, ist doch viel bequemer?"
„Kommst du mit? Ich möchte nicht alleine sein"
„Klar geh schonmal vor ich nehme noch was zu trinken mit und danach komme ich nach"
„Danke" Ich stehe auf und gehe hoch ins Samis Schlafzimmer ziehe mich schnell um und lege mich dann hin. Ich bin schon eingeschlafen als Sami zurück ins Zimmer kommt.
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