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Ich gucke ihn einfach nur erstaunt an und wartete drauf, dass er sagte was es ist
"Ich bleibe bei dir"
"Was?"
"Ich bekomme hier wieder ein Bett rein. Nur das ich diesmal nicht Patient bin, sondern eine Begleitperson. Ich habe die Ärztin gefragt, ob ich bei dir bleiben darf, um dich zu unterstützen. Sie meinte das sie sehe, das ich dir gut tue und es deswegen kein Problem sein sollte. Am wichtigsten wäre jetzt für dich, dass du jemanden hast der dir gut tut und denn du lieb hast. Ich werde also nicht von deiner Seite weichen, bist du hier raus bist. Und danach auch nicht, darüber kannst du dir sicher sein"
Ich fange an zu strahlen und zu weinen. Er ist einfach unglaublich. Noch nie hat ein Mensch mich so geliebt, beschützt oder solche Sachen für mich getan. Er kommt auf mich zu, als ich die Arme nach ihm ausstrecke
"Ich liebe dich so unglaublich sehr. Danke"
"Ich dich auch. Du musst dich nicht bedanken, dass mache ich gerne"
Ich klopfe auf den freien Platz neben mich, auf dem er schon die ganze Zeit gelegen hat. Er zieht seine Schuhe wieder aus und legt sich wieder zu mir. Ich kuschel mich sofort wieder an ihn. Die anderen lächeln uns an
"Ich fahre nachher einmal mit ihnen nach Hause und hole ein paar Sachen für dich und mich. Ich bin aber so schnell es geht wieder da, schließlich will ich dich nicht so lange alleine lassen Mausi"
"Awww wie süß du bist Hase"
"Hase?"
"Ja Hasen sind verdammt süß" ich lächel ihn an
"Ach ist das so ja?!"
"Ja. Und warum Mausi?"
"Weil ich kleine Mäuse so finde" wir fangen alle an zu lachen
"Ne keine Ahnung ich finde der passt einfach zu dir. Oder nicht?"
"Egal wie du mich nennen würdest, es wäre perfekt" er lehnt sich zu mir rüber und küsst mich. Obwohl wir uns noch nicht lange lieben und vor ein paar Stunden erst das erste Mal geküsst haben, bin ich jetzt schon nach ihnen süchtig, nach den Küssen und seinen Lippen. Aber auch nach ihm. Zum erstemal in meinem Leben werde ich von einem Jungen geliebt. Ich weiß gar nicht wie ich das Gefühl beschreiben soll, es ist für mich einfach unbeschreiblich. Wir reden und spielen ein paar Spielchen. Zwischendurch bekomme ich meine Medikamente. Die Junge trinken Kaffee, Lilli ein Kakao und ich mein Wasser. Ich bin einfach nur glücklich mit der Situation, obwohl im Krankenhaus zu liegen echt nicht cool ist. Ich hasse es hier drin. Aber naja, wenn ich nicht hier wäre, würde ich nicht mehr leben. Trotzdem freue ich mich wenn ich hier raus bin, gut 1 Monat reicht dann auch. Jeder würde einfach nur noch schreien das er/sie raus will, doch ich habe die beste Gesellschaft und sie helfen mir sehr. Am Abend gehen sie alle nach Hause, auch Osmo, doch er wird ja wieder kommen. Er meint wenn ich schon schlafen will, soll ich das tun. Sie umarmen mich alle und gehen dann. Doch mir fällt auf, das einer nicht gerade gut aus sieht. Samu. Für mich wirkt er nicht ganz gesund. Mit einem sorgenvollen Blick gucke ich ihm hinterher
"Riku"
"Ja?"
"Warte mal kurz"
"Geht schon mal ich komme gleich nach" alle nicken und er kommt zu mir
"Was gibt's?"
"Ich glaube Samu geht es nicht gerade gut, also er sieht nicht gerade gesund aus. Wirfst du bitte ein Auge auf ihn und passt auf ihn auf"
"Wirklich? Ja ich werde mich um ihn kümmern und auf ihn aufpassen keine Sorge. Mach dir keine Gedanken, okay?"
"Okay"
"Wir sehen uns morgen"
"Ja bis morgen schlaft gut"
"Du auch" er drückt mir noch ein Kuss auf die Stirn und streichelt mir beruhigt durch mein Haar. Dann geht er. Ich werde erst wieder wach als ich eine Tür aufgehen höre. Ich mache meine Augen auf und sehe Osmo wie er mit zwei Taschen den Raum betritt
"Na"
"Na, hast du schon ein bisschen geschlafen?"
"Ja"
"Das ist gut. Lass uns weiterschlafen ich bin echt müde"
"Kannst du heute Nacht in meinem Bett schlafen?"
"Guck mal neben dich" ich drehe mich und sehe das sein Bett wieder an meinem steht. Er legt sich in das Bett und ich rücke sofort zu ihm. Er nimmt mich sofort in den Arm. Und so schlafen wir nach kurzer Zeit ein
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