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"Wie geht's es ihr?" Fragen wir vier gleichzeitig
"Ihr geht es den Umständen entsprechend. Die OP ist soweit gut verlaufen, auch ohne größere Komplikationen. Wir werden sie gleich hier ins Zimmer bringen. Bitte erschrecken sie sich nicht, sie ist ziemlich blass und wird noch schlafen. Für sie ist die OP deutlich anstrengender gewesen, als für sie, Herr Ikonen. Ich werde später nochmal nach ihr gucken, aber ich denke soweit sollte alles gut sein. Falls doch etwas sein sollte, bei ihnen oder Frau Rose, drücken sie einfach den roten Knopf und es wird sofort einer kommen"
"Danke Doktor"
"Das ist nur mein Job. Ich werde sie jetzt alleine lassen. Bis später"
"Bis später" damit geht er. Wir alle atmen erleichtert durch. Sie hat die OP gut überstanden. Ich kann es kaum erwarten sie gleich wieder zu sehen. Wir unterhalten uns und nach gut 20 Minuten geht die Tür auf und Noel wird rein geschoben. Als sie in mein Blickfeld kommt, sehe ich sie sofort an. Sie ist wirklich ganz blass, man könnte fast denken in diesem Körper ist kein Leben mehr, doch man kann sie atmen sehen und hören. Die Krankenschwester schließt alle Geräte an und verlässt dann wieder das Zimmer. Die anderen gehen sofort zu ihr ans Bett. Ich sehe wie Samu, Riku in den Arm nimmt, da er stark weint. Aber auch Samu hat Tränen in den Augen, das kann ich deutlich erkennen. Ich höre wie Lilli mit ihr spricht. Ihre Stimme ist brüchig, das lässt darauf schließen, das sie auch weint.
"Du hast es schafft Süße, jetzt wird alles wieder gut. Du wirst Leben alles wird gut. Oh ich kann es kaum erwarten das du endlich deine Augen öffnest und uns wieder anlächelst"
Auch mir laufen die ersten Tränen über die Wangen. Doch mich beachtet keiner, alle Augen sind nur auf diesen unglaublichen und unbeschreiblichen Menschen gerichtet. Erst als ich ein Geräusch von mir geben, drehen sich die anderen um. Lilli kommt auf mich zu und nimmt mich in den Arm
"Danke Osmo, danke das es dich gibt. Danke das du das alles für sie getan hast. Du bist mein Held"
"Danke Lilli, aber für sie würde ich alles tun"
Ich halte Lilli noch eine ganze Weile in meinem Arm. Doch irgendwann werden wir durch ein leises Geräusch gestört

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