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Reader P.O.V.
Ich war mehr als fertig vom Training aber es tat mir gut und ich bekam endlich richtigen Hunger auf etwas Deftiges. Mit meinem zwei Freundin, Eren und Armin ging ich also zur Kantine. Nachdem ich ein paar garstige Kommentare zu dem Hauptgefreiten geäußert hatte, war Armin der Auffassung, dass ich es erstmal gut sein lassen sollte. Es würde schon alles gut werden. Mit der Zeit. Na hoffentlich.
Angekommen in der Kantine, saßen bereits die Anführer an ihrem Tisch und aßen in Ruhe. Dabei trafen sich ab und an Levi und mein Blick. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass dort mehr in seinen Augen war. Mehr als er preisgeben wollte. Vielleicht Gefühle?
,,Hey (V/N), da bist du ja endlich! Wie war das Training?"
Kam mir Jean entgegen und ich merkte gleich darauf eine starke Hand in meiner Lendenwirbel Gegend die mich fordernd richtig Tisch drückte, bei denen auch alle anderen saßen. Etwas überrascht über die plötzliche Berührung sah ich erst zu Jean und dann zu Levi. Dieser hatte einen leichten, schwarzen Schatten unter denn Augen und sah gleich darauf nieder zu seinen Teller. Hatte ich mir das gerade nur eingebildet?
,,(V/N) ??"
Fragte mich Jean dann fordernd, weshalb ich wieder zurück in die Realität geholt wurde. Und mich dann dann schnell auf die Bank setzte.
,,oh~äh, also ich.. Es war gut! Tat auch sehr gut.."
Fasste ich mich wieder halbwegs, hatte aber nicht sonderlich Lust darüber zu reden, wie das Laufen war. Anstrengend logischerweise? Was soll man sonst noch dazu sagen?
Die anderen sagen mich etwas verwirrt an. Alle außer Mikasa, der das wohl gerade nicht so interessierte. Sie schien auch nachzudenken und in ihrer eigenen Welt gefangen zu sein. Mit einem seufzen fing ich an mein Brot zu essen. Eren hatte mir es freundlicherweise gebracht, da er wohl gemerkt hat, dass ich etwas durch den Wind war. Ich wusste auch nicht wirklich was los war.
,,Seid ihr auch schon so gespannt auf morgen? Die Mission hinter den Mauern fängt an und wir sind wieder dabei. Und auch du (V/N)! Warst du schonmal draußen?"
Fing dann Connie an. Er fiel mir momentan nur als stiller Beobachter auf, keiner der viel redete. Umso mehr freute ich mich, dass er auch mal was sagte. Ehrlich gesagt hatte ich immer das Gefühl, dass er mich nicht leiden konnte. Ich hoffe natürlich nicht, dass dies der Fall war. Ich mochte ihn nämlich.
,,Nein, noch nie. Ich bin ziemlich gespannt was da auf mich zukommt. Aber ich brauch ja keine Angst haben. Ich bin bei euch in der Gruppe, also mit bei der Elite."
Sagte ich grinsend und biss genüsslich ein Stück von meinen Brot ab. Ich genoss es gerade sehr, mit meinen Freunden zusammen zu sitzen. Das lenkte mich vom nachdenken ab..
,,Wir sollten eher froh sein, dass wir dich mit in der Gruppe haben."
Meldete sich dann Mikasa dazu. Kurz waren alle still und sahen von Mikasa zu mir hin und her. Sie jedoch sah mir dann in die Augen und lächelte sanft,
,,du bist wirklich gut und bereicherst uns."
Folgte es dann noch, bevor sie sich wieder zu Sasha drehte und sich weiter mit ihr unterhielte. Ich hatte nicht mal die Chance Danke zu sagen. Ich kratze mich also kurz am Kopf und sah wieder zu den drei Jungs die mich erwartungsvoll anstarrten. Etwas verwundert sah ich alle drei an und blickte fragend zu Armin. Dieser jedoch lächelte nur unsicher und sah dann wieder nieder zu seinem essen. Was wurde das hier gerade? Ich sollte das jetzt lieber beenden.
,,Jungs-„
Setzte ich an, doch mir kam jemand zuvor.
,,Soldaten und Soldatinnen. Morgen ist die Mission und ich bedanke mich schon mal im Vorraus für eure Opfergaben (hört sich schräg an lmao) Dank eurem Opfer, wird die Menschheit weiter bestehen können und vielleicht sind wir irgendwann frei! Wir sehen uns morgen 7:00Uhr in der Früh!"
Hielt Erwin seine Rede und sobald er diese beendet hatte, fingen die Menschen alle an zu klatschen und zu jubeln. Sie genossen wohl noch diesen Abend. Für viele war dieser Abend der letzte den sie verbrachten. Ob das hier auch allem klar war? Viele sind ebenfalls neu, so wie ich. Ich wusste jedoch was auf mich zukommt und klatschte gewollt nicht mit. Als würden die Menschen hier gerne freiwillig sterben. Ich zumindest nicht. Deshalb werde ich morgen auch überleben.
Ich gähnte leicht und erhob mich in diesem Moment auch. Ich sollte jetzt schlafen gehen damit ich morgen auch aus dem Bett kam. Wäre peinlich wenn ich wieder mal zu spät kommen würde.
,,Ich gehe jetzt zu Bett. Bis morgen."
Verabschiedete ich mich von allen und ging los. Gerade als ich die Kantine hinter mir gelassen habe, wurde ich sanft, aber dennoch verstärkt am Arm rumgezogen.
,,Eren.. was ist denn noch?"
Fragte ich sichtlich verwirrt über sein plötzliches Aufkreuzen. Im Hintergrund sah ich nur, wie der Hauptgefreite gerade aufstand und sich in unsere Richtung bewegte.
,,Ich will nur das du weißt, dass egal was morgen kommt, ich dich beschützen werde!"
Sagte er ruhig und sah mich eindringlich an. Gerade als ich aber etwas erwidern wollte, wurde Eren von mir gerissen und zur Seite geschubst. Das wurde hier immer kurioser.
,,Jeager! Das kann man schon als Belästigung sehen!"
Sagte Levi scharf und blickte ihn dominant an. Eren blickte nur noch kurz zu mir und lächelte kurz, was ich schwach erwiderte. Dann ging Eren zurück zur Kantine.
,,Was fällt Ihnen ein?"
Fuhr ich ihn wütend an und sah ihm direkt in die Augen. Diese waren aber genauso grau und undurchdringlich wie immer.
,,Was wollte er von dir?"
Fragte er mich harsch und kam mir immer näher. Blöderweise konnte ich mich nur weiter an die Wand drücken um irgendwie noch Abstand zu erreichen. Das brachte aber leider gar nichts.
,,Sie sollten wissen, dass was Sie gerade tun kann auch als Belästigung gezählt werden."
Murmelte ich mit einem leicht spöttischen Unterton. Bevor ich dann wieder mein Mut fasste und mich aus seiner Bedrängung löse.
,,Außerdem geht es Sie ein Scheiß an!"
Fauche ich und drehte mich kurzerhand um. Der kann mich mal. Ohne ein Wort oder einen letzten Blick ging in mein Zimmer. Sicher stand er da ganz verdattert im Flur. Er war es nicht gewohnt das man so mit ihm umging, dass war mir aber egal. Er hatte meinen Respekt nicht verdient.
Fünf Minuten hatte ich in diesem Labyrinth mein Zimmer gefunden und schmiss mich fast ins Bett. Meine Beine taten etwas weh. Sicher würde ich morgen Muskelkater haben. Hoffentlich einen nicht zu dollen. Lange dauerte es nicht, und ich war im Land der Träume.
Vorab, es tut mir leid das lange nichts mehr kam aber ich finde einfach keine Motivation dieses Buch weiterzuführen. Aber durch die fast 500 Reads, hab ich mir nochmal einen Ruck geben. Wenn es weiter zu laufen sollte, werde ich sicherlich wieder Lust finden weiter zu schreiben. Ich kann mir gut vorstellen, dass es vielleicht einige Logik-Fehler geben wird zu den Kapiteln davor. Das tut mir schrecklich leid! Korrigiert mich gerne in den Kommentaren und ich denke im nächsten Kapitel daran! Dieses Kapitel habe ich nämlich gerade fix in unserem Wohnmobil geschrieben, auf dem Weg zu unserem neuen Ziel. 💛
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