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Levi's ,P.O.V'
Triumphierend schmunzelte sie mich an.
,,Man sollte seinem Gegner nie den Rücken kehren."
Sagte sie und sah auf mich hinab. Ich hob nur eine Augenbraue und mit nicht sonderlich viel Schwung, war sie nun diejenige die unter mir lag. (So. Viele. Anspielungen. Omg.) Überrascht sah sie mich an und versuchte sich aus meinem Griff zu befreien.
,,Man sollte nie die Körperspannung lösen und sich zu sicher fühlen."
Sagte ich und blickte noch einmal in ihre (A/F) Augen. Sie sahen sehr tiefdringend aus. Ich löste meinen Griff und stand auf und so freundlich wie in natürlich immer bin, gab ich ihr meine Hand. Nicht weil ich sie toll fand, aber die anderen sollten nicht so eine Angst vor mir haben. Respekt ist in Ordnung. Aber Angst nicht.
(V/N) schlug meine Hand weg und sah mich nur abschätzig an. Da kann wohl jemand nicht verlieren. Süß. Sie klopfte sich den Staub von den Klamotten und ging wieder in die Reihe ganz nach hinten.
,,Kann mir jemand erklären, was Soldat (N/N) falsch gemacht hat?"
Fragte ich in die Runde und blickte jeden einmal an. Es schien, als würden sich die Dummköpfe nicht trauen meine Frage zu beantworten. Das hieß also, ich musste es erklären und war schon etwas genervt davon.
Ich befahl dann, dass sich alle in zweier Teams zusammenfinden sollen, und anfingen sollen zu trainieren. Dabei sollten sie bedenken, nicht die selber Fehler zu begehen wie ich und (V/N) getan haben. Mein Fehler war ja eigentlich ansichtig. Aber das konnten sich die schon denken. Als sich alle Teams gebildet hatten, sah ich mich um. Soldat (N/N) stand allein und sah sich unsicher um. Wir waren eine ungleiche Anzahl an Soldaten. Mit einem Augen verdrehen ging ich auf sie zu.
,,Du hast keinen Partner, also werden wir trainieren."
Sagte ich trocken und musterte sie fragend. Sie jedoch hob nur den Kopf und schüttelte diesen.
,,Nur über meine Leiche werde ich mit Ihnen trainieren. Ich geh lieber meine Runden laufen, als mit jemanden zu trainieren, der mit unfairen Mitteln spielt."
Sagte sie schnippisch und sah mir in die Augen. Unfaire Mittel? Wie kam sie den darauf?
,,Was für unfaire Mittel den?"
Fragte ich, leicht empört das mir so etwas unterstellt wird. Mir, dem stärksten Soldat der Menschheit. Ich brauche nicht zu schummeln, ich bin einfach stärker als sie. Und das sollte sie einfach versuchen einzusehen.
,,Sie haben mich mit Absicht so hart vor dem Kopf trainieren lassen, damit sie bessere Chancen haben!"
Sagte sie stur und verschränkte ihre Arme vor ihre Brust. Mit genervten Blick sah sie mich an und wartete auf eine Antwort.
,,Es haben alle Gleich hart trainiert. Da habe ich mit dir keinen Unterschied gemacht."
Sagte ich trocken, dabei umher schauend. Die anderen trainierten. Mehr oder weniger.
,,Die ANDEREN (das betonte sie ganz besonders) mussten ja auch nicht gegen SIE antreten."
Genervt verdrehte ich die Augen und wurde langsam wütend. Ich bin ihr Vorgesetzter und habe hier das sagen. Sie hat nicht das Recht, so mit mir zu reden.
,,Hör mir mal zu, ich bin der Hauptgefreite und stehe über Dir! Ich habe es bestimmt nicht nötig Dir einen auszuwischen. Falls du ständig solche Einbildungen hast, solltest du einen Therapeuten aufsuchen. Die ganze Welt dreht sich nicht um dich. Und jetzt, begib dich in Angriffsposition!"
Herrschte ich sie an und merkte wie die Blicke auf uns fielen. Ich sah mit meinen Augen so weit umher, wie es mein Sichtwinkel ermöglichte. Ebenfalls sah sich (V/N) um und stöhnte genervt. Sie drehte sich ohne einen Ton um, und fing an ihre Runden zu laufen. Sie ließ mich ohne Kommentar einfach stehen und ging.
Ich blickte ihr noch kurz nach und wendete mich um zu den trainierenden. Nach einer halben Stunde, beendete ich das Training und begab mich zu Erwin. (V/N) lief brav ihre ganzen Extrarunden.
10 Minuten später
,,Sie ist unglaublich stur! So jemand passt nicht in mein Team!"
Sagte ich genervt und leicht aufgebracht zu Erwin. Er hatte sich bereits die ganze Geschichte angehört und nicht ein Muskel in seinem Gesicht verändert.
,,Wie war sie denn bei dem Nahkampf?"
Fragte er mich dann und sah mir in die Augen. Seine blauen, ehe lebhaften Augen trafen meine. Graue, eher leblose und langweilige Augen. Ich hasste sie. Aber gerade die verschafften mir den Respekt bei den Jüngeren, die denken, ich sei nur ein kleiner Zwerg.
,,Ganz ok, sie ist flink und hat mich einmal umgeworfen. Das schafft normalerweise keiner."
Sagte ich in einem ruhigen Ton. Es war mir etwas unangenehm. Aber letzendlich war ich derjenige, der über sie lag und gewonnen hatte. Wie immer.
,,Ich denke, sie passt perfekt in dein Team. Vom Wesen her, seit ihr gar nicht mal so unterschiedlich. Sie ist stur, du bist es. Sie ist flink du bist es. Wenn auch besser. Wenn du sie weiterhin trainierst, wird sie dich respektieren und auf dich hören. Glaub mir."
Sagte Erwin mir und stand auf. Er ging einmal durch sein Büro und verschränkte seine Arme. Dieser Raum, ist der Raum an dem er sich am meisten aufhielt. Er musste viele Dokumente ausfüllen oder besprach die Pläne mit anderen Commanders. Das wäre nichts für mich. Mit dem Rücken zu mir gewandt und den Blick nach draußen gerichtet, stand er vor einem Riesen Fenster, dass den ganzen Raum erhellte.
,,Gib ihr eine Chance. Du wirst sehen, sie wird Dir oft behilflich sein."
Sagte er dann ruhig und drehte sich um. Er wollte meine Reaktion sehen. Jedoch sah ich ihn nur mit gehobenen Augenbrauen an.
,,Wenn du meinst, du musst es wissen."
Sagte ich nur schulterzuckend und stand auf. Es war bereits halb sechs und es würde bald Abendbrot geben. Ich hatte Hunger und verabschiedete mich von Erwin. Dieser nickte mir nur zu und widmete sich wieder seinen Zetteleien.
Als ich die Gänge entlanglief, blickte ich aus einem Fenster, dass genau den Trainingsplatz zeigte auf dem ich (V/N) immer noch rennen sah. Ab Rand standen anscheinend Freunde von mir. Wenn ich mich nicht versah, war es der Idiot Eren, der Schlaukopf Armin und Mikasa. Zu der musste ich aber nichts weiter sagen.
(V/N) war wohl gerade ihre letzte Stunde gelaufen, denn sie hielt vor den dreien an und nahm dankend das Wasser von Armin entgegen. Sie sah geschwitzt und dabei trinkend nicht schlecht aus. Warte- was redete ich da. Plötzlich sah sie zu mir auf und sagte etwas. Im selben Moment, folgte drei andere, neugierige Augenpaare ihrem Blick. Schnell ging ich vom Fenster weg und ging meinen Weg weiter Richtung Kantine. Die anderen vier scheinen wohl auch gerade auf den Weg dahin zu sein.
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