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chapter thirty: "partner school"
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Langsam brachte ich meine ganzen Sachen wieder in meine eigene Wohnung.
Ich hatte mir mehrere Anziehsachen und auch einfach Dinge, die für die Verpflegung notwenig waren, hier für die letzten Tage bei Hyunjin gelagert.
Aber jetzt war es Zeit in meine eigene Wohnung zurückzukehren.
Die Drei waren heute morgen zu meinen Eltern nach Ilsan gefahren, deswegen hatte ich den ganzen Platz wieder für mich.
Plötzlich kam mir alles so groß vor, eine Wohnung wie diese war locker für 2 Personen gedacht.
Obwohl ich vielleicht ein klitzekleines bisschen traurig war nicht mehr bei Hyunjin zu sein, war ich auch froh.
Meine Wohnung hatte mir gefehlt.
Ich räumte ein wenig nach ihnen auf, staubsaugte und bezog mein Bett neu.
Als nächstes ließ ich Musik laufen und hatte plötzlich eine Idee.
Also suchte ich schnell das Rezept heraus, hatte Glück alle Zutaten zu Hause zu haben.
Zuerst verrührte ich den Teig und anschließend verteilte ich ihn gleichmäßig auf dem Blech.
Danach ließ ich sie für 10 Minuten im Backofen.
Zugegebenermaßen war die Form nicht ganz symmetrisch.
Es sollten eigentlich Kreise sein, aber meine waren etwas unförmig.
Trotzdem war ich der Meinung, dass für das erste Mal es ganz okay war.
Immerhin sollten Cookies gut schmecken, das Aussehen war ja nur zweitrangig.
In der Zeit in der sie abkühlten, recherchierte ich im Internet etwas über das Notizheft.
Schließlich war ich doch etwas skeptisch, ob es das echte war.
Jedoch stellte sich heraus, dass das Buch tatsächlich im Umlauf sei.
Es war jedenfalls nirgendwo in einem Museum oder dergleichen, was bedeutete, dass es sich derjenige aneignen konnte, der Glück hatte, es zu finden.
Als nächstes ging ich in die Rubrik, in der es die Geschichte dazu gab.
Anscheinend gab es dazu einige echt schlimme Legenden, von Trennungen zum Aufhetzen des Volkes, zum Herzbrechen.
Wollte sie es mir deshalb für so wenig verkaufen?
Da ich aber nicht abergläubisch war, war dieser Eintrag nichts was mir Angst machte.
Es gab dafür weder Quellen noch Beweise.
Ich schnappte mir einen Stift, kümmerte mich um Kleinigkeiten.
Bis alles perfekt war.
[...]
Ich klopfte an Hyunjins Wohnung, er machte mir nur wenige Sekunden später die Tür auf.
Sein Blick fiel auf den Korb in meiner Hand.
"Ich hab was für dich, Hyunjin."
Da ich mich mittlerweile in seiner Wohnung auskannte, ging ich gleich in sein Wohnzimmer, ließ mich auf der Couch fallen.
"Es ist ein kleines Dankeschön...dafür, dass ich bei dir wohnen durfte.
Das hättest du nicht machen müssen."
Er schüttelte den Kopf:
"Es ist nicht der Rede wert, du musst mir dafür nichts geben."
"Ich will aber, bitte nimm es an."
Da ich darauf bestand, reichte ich es ihm, achtete auf seine Reaktion.
"I-Ich weiß nicht, ob du sowas magst, aber ich hab mir Mühe gegeben, es ist nicht schlimm wenn du es nicht willst. Du kannst es auch wegwerfen, aber besser wenn ich nicht im Raum bin, es könnte sein, dass ich sonst wegen der unangenehmen Stimmung sterben würde, oder ersticken würde, was ja im Endeffekt auf das selbe hinauslaufen würde, am besten du ignorierst was ich hier sage, es macht eigentlich keinen Si-"
Als er seine weichen Lippen auf meine legte, nur für diese eine Millisekunde, war meine Nervosität verschwunden.
Stattdessen füllte sich mein Inneres nun mit Geborgenheit und Freude.
"Danke Rina."
Ich weiß nicht, ob es die Tatsache war, dass er es so selten machte, oder die Art wie er ihn aussprach, aber jedes Mal wenn er mich beim Namen nannte, setzte mein Herz einen Schlag aus.
Ich hatte in dem Notizheft eine kleine Nachricht hinterlassen, genauso wie die Polaroid Bilder, die ich gestern gemacht hatte.
Die Cookies waren mir gelungen, ich konnte es an seinen Augen ablesen.
Und so verbrachten wir tatsächlich den restlichen Tag zusammen, redeten über Alles und Nichts, ohne zu ahnen was schon bald auf uns zukommen würde.
[...]
Da Hyunjin und ich am Freitag krank geschrieben waren, war es sozusagen ein verlängertes Wochenende gewesen.
Wir hatten einen Tag zusammen mit Sooyoung und Jisung verbracht, aber sonst war nicht wirklich etwas passiert.
Aber dafür sollte es in der Schule heute ziemlich spannend werden.
Ich freute mich schon so unglaublich darauf, beeilte mich um früh anzukommen.
Ich duschte schnell, zog mich an und nahm einen der frühen Busse, ich schrieb Hyunjin, dass ich bereits gegangen war und er deshalb nicht auf mich warten musste.
Als ich in der Schule ankam, blickte ich mich um.
Bis ich die beiden sah.
"RINAAA-CHAN"
Das nächste was ich mitbekam, war seine innige Umarmung.
Ich umarmte ihn zurück, lachte vor mich hin.
"Lange nicht gesehen, Tooru-chan."
Gleich darauf wandte ich mich auch meinem zweiten Freund zu, gab ihm einen einfachen Handschlag.
"Schön dich zu sehen, Tobio-kun."
Er nickte mir lächelnd zu, konnte sich wie immer keinen Kommentar verkneifen.
"Wie ich sehe bist du immer noch ein Knirps, Rina."
Ich schaute ihn überrascht an, gefolgt von einem Schlag auf den Arm.
"Und wie ich sehe, hast du immer noch keine Manieren, Kageyama-kun", fügte Tooru hinzu.
Das was danach passierte, war typisch.
Sobald die beiden einmal anfingen sich zu streiten, würde das Ewigkeiten so weitergehen.
Außer ich ging dazwischen.
"Wo ist eigentlich Atsumu?"
Die beiden hielten plötzlich inne.
Tooru kratzte sich den Nacken, sein Ton strotzte nur so vor Neid.
"Du kennst ihn doch. Er hat immer etwas wichtigeres zu tun."
"Er wurde zu einem speziellen Jugendcamp eingeladen.
Immerhin gilt er als der Zuspieler schlecht hin in unserer Altersgruppe."
"WIE KANNST DU SOWAS EINFACH SO SAGEN KAGEYAMA? DENKST DU ETWA DER IST BESSER ALS WIR?"
Tobio war im Gegensatz zu Tooru überhaupt nicht aus der Ruhe zu bringen.
"Das habe ich nicht gesagt.
Er gilt als der Beste. Was aber nicht heißt, dass er es ist.
Immerhin habe ich ja gegen ihn gewonnen, schon vergessen?"
Es wäre vielleicht doch nicht so schlecht gewesen, wenn Atsumu hier wäre, dann würden sich die Beiden hier womöglich nicht so sehr streiten.
Obwohl, je länger ich darüber nachdachte, desto weniger machte dieser Gedanke Sinn.
So wie ich ihn kannte, hätte er sie vermutlich nur noch mehr dazu angestiftet.
Unsere Schulen veranstalteten jedes Schuljahr sozusagen einen Austausch.
Dabei kamen immer die Schüler, die gewählt wurden, als Repräsentant zu einer der Partnerschulen.
Es waren immer drei, die teilnahmen.
Eine aus Japan, Präfektur Miyagi, eine aus Yongin, weiter südlich von Seoul, und unsere.
Da ich letztes Jahr gewählt wurde, durfte ich mit nach Japan, wo ich einige Freunde gefunden hatte.
Sie hatten mir bereits vor einem Monat geschrieben, dass sie herkommen würden, ich konnte es kaum erwarten.
Die beiden waren ziemlich beliebt an ihrer Schule, aber vor allem zeichneten sie ihre brillianten Volleyball-künste aus, dadurch hatten sie die meisten Verehrerinnen bekommen.
Es wurden immer drei Schüler ausgesucht, deswegen wunderte es mich nicht, dass auch meine beiden Mitrepräsentanten bald dazukamen.
Cha Eunwoo, der Sohn eines berühmten Schauspielers und der gleichzeitig wohl beliebteste Schüler hier.
Wobei ich zugeben musste, dass seitdem Hyunjin aufgekreuzt war, hier einiges was das anging ziemlich durcheinander gewirbelt wurde.
"Hii Leute, schön dass ihr hier seid."
Keeho klatschte mit den beiden Japanern ab.
Anders als Eunwoo und ich war er dieses Jahr das erste Mal dabei.
Er war erst vor einigen Monaten aus Kanada hergezogen, aber alle hatten ihn gleich wegen seiner offenen Art gut aufgenommen.
Wir unterhielten uns hauptsächlich auf Englisch, wobei ich persönlich auch nichts gegen japanisch einzuwenden hatte.
Von dem was ich mitbekam würde sich unsere letzte Partnerschule aus Yongin wohl etwas verspäten.
Ich hatte gehört, dass bei ihnen dieses Jahr jemand komplett anderes gewählt wurde, ich freute mich schon darauf sie kennenzulernen.
Da Yongin nicht so weit weg war, würden sie nur über Nacht bleiben.
Wobei Tobio und Tooru für drei Tage hier sein würden, schließlich ist Japan ja nicht um die Ecke.
"Ich muss schon sagen, eure Hotels hier in Seoul sind echt super", schwärmte Tooru.
"Ein privater Pool mit Saunabereich ist echt eine andere Liga."
Ich lachte etwas über seine Aussagen.
Obwohl ich zugeben musste, in Seoul war es tatsächlich ziemlich anders als bei ihnen in den Bergen.
Heute, nach dem Unterricht, gab es wie immer eine kleine Besprechung, wir tauschten untereinander die wichtigsten Entwicklungen der letzten Monate aus.
Und anschließend gab es eine kleine Besichtigung der Stadt für die Schüler.
Als es zum Unterricht klingelte, erklärte ich mich dazu bereit die Beiden mit in meine Klasse zu nehmen.
Dies war auch Teil des Austauschs, Tooru freute sich offensichtlich schon darauf, wobei Tobio wahrscheinlich gedanklich eher wo anders war.
Nach einiger Zeit kam auch schon Hyunjin ins Klassenzimmer und sah sichtlich verwirrt aus, als er die Beiden an meiner Seite sah.
Er kam auf uns zu, die Beiden Japaner standen auf und verbeugten sich.
Anschließend reichte ihm Tooru mit einem breiten Lächeln die Hand.
"Ich bin Oikawa Tooru, Repräsentant aus der Präfektur Miyagi."
Tobio begrüßte ihn mit einem Nicken.
"Kageyama Tobio."
Er schien etwas zu überlegen, also übernahm ich einfach das Vorstellen für ihn.
"Das hier ist Hwang Hyunjin, er ist noch nicht sehr lange an der Schule, deshalb kann ich mir vorstellen er weiß nichts von dem Austausch."
Er verbeugte sich nun auch vor den Beiden.
"Freut mich euch kennenzulernen."
Tooru lachte etwas vor sich hin.
"Na, ich hoffe du passt hier gut auf unsere Rina-chan auf. Sonst schleppe ich sie in der nächstbesten Gelegenheit mit nach Japan."
Hyunjin legte den Kopf schief, ich hatte Angst er würde den Scherz nicht locker nehmen.
Aber anstatt, dass er bissig reagierte, erwiderte er die Unterhaltung.
"Keine Sorge, Oikawa-kun.
Ich kümmere mich gut um sie.
Schließlich sind wir Nachbarn."
Ich war fast schon erstaunt wie fröhlich er klang.
Die Wirkung die Tooru auf andere Menschen hatte, war wohl wirklich etwas anderes.
Als der Unterricht losging, verlief alles nach Plan.
Sie stellten sich jeweils vor und auch sonst gab es keine Probleme.
Es war fast schon alles zu gut als dass es so bleiben würde.
Nach einer Stunde wurden alle Repräsentanten in das Direktorat gerufen.
Also machten wir drei uns auf den Weg, genauso wie Eunwoo und Keeho, die wir im Gang trafen.
Als wir ankamen sah ich zunächst den Direktor.
Er wandte sich zuerst an meine Freunde aus Japan.
"Herzlich willkommen an unserer Schule."
Sie begrüßten einander, anschließend sprach er zu uns allen.
"Die Schüler aus Yongin sind nun auch eingetroffen. Sie warten im Nebenraum."
Voller Vorfreude ging ich als erste los, drückte die Klinke hinunter.
Aber schon bald verging mir das Lachen.
Ein Blick, direkt in seine eiskalten Augen.
Ich war wie erstarrt, brachte kein Wort heraus.
Was machte er hier?
"Lass sie mich euch vorstellen, ich nehme an, die meisten von euch kennen einander nicht.
Das hier ist Seo Changbin, das hinreißende Mädchen neben ihm Brenner Sungji und das hier...
...Wong Lucas"
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Hiii guys:)
Well, I know the cut is a real pain.
Aber falls ich so weitermache wie in den letzten Tagen werdet ihr sicher nicht lange warten müssen.
Chapter 30 ist der offizielle breaking point in dieser story, diese Begegnung wird ziemlich viele Dinge verursachen und ich hoffe ihr seid auf Drama eingestellt.
Außerdem will ich @MARRYMESAN nochmal extra erwähnen hihu.
Was ich noch dazu sagen wollte: ich bin davon ausgegangen, dass viele von euch haikyuu gesehen haben, aber ich kann mir vorstellen, dass es für ziemlich viel Verwirrung gesorgt hat bei denjenigen die es nicht kennen.
Die Personen die vorkommen sind alles Volleyballspieler aus dem Anime, alle 3 sind Zuspieler.
Oikawa Tooru
Kageyama Tobio
Miya Atsumu
Rina nennt alle 3 von ihnen beim Vornamen, wobei sie sich untereinander eher beim Nachnamen nennen, wie es in Japan oft vorkommt.
im talking too much today
Q: Was denken eure irl Freunde über kpop?
hope u guys liked it<3
-satanhyunjin

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