Prolog
„Hey Mds, wie war die Schule heute?"
"Ganz gut eigentlich, du Mama, ich brauche einen neuen Füller, mein alter ist heute gebrochen."
„Nein Mds Schatzi, dafür haben wir kein Geld und du bekommst sowieso nicht immer alles."
„Was nein?!? Dann kann ich ja gar nichts mehr schreiben!!"
„Doch mit Bleistift natürlich."
„Der ist aber viel zu klein."
„Tja, dann kann ich auch nichts machen und jetzt geh hoch in dein Zimmer, dein Vater kommt gleich."
„Ach Mum, ich habe aber Hunger."
„Ja dann geh trotzdem hoch, es gibt bald essen und zwar Zack Zack."
„Na gut Mummy."
Ich bin Mds, ein sehr seltsamer Name finde ich oder wobei es ist eigentlich gar kein Name, aber egal, ich bin gerade von der Schule nach Hause gekommen. In der Schule ist mein Füller heute kaputt gegangen und jetzt kann ich nicht mehr schreiben, weil meine Mum mir keinen neuen geben möchte, weil sie behauptet das ich sowieso nicht so viel bekomme, aus keine Ahnung welchem Grund. Also musste ich wie jeden Tag immer hoch in mein Zimmer und darf nur zum Essen runterkommen in die Küche und morgens vor der Schule kurz ins Bad. Meine Mum ist überhaupt nicht nett zu mir, sie schimpft dauernd mit mir und mit Dad. Mein Dad will nämlich keine Kinder im Haus haben und Mum ist dann plötzlich mit mir schwanger geworden und seitdem streiten sie sich öfters.
Ich bin 14 Jahre alt und wurde mein ganzes Leben lang noch nie wirklich gut behandelt. Meine Mum raucht und trinkt. Sie leidet sogar an Drogensucht, mein Dad mag sie aber trotzdem. Heute Mittag ist es wieder das selbe: meine Eltern streiten sich. Meine Mum haucht Dad dauernd mit ihrer Zigarette an, das mag er nicht, das weiß ich, und anschreien tuen sie sich auch. „DOREEN SMITH, DAS WAREN MEINE LETZTEN WORTE AN DICH: KEINE KINDER IN UNSEREM HAUS!" Oh Gott, zum Glück sind sie nicht verheiratet.
Kurz darauf klopft es an der Tür „Mds Schatzi komm mal runter". Ich erhebe mich aus meinem lätschigen Stuhl und begebe mich nach unten. Dort sind meine Mum und seltsamer Weise auch Dad.
„ Cholc, ich muss zum Friseur. Könntest du bitte auf Mds aufpassen? Du musst ihr was zum Essen machen. Sie hat Hunger."
„Hhhhhhm, WIESO DAS KANNST DU AUCH !"
„JA, ICH MUSS ABER WEG! NUR EIN PAAR POMMES MIT KETCHUP, BITTE!!"
„NA GUT, ABER NUR DAS !"
Mum geht und Dad geht auch, aber nur in die Küche die paar Pommes machen.
Pommes mit Ketchup, das esse ich schon mein Leben lang, fast jeden Mittag und Abend. Dad kruschtelt im Gefrierfach, findet aber nur einen Pack Fischstäbchen.
„Sind die auch okay, Mds?"
„Ja klar."
Also fängt er an, schiebt die Fischstäbchen in den Ofen und macht noch einen grünen Salat.
„Fertig Mds, dein Essen ist fertig!"
Ich setze mich und fange an zu essen. Es schmeckt gut, nicht ganz so langweilig wie bei Mum. Plötzlich knirscht die Tür. Mum kommt wieder nach Hause.
„Hallo, der Friseur hatte geschlossen, bin wieder da."
Doch als sie in die Küche kommt und sieht was auf meinem Teller liegt und das Dad immer noch in der Küche ist dreht sie durch und ein ziemlich heftiger Streit beginnt.
2 Wochen später
Jetzt ist der Streit vorbei. Mum ist sauer, Dad hat das Haus verlassen und ich und Mum stehen ganz alleine da. Wir müssen viel sparen und Mum trinkt und raucht noch mehr. Es sind Schulferien, ich bin wieder in meinem Zimmer, ganz allein. Irgendwann klopft es und Mum kommt herein.
„Mds Schatzi, ich bin es, ich möchte gerne mal mit dir reden, weil es ist ja so, das wir jetzt alleine sind, ohne deinen Dad, und das Haus ziemlich teuer wird und wir sparen müssen. Ich bin jetzt leider ziemlich süchtig und muss daher schon viel Geld verschwenden und ach, wie soll ich es dir sagen? Oder ich sage es dir einfach: Mds ich bin meinen Job los, ich wurde gefeuert!!"
„Was???? Und was machen wir jetzt?"
„Eine Möglichkeit gibt es noch."
„Und die wäre?"
„Wir ziehen zu deiner Oma."
„Was?? Ich habe eine Oma????"
So, das war dann mal das erste Kapitel. Ich hoffe, es gefällt euch gut. Ich finde, dass die Mutter von Mds schon ziemlich streng ist, aber manchmal auch ein bisschen nett, aber nur ein bisschen. Aber bitte seit mir nicht böse, wenn der Vater weg gegangen ist, das musste sein, sonst bekommt die Geschichte nicht das eigentliche Thema.
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