19
Der Suchtrupp hat uns etwas verschwiegen, dass fühlte ich einfach! Ich folgte dem Mann mit Jason's Geruch „Was habt ihr uns verschwiegen?“ fragte ich ihn, als er sich zu mir drehte. „E... Nichts!“ sagte er, was eigentlich überzeugend klang, aber ich glaubte ihm nicht und sah ihn erwartungsvoll an. Er seufzte „Komm mit!“ dann zog er mich am Arm mit sich. In einem Zimmer angekommen verschloss er die Tür „Setz' dich.“ ich setzte mich auf das Bett. Wir waren in einem der Besucher Räume, wovon es drei gab. „Ich höre?!“ forderte ich ihn auf zu reden. „Jason konnte dank unserer Hilfe, aus dem Suchergebiet flüchten...“ seufzte er und brachte mir mit diesen Worten wieder Hoffnung. „Also ist er sicher?“ fragte ich schnell „Nein. Noch nicht ganz. Lucifer hat anscheinend Rubin-Drachen, sie könnten ihn noch finden.“ er schaute auf den Boden „Und warum habt ihr das nicht gleich gesagt?“ ich legte den Kopf schief. „Naja, das mit den Drachen hab ich auch meinen Freunden nicht gesagt. Und wir wollten euch nicht zu viel Hoffnung machen, es könnte auch sein dass sie Jason erwischt haben oder Ähnliches.“ ich nickte stumm „Danke... äh“ „Harry“ er gab mir lächelnd die Hand und ich nahm sie lächelnd an „Danke Harry“. Ich lief los um mich auszuruhen, jedoch kam mir einer von Harry's Freunden entgegen. „Hey, Mäuschen.“ murmelte er, ich ignorierte ihn und lief weiter. Er packte mich am Handgelenk „Hey lass mich los!“ knurrte ich „Harry lässt nicht jeden in sein Zimmer...“ „Na und?“ ich verdrehte die Augen. „Er hat naja, schon... egal kommen wir zur Sache“ er drückte meine Handgelenke an die Wand. Ich knurrte ihn drohend an „Hör auf zu knurren Omega! Du hast keine Chance und ich weiß...“ er wurde weg gezogen und dann hörte man ein klatschen. Drake hatte ihm ins Gesicht geschlagen erst mit der flachen Hand und dann mit der Faust. „Verpiss dich Carlos! Sie hat einen Mate! Und außerdem will sie nichts von dir, kapiert?“ schrie er ihn an. Als dieser Carlos verschwunden war, kam Drake zu mir und nahm mich in den Arm. „Ist alles okay, Kleine?“ ich nickte „Du solltest dich ausruhen Avery“ er sah mir in die Augen und brachte mich dann in mein Zimmer.
...
Ich schrie und wachte von meinem eigenen Schrei auf. Leise fing ich an zu weinen „Avery? Ist alles okay?“ Drake kam zu mir und nahm mich in den Arm. Ich drückte mich fester an Drake und weinte in seinen Pullover. „Was ist passiert, Wölfchen?“ fragte er sanft „I-ich hatte einen Alptraum...“ hauchte ich „Dann erzähl es mir! Ich bin für dich da.“ murmelte er. Ich atmete tief durch, Drake wischte mir die Tränen von der Wange „Alles gut. Du schaffst das okay?“ ich nickte und fing an zu erzählen: „Ich war jünger, vielleicht 10 oder so und ich war alleine auf dem Weg nach Hause. Es war dunkel ich war noch mit Freunden auf einem Spielplatz.“ ich schluchzte kurz. „Plötzlich hat mich jemand in einen dunklen Teil, des Parks gezogen. Er hat mich gefesselt und wollte... er...“ ich fing wieder an zu weinen und Drake nahm mich wieder in den Arm. „Er wollte mich ver-v-vergewaltigen...“ schluchzte ich, mein bester Freund strich über meinen Rücken. „Plötzlich konnte ich nichts mehr sehen, außer eine Wolfsschnauze die ihn biss. Dann war ich aufeinmal befreit und der Mann fluchte und blutete stark.“ jetzt war meine Stimme fester. „Hast du dich daran erinnert oder etwas anderes?“ hauchte er, mir lief wieder eine Träne über die Wange. „Ich weiß es nicht...“ murmelte ich und sah ihm in die Augen. „Denkst du dass du wieder einschlafen kannst?“ fragte er unsicher. Mir war es gerade egal! Ich kenne ihn gut und er ist mein bester Freund! Es kann also nicht so schlimm sein wenn er hier schläft, oder!? „K-kannst du hier bleiben?“ ich schluckte, was wenn ihm das unangenehm ist? „Ich weiß nicht... also, ich hätte nichts dagegen.“ ich schaute verlegen auf den Boden. „Hey, Avery. Wir beide vermissen Jason und können dieses verdammte Gefühl nur los werden wenn wir für einander da sind. Es muss dir nicht peinlich sein.“ erklärte er mir sanft lächelnd. „Wieso warst du eigentlich so schnell hier Drake?“ „Können wir das morgen klären Avery?“ ich nickte und rutschte grinsend ein Stück zur Seite. Drake machte das Licht aus und legte sich zu mir. „Danke Drake“ flüsterte ich „Wofür?“ „Du bist für mich da!“ „Is doch klar“. Ich schlief einige Sekunden später ruhig ein.
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