diskussionsrunde

So, meine Lieben. Herzlich Willkommen zu unserer heutigen Diskussionsrunde, ich hoffe, wir kommen hier alle lebend raus, reißen uns nicht gegenseitig den Kopf ab und lernen viel Neues dazu.

Die Themen sind sehr unterschiedlich und reichen von F wie Feminismus über H wie Höflichkeit bis hin zu T wie Tränen und auch Träume. Wir haben also wirklich alles dabei und obwohl ich Ewigkeiten gebraucht habe, mir über alles eine Meinung zu bilden, diese verständlich und hoffentlich nicht allzu lang zu erläutern (hahahaha), freue ich mich sehr auf dieses Kapitel.

Fangen wir also gleich mal an, hurra! Rika tut das, was sie am besten kann. Nämlich reden.

F wie Feminismus

Um es kurz nochmal zu erwähnen, falls es jemand vergessen haben sollte: ich bin selbst eine Frau. Also alles, was ich jetzt kritisiere, kritisiere ich nicht einfach so - ich finde, besonders als Frau sollte man auch das Recht haben, den Feminismus kritisch zusehen. Für viele ist es mittlerweile so, dass man, sobald man sich für bessere Löhne, mehr Gleichberechtigung, höhere Stellung der Frau einsetzt, als Feministin abgestempelt wird. Ist ja nicht so, dass es einfach ein Fakt ist, dass Frauen in etlichen Berufen immer noch viel weniger verdienen als Männer, obwohl sie das Gleiche arbeiten. Das Thema will ich auch gar nicht ansprechen, diese Unterschiede dürften jedem klar sein.

Mir geht es eher um solche Dinge, dass Frauen sich darüber aufregen, dass in Actionfilmen zu wenig weibliche Charaktere vorhanden sind (was ja durchaus sein kann), mit der Begründung, man würde Frauen ja sogar in Filmen noch nicht ernst nehmen. Genauso wie der Weltfrauentag, bei dem sich dann diejenigen, die ihn groß feiern, anhören müssen, dass sie sich ja nur Klischees bedienen würden und das nicht der Sinn des Weltfrauentags wäre. Ich spiele damit auf die Rossmann-Kampagne (oder für diesen Tag eher Rossfrau) an, falls das jemand von Euch mitbekommen hat. Da wollen die uns Frauen feiern und kriegen dafür vollen Gegenwind als Dank. Natürlich ist es das Gleiche wie mit dem Mutter- und Vatertag: man solle die Frauen nicht nur den einen Tag im Jahr feiern und sie die restlichen 364 Tage unterdrücken, dann könne man den Feiertag auch direkt ausfallen lassen. Erstens klingt das für mich, als wären wir irgendwie 200 Jahre zurückgeblieben, so schlimm werden wir ja anscheinend unterdrückt, und zweitens finde ich es einfach übertrieben. Anstatt dass man sich über die Rosen freut, die man auf der Straße geschenkt bekommt, nörgelt man lieber herum. Und genau auf diese Übertreibung möchte ich zu sprechen kommen.

Mich persönlich stört es nicht, wenn jemand „Schüler" sagt. Ich brauche kein „Schülerinnen" hinterher, ich weiß auch so, dass ich ebenso gemeint bin, und fühle mich auch keineswegs vernachlässigt. Ich selbst sage ja auch ständig „Schüler" oder „Schwimmer" oder „Christen" oder was auch immer. Wogegen ich etwas habe, sind natürlich diese typischen Klischees Mädchen sind schlecht im Werfen und Fangen, haben immer eine schöne Schrift oder gerade mal ihre Tage, wenn sie launisch sind. Allerdings darf ich mich über solche Sprüche nicht beschweren, weil ich sie auch selbst über mich sage und auch gerne Jungs einmal mit ihren Tagen aufziehe, das ist eben schon einfach witzig. Mein Humor zumindest findet das witzig und somit ist die Sache für mich gegessen.

Feminismus ist toll, aber wirkt für mich oft von einigen Menschen so gezwungen, als müsse man jetzt auf alle Fälle feministisch sein und uns Frauen von den Ketten befreien, die uns in wallende Röcke und stillende Hausfrauen ohne jegliche Bildung sperren. Achtung, Ironie! Für alle, die's damit nicht so haben.

H wie Höflichkeit, Benehmen und Respekt (besonders bei der neuen Generation)

Ja, das ist so eine Sache. Angeblich sagt ja jede Generation über die nachfolgende, dass diese viel schlimmer wäre. Ich bin da mal ganz klischeehaft und schließe mich dem an, mir sind wirklich noch nie so unhöfliche Kinder begegnet wie heutzutage. Ob beim Ein- und Aussteigen im Bus, älteren Leuten einen Sitzplatz anbieten oder über die Straße helfen oder ob man nicht einfach direkt selbst von fünf bis zehn Jahre jüngeren Knirpsen beleidigt wird - manchmal frage ich mich echt, wer diese Kinder erzogen hat. Respekt vor Älteren ist bei denen selten zu finden, was ich wirklich schockierend finde. Ich habe mich früher nicht einmal getraut, die Schüler aus der Stufe über mir anzusprechen, weil sie mich ja beißen könnten oder ähnliches. Wer weiß, wo das mit unserer Welt noch hinführt, später grüßt man sich wohl nicht einmal mehr auf der Straße oder schubst sich einfach direkt von der Brücke.

M wie Meinungsäußerung im Internet (unbedachte Kommentare, Auswirkungen)

Genauso wie im wirklichen Leben kann ich natürlich auch im Internet Menschen mit Aussagen treffen und verletzen. Nur ist da der Unterschied, dass ich es nicht einmal mitbekomme, was meine Worte, womöglich sogar unabsichtlich, mit jemandem anstellen. Ich kenne die Person nicht, der ich schreibe. Ich weiß nicht, was sie durchgemacht hat, was sie erlebt hat und mit welchen Problemen sie gerade zu kämpfen hat.

Für manche Leute, besonders hier auf Wattpad, sind Worte unglaublich wichtig. Sie klammern sich an sie und wenn Du so jemandem etwas Falsches sagst, kann das verheerende Folgen haben. Es reicht schon, wenn es nicht einmal Du bist. Heutzutage findet man alles im Internet und unter jedem Bild, Text oder Video die unterschiedlichsten Kommentare. Und es müssen nicht immer die kritischen Kommentare sein, die Dein Leben verändern. Als ich richtig tief in meiner Essstörung hing, reichten schon Kommentare von anderen unter anderen Bildern, die den Personen Mut zugesprochen haben. Die sie angefeuert haben, gesagt haben, dass es wunderschön sei, wenn man jeden einzelnen Knochen sieht. Dass die Personen das schaffen und so weiter und sofort. Selbst wenn nichts davon an mich gerichtet war, habe ich mich dennoch damit identifiziert. Mit dieser Person, die genauso hungert wie ich und die es durchhält. Solche Kommentare sind zwar meist nicht wirklich unbedacht, aber es schien mir trotzdem zum Thema zu passen, wie auch fremde Beiträge eine Anziehung auf uns haben. Alles, was wir sehen, hören, und riechen, löst etwas in uns aus, ob wir es wollen oder nicht.

P wie Psychische Probleme - Vorurteile und wie sie wirklich sind

Natürlich gibt es viele verschiedene Arten von psychischen Problemen, ich bin kein Doktor und auch kein Psychologe. Daher ist das hier keineswegs ein Sachtext, sondern bloß ein paar kleine Weisheiten und persönliche Erfahrungen von mir.

Unter psychische Probleme fallen neben denen, die uns sofort einfallen (Essstörungen, Depressionen, Angststörungen, Zwänge) auch noch Demenz, Schizophrenie und ein paar mehr. Ich habe diese eben genannten ausgewählt, weil man sich eigentlich unter allem etwas vorstellen kann und ich es auch irgendwie interessant finde, dass Demenz dazugehört, weil man dafür ja eigentlich nicht verantwortlich ist. Genauso wie Schizophrenie teilweise bereits angeboren sein kann. Und ja, ich weiß, dass viele bereits an dieser Eigenverantwortung stolpern, besonders, wenn man selbst betroffen ist oder es einmal war.

Ich möchte hier nicht lange um den heißen Brei herumreden, wie es bei diesem Thema oft gemacht wird, daher rücke ich direkt mal raus mit der Sprache. Für mich ist eine Person durchaus selbst in gewissem Grad dafür verantwortlich, wie ihr Geisteszustand aussieht. Natürlich wird man vom äußeren Umfeld, Meinungen und Erlebnissen beeinflusst, aber man hat dennoch immer die Wahl. Man hat eine Wahl! Erst letztens habe ich ein Video auf YouTube gesehen, in dem eine junge Frau genau das Gleiche gesagt hat. Ich habe die Wahl, ob ich etwas esse oder nicht. Das „Ich kann nichts essen" ist eine Ausrede. Man kann etwas essen, wenn man es nur genug will. Man kann einen Weg aus der Depression finden, wenn man es genug will. Man kann Ängste überwinden, wenn man es will. Nichts davon ist einfach und nichts davon macht Spaß. Es ist verdammt beschissen und anstrengend und man gelangt immer wieder an den Punkt, an dem man nur noch aufgeben möchte, weil es viel anstrengender ist, gesund zu werden, als krank zu sein. Womit wir beim nächsten Punkt wären.

Psychische Probleme sind psychische Erkrankungen. Und wie alle Krankheiten kann man sie auch im größten Sinne heilen (Demenz und Schizophrenie ausgeschlossen). Es ist für Betroffene nicht leicht, sich klar zu machen, dass man krank ist. Ich habe es wohl während meiner kompletten Essstörung einfach ignoriert, weil ich es nicht einsehen wollte, dass etwas mit mir nicht stimmt. Mir wurde auch nie an den Kopf geworfen, ich wäre krank. Also ich habe schon einiges besonders von meinen Eltern abbekommen, aber zu mir hat nie jemand das Wort „Krank" gesagt. Womit ich zu den Vorurteilen komme.

Jeder hat wohl so sein eigenes Bild über psychische Erkrankungen. Leider sind viele davon falsch, deswegen werde ich mal ein paar Irrtümer im Bereich der Anorexie, Bulimie und dem Binge-Eating aufräumen. Wenn Du mit ähnlichen oder auch ganz anderen Problemen Erfahrungen gemacht hast, darfst Du sie gerne mit uns teilen - vorausgesetzt, dass es Dir nicht zu persönlich und für Dich okay ist.

Anorexie / Bulimie / Binge-Eating: Ein Mensch muss nicht knochendünn sein, um an einer Essstörung zu leiden. Das sind zwar die Bilder, die die ganze Welt mit Anorexie in Verbindung bringt, aber hast Du Dir schon einmal überlegt, dass diese Mädchen auf den Bildern nicht von Anfang an so dünn waren? So makaber es auch klingen mag, die wenigsten fangen mit einem dermaßen niedrigen Gewicht an. Doch genau diese Bilder machen es Betroffenen schwer, über ihr Problem zu reden. Man hat das Gefühl, man würde nicht ernst genommen werden, wenn man über seine Essstörung sprechen will und nicht wenigstens 40 Kilo wiegt. Also hat man erst recht den Ansporn, noch mehr abzunehmen, mit der Hoffnung, dass einem dann zugehört wird. TOTALER BOCKMIST! Du kannst mit jedem Gewicht an einer Essstörung leiden, auch mit 100 oder 200 Kilo. Gerade beim Binge-Eating sieht man den Leuten selten an, dass sie mit so etwas zu kämpfen haben, da diese Essstörung eher eine ständige Gewichtszunahme statt eine Gewichtsabnahme auslöst - woran bei dem Begriff „Essstörung" wohl die wenigsten denken. Du siehst also: nichts ist so, wie du glaubst, dass es wäre.

R wie Rechtsradikale Strömungen in Deutschland und weltweit (AfD in Deutschland, FPÖ in Österreich, etc.)

Die liebe Politik, was sagt man dazu. Hier werde ich jetzt einmal nicht ganz so ausführlich, weil ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen will. Mein Interesse an der Politik ist ziemlich, nun ja, wie soll ich sagen - beschränkt. Ich weiß nicht einmal genau, wieso das so ist, aber es interessiert mich wohl einfach nicht genug, als dass ich mich in meiner Freizeit großartig damit auseinandersetze, um mir eine standhafte Meinung zu bilden. Natürlich finde ich es wichtig, zu wählen, und davor informiere ich mich selbstverständlich auch, aber das war's dann auch schon mit politischem Engagement.

In Bezug auf die österreichische Politik kann ich nicht wirklich etwas sagen, da ich da echt keinen Überblick habe. Dass in eigentlich allen Ländern rechts populäre Parteien immer mehr Zulauf haben, ist mir schon klar, und ich finde es schrecklich. Ja, es herrscht die Meinungsfreiheit bei uns, aber was stellen sich diese Menschen denn bitte vor, soll mit der Welt passieren, wenn wir in jedem Land eine AfD im Parteitag oder direkt als Kanzler haben? Schieben wir dann alle Flüchtlinge direkt wieder in ihr Land zurück und sehen zu, wie sie verhungern und im Krieg getötet werden, während wir genüsslich in unser Schnitzel beißen? Oder knallen wir sie einfach direkt an der Grenze ab? Ist doch eigentlich 'ne super Idee, warum eigentlich nicht. Reisen wir einfach mal 80 Jahre in die Vergangenheit zurück und schmeißen die Flüchtlinge direkt zu den Juden ins Massengrab. Das war womöglich etwas zu viel des Guten, ALLES IRONIE, OKAY? Bei diesem Thema könnte ich wirklich an die Decke gehen und das ist wohl meine Art, damit umzugehen.

Aber mal im Ernst: haben denn so viele noch nicht gelernt, dass sich Geschichte wiederholt? Natürlich ist es übertrieben, die aktuelle Lage mit dem Nationalsozialismus zu vergleichen, aber Satire tut so etwas nun mal. Um wachzurütteln, um nicht totzuschweigen, was damals für schreckliche Dinge geschehen sind und um zu erinnern, dass so etwas nie wieder passieren darf.

Es bringt doch nichts, sich abzuschotten. Ein eigenes Land zu sein, in dem alle nur Deutsch sprechen, hellhäutig sind und blaue Augen haben. (Oh, was habe ich da gesagt? Das erinnert mich doch schon wieder an etwas, was ist das bloß...) Ganz sicher ist diese Art von Humor für den ein oder anderen überhaupt nichts, aber ich finde, das braucht es einfach bei diesem Thema. Schwarzen Humor und Übertreibungskünste vom Feinsten, damit wir lieber schockiert darüber lachen, als anfangen zu weinen, wenn wir der Realität ins Gesicht blicken. Denn glaube mir, eigentlich ist es zum Heulen.

T wie Tränen...

Apropos Heulen - das war doch mal ein bombastischer Übergang, oder? Ich habe mich entschlossen, dieses Thema noch mitaufzunehmen, da ich immer häufiger in den Kommentaren mitbekomme, wie schwer es Menschen fällt, zu weinen, oder welch' großes Zeichen der Schwäche Tränen doch für sie sind. Das macht mich jedes Mal traurig, da Tränen absolut kein Zeichen der Schwäche sind! Ich finde, Tränen sind etwas verdammt Starkes. Nicht jeder kann sie zeigen und auch nicht jeder kann damit umgehen, dass ein anderer weint. Das ist natürlich auch okay, jeder ist so, wie er nun mal ist und das ist auch gut so, aber niemand hat das Recht, sich über die Tränen eines anderen Menschen lustig zu machen oder gar zu urteilen, ob Tränen in bestimmten Situationen gerechtfertigt sind. Das ist so, als würde man anfangen, über Gefühle zu urteilen, denn in gewisser Weise sind Tränen nichts anderes als lebende oder veranschaulichte Gefühle.

Ich weine, wenn mir etwas gefällt. Wenn etwas besonders kitschig ist, mich berührt oder mich extrem zum Lachen bringt. Das sind die fröhlichen Tränen, die Lachtränen. Diesen Begriff kennt jeder, aber müssten dann die traurigen Tränen nicht Weintränen heißen? Oder vielleicht eher Traurigtränen? Die Tränen, die ich vergieße, wenn mich etwas traurig macht. Wenn ich mich verletze oder verletzt werde, wenn ich enttäuscht oder unglaublich frustriert bin oder ein lieber Mensch gestorben ist. All die Tränen, die ich in diesen Momenten vergieße, sind genauso legitim, rein und echt wie das Gefühl der Traurigkeit, das in jenen Situationen in mir umherwandert.

Für mich sind Tränen nichts Schlimmes. Weder bei mir, noch bei anderen. Manchmal weine ich sogar ziemlich gerne, weil es mir danach einfach besser geht und alles raus ist. Manchmal weine ich auch, weil alles andere bloß zu weh tut und man beim Weinen nicht nachdenkt, was man als nächstes tut, sondern einfach weint. Egal, ob Junge oder Mädchen, Mann oder Frau - wir haben wohl alle schon etliche Male geweint. Und besonders bei Jungs, denen ja oft eingetrichtert wird, Weinen sei eine Schwäche, finde ich es wirklich bewundernswert, wenn man sie weinen sieht. Für mich ein absolutes Zeichen von Stärke, dass auch ein Mann auf seine Gefühle eingeht und sie wahrnimmt, denn eigentlich wird dadurch doch erst das Weinen ausgelöst: durch die genaue Wahrnehmung unserer Gefühlslage. Nichts, wofür man sich schämen müsste, sondern wohl eher etwas, das einen stark macht.

... oder auch T wie Träume (Beitrag von Eismelodien)

Träume haben etwas Magisches an sich, findest Du nicht? Dein Unterbewusstsein spielt mit allen Eindrücken des Tages/der Woche/des Jahres und gleichzeitig auch mit Dir selbst - Deinen Wünschen, Hoffnungen, Ängsten, Deinem Leben. Manchmal wird Dir im Traum ein unbewusster Wunsch bewusst oder manchmal verwandeln sich Träume in Vorstellungen und manchmal gehen sie in Erfüllung. Träumen ist wichtig.

Wunderschöne Worte, denen ich eigentlich gar nichts hinzufügen möchte, um diese träumerische Stimmung nicht kaputtzumachen. Über dieses Thema kann man sich wohl Stunden unterhalten, aber am faszinierendsten ist für mich, wie vieles uns tagsüber so über den Weg läuft, wir aber gar nicht richtig wahrnehmen und dann erst abends im Bett alles hochkommt und auf einmal da ist. Man muss sich das einmal vorstellen; unser Unterbewusstsein, das den ganzen Tag aktiv und das wir nur selten wirklich wahrnehmen, bekommt dann die Chance, sich zu melden und auch seinen Senf zu unserem Leben beizutragen. Schon unglaublich, wie unser Körper und das Leben generell abläuft.

Ich träume einfach gerne, vermutlich, weil ich auch so gerne schlafe. Manchmal bleibe ich nach dem Aufwachen sogar noch etwas länger liegen, um einen schönen Traum weiter zu träumen. Dann denke ich mir die Geschichte einfach weiter aus, so wie sie mir gefällt. Klingt verrückt, aber ist irgendwie auch total cool, weil man selbst sich ein Ende aussuchen kann, das einem gefällt. Außerdem kann man mit seinen Träumen die Realität verzaubern und sie sich so wünschen, wie man sie gerne hätte. Auf diese Weise findest Du Dinge über Dich selbst und Deine Sehnsüchte heraus, die Du womöglich niemals geahnt hättest. Ein Kennenlernen der ganz anderen Art, für das es ab und zu auch ein wenig Mut bedarf.

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Puh, was ein Text. Der nächste wird auf jeden Fall um einiges kürzer, das kann ich Dir sagen. Trotzdem hoffe ich natürlich, dass Du Deinen Blickwinkel etwas vergrößern und vielleicht sogar etwas aus meinen Worten mitnehmen konntest und Dich dabei nicht zu sehr gelangweilt hast.

Den Feierabend hast Du Dir jetzt jedenfalls absolut verdient! *geht ab, aber nicht ohne vorher eine Handvoll Herzen in die Menge zu werfen*

LOVE IS ALL AROUND.

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