S E V E N T E E N

S E L E N A

Ich sprang in die Arme meiner Eltern.
"Ich hab euch so vermisst.", sagte ich und drückte sie fester.

"Wir dich auch.", sagte Mum und wir lösten uns.

Dann begrüßten sie Nathan und Harry.

In den letzten Tag ist nichts besonderes passiert. Nathan schlief wieder hier und Harry und ich sprachen nicht miteinander.

"Danke das sie auf unsere Kinder aufgepasst haben, Mr. Styles.", sagte meine Mutter lächelnd.

Wenn du nur wüsstest was er alles gemacht hat.

"Das habe ich doch gerne gemacht, Mrs. Gomez.", er schaute auf seine Uhr. "Ich muss dann auch los."

"Kommen sie doch zum Abendessen zu uns."

Ich weitete meine Augen. Nein, Mum!

"Liebend gern, aber ich echt viel Papierkram zu erledigen. Ein ander mal.", sagte er lächelnd und verabschiedete sich.

Wir sprachen lange mit Mum und Dad bis sie sich dann schlafen legten. Kein wunder. Es war ein langer Flug und sie brauchten ihre Ruhe.

Bevor Dad schlafen ging rief er mich zu ihm.

"Oh gott, Selena kannst du das hier zu Mr. Styles bringen. Ich hab ganz vergessen ihm das zu geben."

Das war jetzt nicht sein ernst. Entgeistert schaute ich ihn an.

"Was wieso kann Nathan nicht?"

Er seufzte.

"Nathan weiß nicht wo sein Haus ist und er hat mir erzählt das du mir ihm einmal da warst um Unterlagen abzuholen.", sagte er und drückte mir einen Umschlag in die Handy. Ich hätte ausrasten können. Da war ich ihn Grade los und schon musste ich wieder zu ihm. Man!

Wütend zog ich mir eine Jacke an und ging zu Nathan's Auto. Es war schon etwas dunkler geworden.

Den ganzen Weg fluchte ich vor mich hin. Es kann doch nicht sein das ich das wirklich mache. Ich sollte Zuhause sitzen oder bei Freunden sein. Bestimmt denkt Harry wenn er mich sieht das ich extra wegen ihm gekommen bin.

Als ich angekommen war stampfte ich zur Tür und klingelte. Er öffnete nicht, also klingelte ich wieder.

Dann ging endlich die Tür auf und Harry schaute mich fragend an.

"Was-"

Ich unterbrach ihn.

"Hier.", sagte ich und reichte ihm den Umschlag.

Ich wollte grade gehen, als er mich rief.

"Warte, Selena."

Genervt drehte ich mich um.

"Was willst du?"

"Es tut mir leid."

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