8
Selena
Kein Dress-Code, nichts. Was sollte ich anziehen. Aber wie ich Harry kannte würde es wohl Fancy werden. Also zog ich mir ein kurzes schwarzen Satin Kleid an mit schwarzen High Heels. Make up trug ich nur wenig auf und meine Haare ließ ich offen.
Ich schaute auf die Uhr. Acht Uhr. Pünktlich fertig, nur Harry fehlte.
Ich schaute in den Spiegel, wandte mich aber sofort wieder ab. Am Ende finde ich etwas was ich verbessern möchte und mache alles nur schlimmer.
Ich setzte mich auf mein Bett und scrollte durch Instagram.
Eine halbe Stunde verging. Dann eine Stunde. Dann noch eine. Und noch eine. Und wieder eine.
Bis ich am Ende um 12 Uhr immer noch angezogen auf meinem Bett saß. Ich hatte Harry tausend mal geschrieben, doch eine Antwort bekam ich nicht.
Das reichte mir. Ich zog mich aus und schminkte mich ab. Eine halbe Stunde später klingelte mein Handy. Harry. Ich stellte mein Handy auf stumm und schmiss es auf mein Bett.
Ich geh nicht ran. Nicht nachdem er mich einfach sitzen lässt, nachdem er wollte das wir uns treffen.
Ich zuckte etwas zusammen als es an meiner Tür klopfte. Ich schaute auf mein Handy. 36 verpasste Anrufe von Harry und es war schon 1 Uhr. Es war stock dunkel draußen.
Erneut klopfte es.
„Mach auf! Ich weiß das du wach bist.", hörte ich Harry's Stimme gedämpft von der anderen Seite der Tür.
„Verschwinde! Ich will schlafen!"
Ich wollte mich grade ins Bett legen, als ich ein klicken hörte und Harry in meinem Zimmer stand.
„Ich hab deinen Schlüssel und ich komme dann rein wann ich es will.", sagt er und schloss die Tür.
„Raus!", fauchte ich.
„Es tut mir leid. Ist was dazwischen gekommen."
„Und dann kannst du nicht mal antworten?", fragte ich genervt und verschränkte meine Arme vor der Brust.
„Du bist so süß wenn du sauer bist." Er kam auf mich zu und wollte mich küssen doch ich schubste ihn weg.
„Raus, Harry. Das wars. Ich hab keine Zeit für das alles. Ich bin auf dem College! Ich studiere! Ich will mein Leben genießen und nicht immer an dich denken! Ich will an mich denken und das werde ich auch. Also verschwinde und komm nie wieder!"
Ich drehte mich um, um ihn nicht mehr angucken zu müssen. Es tat weh, aber es musste sein.
Ich hörte wie Harry etwas kramte und er dann still wurde.
Als ich mich grade umdrehen wollte, spürte ich etwas nasses auf meiner Nase und Mund. Es roch süßlich und nach einigen Minuten verlor ich das Bewusstsein.
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