F O U R T E E N

S E L E N A

Entgeistert schaute ich ihn an. Ich war schon einmal im Keller und das war kein schöner Anblick.

"W-Was?", fragte ich, woraufhin er nur lächelte.

"Du warst doch schon einmal da unten. Ein zweites mal wird nicht schaden."

Er nahm mein Handgelenk und zog mich Richtung Keller. Meine Beine fühlten sich wie wackel Pudding an. Ich konnte kaum gehen.

Harry machte im Keller eine Tür auf und brachte das Mädchen von letztens zum Vorschein. Sie sah schrecklich entstellt aus.

Harry stubste mich rein und machte dann die Tür zu. Er legte seine Häne von hinten auf meine Schulter.

"Ist sie Tod?", fragte ich, da sie sich kaum bewegte.

"Nein."

"Wieso tust du das?"

"Es ist eine Art Hobby. Mir gefällt es sie leiden zu sehen und außerdem macht es enorm Spaß.", flüsterte er in mein Ohr.

"HS steht das für deine initialen?"

"Genau."

Er ließ von mir ab und ging zu einem kleinen Schrank.

"Hier befindet sich alles was wir beide brauchen."

"Wie meinst du das?"

"Du wirst mir bei meinem Hobby behilflich sein und mit machen, wann immer ich es möchte. Ist das nicht wunderbar, Kitten?"

"Das ist schrecklich! Ich werde sicherlich nicht mitmachen."

"Das entscheidest du aber nicht.", sagte er und strich mir eine Strähne aus meinem Gesicht.

Er reichte mir ein Messer, aber ich nahm es nicht.

"Es ist nicht so schlimm wie du denkst."

"Harry, ich kann niemanden weh tun, geschweige denn ihn umbringen. Und ich werde es auch nicht tun."

Sein Blick wurde finster. Er wollte grade etwas sagen, als sein Handy klingelte.

"Glück gehabt.", sagte er zu mir und ging ran. "Was gibt's Liam?"

Ich atmete erleichtert aus. Erstarrte aber als ich Harry etwas sagen hörte. Es war lediglich ein Name, doch es brachte Hoffnung in mir auf.

"Trey.", sagte Harry hasserfüllt. "Wo ist Liam? Was habt ihr mit ihm gemacht? Ich schwöre, wenn ihr ihm ein Haar krümmt dann-"

Er stockte und fing dann an zu lachen.

"Trey, Trey, Trey. Bist du wirklich so dumm? Selena gehört mir. Ich bin mir sicher das du weißt wie solche Geschäfte laufen.", sagte er und schaute dabei zu mir, ehe er ernst wurde. "Und jetzt hörst du mir ganz genau zu. Du lässt Liam gehen und wir vergessen das ganze. Ich möchte ihn unversehrt wieder haben, verstanden?"

Er blieb noch etwas an seinem Handy, bis er es weg von seinem Ohr nahm und wütend ins nichts schaute.

"Plan Änderung.", sagte er und zog mich wieder nach oben.

"Nichts so schnell Harry.", sagte ich voller schmerzen, doch er reagierte nicht. "Was ist los?"

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