³⁰ 🥀 sinful red laces 🥀

Thirty
🥀 sinful red laces🥀

Am nächsten morgen wurde Tae auf einer himmlischen Weise aufgeweckt. Noch schöner als am gestrigen Morgen, oder jemals zuvor.

Und zwar mit ganz vielen kleinen Küssen, die auf seinem goldegebräunten Gesicht verteilt wurden.
Zudem spürte er ein Gewicht auf seinem Brustkorb aber auch am beiden Seiten seines Körpers wurde er eingeengt.

"Mhmmm", machte er leise, genoss diese liebe am frühen morgen und versuchte sich zu strecken, doch da fiel ihm auf, dass er eingesperrt war und ihm keine Beweglichkeit ermöglicht war.

Irritiert öffnete er sein eines Auge und japste nach Luft als er sein kleines Baby auf seiner Brust liegen sah. Jetzt wusste er woher das Gewicht auf seinem Brustkorb auch stammte.

Soobin schaute ihn aus seinen großen, kugelrunden Augen an, die ihn manchmal oh so sehr an den sechzehnjährigen Jeongguk erinnerten.
Dabei schielte er ganz leicht um seinen Papa fragend ins Gesicht zu schauen, was Taehyung die Nase rümpfen ließ.

"Soobiee, mein Baby", lachte er entzückt auf und wollte sich aufrichten, doch da rückten zwei andere, breit grinsende Gesichter in seinen Blickfeld, die ihn wieder mit küssen attackierten.

Er brach in lautem Kichern aus, schlang reflexartig um seinen Kleinen, damit er nicht von seinem Körper rutschte.

Seine drei liebsten begrüßten ihn so herzlich am morgen, das glich wirklich einem Traum. Diese ganze Reise war einfach nur traumhaft schön und jeder Tag wurde besser. Heute war der letzte Tag, hatte erst begonnen und bereits alles getoppt, was passiert war.

Er hätte wirklich nicht schöner geweckt werden können. Das breiteste, hübsche Lächeln war jetzt schon wie festgetackert auf seinem Gesicht.

Endlich wurde er erlöst, als die beiden mit ihrer Küsschen Attacke aufhörten
"Und und? Wie war die Überraschung, Dada? Es war meine Idee!", verkündete Soohyeon stolz.
Taehyung streckte seine Hand aus um ihr liebevoll über das samtige braune Haar zu streichen, welches noch von ihrem unruhigen Schlaf zerzaust in allen Richtungen abstand.

Soobin ging eher nach Jeongguk. Er wachte in fast derselben Position auf wie er einschlief.

Soohyeon... nun denn sie ging bei Thema Schlafangewohnheit ganz nach Taehyung. Daher war ihr Haar nicht verwunderlich.
Jeongguk sagte immer die beiden seien wie ein Uhrzeiger, würden sich ständig im Schlaf drehen und bewegen - und er hatte Recht.

Nicht selten schlief Taehyung mit dem Kopf ab einem bettende ein, nur am nächsten morgen plötzlich entweder quer oder neben Jeongguks Füßen wach zu werden. Und seine Tochter war genau so.

Oftmals wurde Jeongguk in der wach nach weil er plötzlich Taes Bein oder Arm in seiner Rippe spürte. Er belächelte es jedes Mal aufs Neue und würde ganz vorsichtig Taehyung aus dem Bett hoch heben um ihn wieder sorgfältig neben sich einzubetten.

Dann am nächsten Tag würde er Tae davon erzählen oder einen kleinen Zettel hinterlassen, wenn er früher wach wurde.

Wie zum Beispiel:

"Habe heute Nacht wieder deinen Fuß in meinem Bauch gespürt. Ich bevorzuge die schmetterlinge, die du durch deine Liebe in meinen Bauch setzt, Darling."

Anfangs ihrer Beziehung war es Taehyung unglaublich peinlich gewesen, er war rot angelaufen und wollte im Erdboden versinken. Und auch Jeongguk war damals extrem schüchtern gewesen, weswegen es ihm unangenehm war es anzusprechen. Doch nach fast zehn Jahren Beziehung und zwei Kindern war das kein Thema mehr. Schließlich wusste er, dass Jeongguk keine Minuten danach wieder einschlafen konnte.

"Es war eine tolle Idee, Schätzchen. Ich lieb's antwortete Tae und setzte sich mit Soobin an seine Brust gedrückt auf, um ihr einen Kuss auf die Stirn zu drücken.

"Yayy!", sie klatschte mit Jeongguk glücklich ein.

"Ich geh das halmoeni erzählen!", kicherte die kleine vergnügt auf und war schon bei, ins Zimmer nebenan zu sprinten.

Taehyung schüttelte nur lachend seinen Kopf. Er lächelte so intensiv dass beinahe seine Wangen wehtaten.

"Morgen, Baby.", begrüßte Jeongguk ihn mit seiner Tiefen Morgenstimme. Selbst nach all den Jahren schlug Taehyungs Bauch Saltos bei dem Klang, wie rau die eigentlich sanfte Stimme des Jüngeren klingen konnte. Es war sehr attraktiv.

"Gut geschlafen?"

Jeongguk grinste ihn vielsagend an. Er wusste ganz genau, dass er es wegen ihrer gemeinsamen letzten Nacht so sagte. Es entfachte eine Feuer in ihm.

Mit glühenden Wangen nickte er.
Verräterisch biss er sich auf die Unterlippe, als ihm die Flashbacks durch den Kopf schossen, wie unfassbar gut und wertvoll Jeongguk ihn hatte fühlen lassen.

Zur Ablenkung fixierte er seinen Blick krampfhaft auf seinen Sohn und spielte mit dessen feinen Haarsträhnen.

Ein Brabbeln entkam ihrem jüngsten Kind. Sie  beide schauten zu Soobin, der plötzlich sehr gesprächig wurde und zusammenhanglose Silben aneinander reihte.

"Oh Baby, wann werde ich dich mal einen richtigen Satz reden hören, hmmm?", flüsterte Taehyung ihm liebevoll entgegen und kitzelte seine Seite.

Soobin gluckste hell auf bevor er mit seiner Hand leicht auf Tae's Gesicht herum patschte.

"Ma-ma"

Jeongguk prustete, während Tae beleidigt die Wangen aufblies.

"Vermutlich eher, als dass er dich Papa nennt."

Bei dem Wort Papa wurde Soobin hellhörig und sein Köpfchen schnellte zu dem anderen Jeon.
Er streckte sein kurzes Ärmchen aus, deutete auf den schwarzhaarigen.
"Pa-pa!"

"Heyyyy! Das ist so unfair.", schmollte Taehyung. "Ich bin auch dein Papa, mein kleiner Soobinie."

"Und trotzdem seid ihr beide meine Babys.", verkündete Jeongguk bevor er die beiden mit seinen Armen umschloss.
"Nicht lustig, Jeon.", verdrehte der Blonde seine Augen.

"Selber Jeon.", grinste Jeongguk und hauchte ihm einen Kuss in den Nacken.

"Und du kannst mir nicht widersprechen, dass du wie ein Baby bist. Guck dich doch mal im Spiegel an wenn du schmollst.
Ich würde dich am liebsten vernaschen, Jeon Taehyung. Kein Wunder, dass unsere Babies so süß werden."

"Ach ja? Ich glaube das liegt eher an den riesigen Glubschaugen, die sie von dir haben.
Du hast damals für dein Leben einfach nur durch die Gegend gestarrt und alle waren sofort soft für dich. Ich inklusive."

Jeongguk schnaubte amüsiert auf.
"Ja gut, Soobin hat zugegeben schon meine Augen.
Aber Soohyeon hat exakt die selben welpenaugen und sogar den hundeblick den du hast. Da kann ich nicht nein sagen.
Und Yoongi übrigens auch nicht der arme. Erst hast du ihn damit jahre lang gezwungen alles mit dir zu machen und jetzt verarscht unsere Tochter ihn mit der selben Masche jedes Mal."

"Ich weiß.", grinste Taehyung lächelnd.

Nach dem Frühstück wollte jeonggul unbedingt im Pool schwimmen. Er schwamm seine Runden, während seine Mutter mit ihren süßen Enkeln im Baby Becken planschte.

Taehyung lächelte, als er von weitem sah, wie soobin aufkicherte, als soohyeon einen Schwall Wasser in seinen Schoß beförderte und das gleiche tollpatschig in ihre Richtung umsetzten

Der Blonde saß mit hochgekrempelter Hose am Pool, ließ seine Beine im angenehmen Wasser eintauchen und beobachtete seinen Ehemann.

Jeongguk tauchte vor ihm auf, Das Wasser perlte von seinem muskulösen Körper und er strich sein nasses Haar mit beiden Händen nach hinten. Dabei spannte sich sein Bizeps an und ließ Taehyungs Körper Kribbeln.

Er schwamm auf seinen Ehemann mit einem schelmischen Grinsen zu und stützte sich rechts und links mit den Händen neben Taehyung und positionierte sich zwischen die Beine des Älteren.

"Jeonggukie. Ich werde nass.", kicherte dieser leise und versuchte die Wasserperlen von seiner Hose zu streichen.

"Warum kommst du nicht ins Wasser rein? Gesell dich zu mir Baby."

"Schwimm du ruhig, hab keine schwimmsachen mit eingepackt."

Der Jüngere schmollte.
"Schade, dann lässt du mir keine Wahl."
Im Nu ergriff er Taehyungs Hüfte und zog den schreienden Blonden ist Wasser.
Empört japste Taehyung nach Luft, als er wieder auftauchte und schlug dem anderen gegen die harte Brust.

"Ich bin nass.", grummelte er und entlockte dem schwarzhaarigen ein helles Auflachen.
"Ach was du nicht sagst.", murmelte er und schob die nun nassen haarsträhnen von Taehyungs Gesicht.

"Jetzt wo du eh nass bist, ist es egal und ich kann dich küssen und umarmen-"

"Jeongguk-", unterbrach der Ältere ihn Kichernd und stemmte die Hände gegen seine Brust.
"Wir sind hier nicht alleine."
Der Jüngere blinzelte ihn unschuldig an.
"Ich will dich doch nur umarmen und nen Kuss.", schmollte er wie ein Kleinkind und da konnte Taehyung ihn nicht mehr auf Distanz halten.

"Und was wäre gewesen, wenn du zwei Minuten gewartet hättest, nachdem du dich abtrocknest?", schmunzelte Taehyung gegen seinen Lippen. Doch es war klar, dass er nicht verärgert war, obwohl er klitschnass war.

Jeongguk lächelte schelmisch.
"Zu lange, hätte ich nicht überstanden."

Taehyung tippte ihm mit dem Finger gegen das Kinn.

"Mhmm, Bete dass ich noch ein weiteres Paar Unterwäsche haben, Jeon und du mir soeben nicht die letzten versaut hast."

Er verzog überlegend sein Gesicht.
"Vielleicht war ja genau das meine Absicht, Jeon Taehyung. Was sagst du dazu?"
Als der Ältere empört seinen Namen rief konnte er nicht anders als stumm loszulachen, wobei er die Nase rümpfte.

•••

"Verflucht!"

Mit aufgeblasen Wangen schmiss Taehyung seinen Kleiderstapel zurück in den Koffer. Das konnte nicht wahr sein! Es war wirklich sein letztes Paar Unterwäsche gewesen, der Rest war bereits getragen.
Er hatte das eine im Pool zwar ausgewaschen und zum trocknen aufgehangen, doch es würde stunden dauern.

Taehyung biss sich auf die Unerlippe, als er den satin-und-tüll Zweiteiler in einem hübschen rot aus einem Fach heraus fischte. Es war eines der beiden Reizunterwäschen gewesen, die er für die Reise gekauft aber nicht getragen hatte.

"Es erfüllt auf jeden Fall den Zweck. Besser als nichts.", murmelte er sich selber zu, bevor er in diese schlüpfte. Er streifte sich eine braune Hose und eok Langarm-Shirt über, mit einigen Accessoires und war gerade fertig, als sein Ehemann aus der Dusche kam.

Ein Grinsen umspielte seine Lippen.
"Und? Hattest du noch Unterwäsche dabei? Hast du mich zu Unrecht angemotzt?"

"Mhm, hab improvisieren können."

Jeongguk hatte sich ebenfalls umgezogen und dann gingen sie zusammen mit den Kindern raus um den letzten Tag vollends zu genießen.

Jeongguk hatte die Idee den Abend in ihrem Whirlpool, der inklusiv in der Suite enthalten war, ausklingen zu lassen.
"Es wäre eine Schande den nicht zu nutzen."

Kurz darauf hatte er sich seinen Klamotten entledigt und setzte sich rein, mit einem Seufzen.

"Sicher, dass du nicht in deinem letzten Leben eine Wasserratte warst, Gguk?", witzelte der Blonde gut gelaunt. Doch Jeongguk sah so zufrieden und unbekümmert aus, dass er nicht meckern konnte.
Die art, wie seine Augen geschlossen und jegliche Muskulatur in seinem Gesicht vollkommen entspannt war...
Er war lange nicht so entspannt gewesen.

"Komm schon Tae, das Wasser ist so schön warm. Meine Muskeln fühlen sich so, als wären sie im Himmel.", schwärmte er und nun wurde der Ältere neugierig. Er nickte.

"Taehyung zog erst die Stoffhose und dann das Oberteil aus. Er wuschelte sich durch die Haare und blickte dann zu seinem Mann.

Dabei fiel ihm der Blick auf dessen Gesicht auf. Jeongguks Mund hing erst weit offen, bevor er gewaltig schluckte.
Seine Augen klebten an seinem Körper, scannten diese lasziv ab.

Und das war der Moment in dem Taehyung hastig an sich herunter blickte und erst bemerkte, was er doch anhatte.

Die tiefrote, spitzenbesetzte Seidenunterwäsche.

Seine Wangen färbten sich vermutlich in der selben Farbe wie der Stoff.

"I-ich musste improvisieren wie gesagt, es war das einzige was ich noch dabei hatte-"

Taehyung war dabei es ausziehen zu wollen, als Jeongguks Stimme ihn davon abhielt.

"Nein..." entkam es ihm mit tiefer und etwas bestimmender Stimme und Taehyungs Haut wurde unmittelbar von Gänsehaut versetzte.

"Behalte es an."

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