Chapter 29

Justins POV

Es waren mittlerweile 2 Monate vergangen. Ich war immer noch überglücklich Miley zu haben, sie war das beste was mir je passieren konnte. Deswegen war es auch so frustrierend sie kaum noch zu sehen, denn Momentan arbeitete sie hart an ihrem Album. Klar freute ich mich auf das Album, aber es war trotzdem blöd, noch mehr freute ich mich einfach, wenn das Album fertig war und ich sie endlich wieder öfter sehen würde. Ich zockte grad Mario Cart, als plötzlich mein Handy klingelte. Oh oh. Wo war das Scheißteil noch mal? Schnell warf ich den Kontroller zur Seite und suchte nach meinem Iphone. Ah da war es. “Oh.”, stieß ich aus, als ich auf den Display sah und die Nummer erkannte. “Hallo Mr. Cyrus.”, sagte ich leicht nervös. Okay ihr Dad war schon cool. ABER! Er machte mir auch nach wie vor angst, schließlich hatte er stets ein Auge auf seine Tochter und stellte immer noch ab und an unangenehme fragen. “Na Justin, wie geht’s?”, fragte er. Ich schluckte. Schnell lies ich mir alles im Kopf durchlaufen, was ich hätte anstellen können, grundlos rief er mich doch nicht an oder?
“Gut und ihnen Sir?”, fragte ich. Ich beschloss die Höflichkeit- und Respektschiene aus zu fahren, damit konnte ich ja wohl nichts falsch machen. “Mir geht es auch gut und nenn mich doch nicht bitte Sir, wer bin ich dein Lehrer?”, fragte er. Oh man peinlich. Ich kratzte mich verlegen am Hinterkopf. “Hast du was angestellt? Du hörst dich irgendwie so verdächtig an.”, sagte er. “Nein hab ich nicht.”, schoss es sogleich aus meinen Mund. Billy lachte. “Okay der Grund warum ich dich anrufe ist folgender. Miley hat heute ein Konzert, wo sie einige ihrer Lieder vorstellt, auch das was ihr beide eingesungen habt, ich werde ihr später einen vorlügen und sagen, sie solle den Song allein singen, aber ich will mein Spätzchen überraschen, also wird das deine Aufgabe sein, in dem Moment wo deine Strophe ansetzt die Bühne zu betreten, na was hältst du davon? Du könntest sie somit gleich auch überraschen und würdest sie dazu auch noch sehen.” “Ja. Ja das hört sich echt super an.”, sagte ich grinsend. Wir unterhielten uns noch ein wenig, er nannte mir Halle und Uhrzeit, dann legten wir auf.
Als es dann an der Zeit war, verabschiedete ich mich von Erin, ich log ihr vor, dass ich mit Ryan auf einem Chris Brown Konzert wäre, schließlich wollte ich nicht unbedingt, dass sie weiß, dass ich auf der Bühne stehen würde, was wenn sie auf die Idee käme auch noch zu zusehen? Nein danke, dann lieber doch die Lüge.
Ich fuhr mit meinem Auto an der Halle vor und parkte den Wagen so, dass ihn Miley niemals sehen würde, wenn sie denn irgend wann mal im Laufe des Abends hier vor fahren würde.
Hinten traf ich auf ein paar Leute, die Billy extra für mich engagiert hatte und die mich jetzt Bühnentauglich machen sollten. Es war nicht das erste mal, dass ich in Maske saß und dass man an mir herum zupfte und den Glanz in meinen Gesicht bepuderte, so wie einzelne Pickel verdeckte. Miley hatte mich schließlich schon mal über den roten Teppich gezogen, aber dennoch war es immer wieder ein komisches Gefühl. Nachdem ich fertig war und mich umgezogen hatte, setzte man mich in einen Raum auf eine Couch wo ich auf meinen Einsatz warten sollte. Hinten hatte ich auch die Möglichkeit auf einem großen Bildschirmfernseher Mileys Auftritt zu verfolgen. Nervös fing ich an mit den Füßen zu wippen. Scheiße war ich aufgeregt. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass ich gleich vor tausenden von Leuten performen würde. Ich geriet in Schweißausbrüche, konnte mich dennoch schnell fangen. Die Visagistin kam angerannt. “Junge du siehst ja furchtbar aus.”, murmelte sie und ich senkte peinlich berührt den Blick. Schnell puderte sie alles nach, während sie irgendwas wütend vor sich her schwafelte, von dem ich kein Wort verstand. “Deine Haare.”, sagte sie und schüttelte mit dem Kopf. “Hier zieh den Cappy an.”, sagte der Stylist und zog mir diesen über, nachdem er meine Pony zur Seite gekämmt hatte und diesen vorne raus stecken ließ.
Miley hatte sich so eben umgezogen und betrat nun die Bühne, dann setzte die Musik von Overboard ein, ich schluckte. Gleich war es so weit. “Justin komm.”, rief ein Assistent und winkte mich zu ihm rüber. Ich stand jetzt direkt hinter der Bühne und konnte Miley deutlich hören, ich wurde wieder nervös. Ein paar Leute verkabelten mich und gaben mir dann ein Mikrofon in die Hand. Miley war jetzt schon beim Refrain. “So stell dich in Position, auf mein Zeichen trittst du heraus verstanden?”, fragte mich der Assistent und ich nickte eifrig.
Auf sein Zeichen hin trat ich heraus und begann da zu singen, wo meine Strophe nun ansetzte. Miley sah mich überrascht an und ich musste lächeln. Lächeln und singen konnte ja echt anstrengend sein.
Wir sangen den Song zu ende. Die Fans klatschten. Ich umarmte meinen Engel und lächelte ihr noch ein mal zu, ehe ich mich von ihren Fans verabschiedete und wieder hinter der Bühne verschwand.
Ich sah ihr Konzert zu ende und wartete dann darauf, dass sie endlich Backstage kam und ich sie wieder fest in meine Arme schließen konnte. Kurz darauf betrat ihr Team den Raum gefolgt von ihr und ihrem Vater. “Justin.”, sagte sie fröhlich und lief auch mich zu, sofort breitete ich meine Arme aus und lies sie hinein laufen. “Was… was tust du hier.. Wie?”, fragte sie und sah mich an, sie konnte keine Worte finden. Ihr Dad lachte. “Das war meine Idee, du hast mir schließlich seit Tagen vorgeheult wie sehr du ihn vermisst.” Miley und ich lachten. “Danke Daddy.”, sagte sie lächelnd und umarmte kurz ihren Dad. “Der Auftritt von euch beiden ist super gewesen und generell das Konzert. Es war alles unglaublich. Ich bin so stolz auf dich.”, sagte er und umarmte sie erneut. Nach vielen Umarmungen, verließen wir langsam die Konzerthalle und fuhren nach Hause. Ich rief Erin an und erzählte, ich wäre nach dem Konzert zu Miley gegangen, wo ich jetzt übernachten würde, da sowieso Wochenende war, erlaubte sie es.
Angekommen bei Miley gingen wir sogleich hinauf in ihr Zimmer. Sie war ziemlich müde, also kuschelten wir uns unter ihre warme Deck in ihr weiches Bett. “Ich hab dich so vermisst.”, flüsterte ich ihr zu und sah ihr in die Augen. “Ich dich auch.”, sagte sie lächelnd und wir küssten uns. Ich streichelte ihr durchs Haar. “Warum hast du sie abgeschnitten?” Sie zuckte mit den Schultern. “Gefällt es dir nicht?”, fragte sie. Ich lächelte. “Doch sieht schön aus. Du siehst immer wunderschön aus.”, sagte ich grinsend und sie lachte. “Ich liebe dich Justin.” “Ich liebe dich auch Shawty.”, wir küssten uns noch mal und legten uns dann schlafen, sie kuschelte sich in meine Arme und ich schloss zufrieden meine Augen.


Mileys Pov
Am nächsten Morgen wachte ich in Justins Armen auf.
Irgendwie war er ja schon süß, wenn er schlief.
Das musste ich irgendwie schon zugeben.
Als ich auf die Uhr guckte seufzte ich leicht auf. 8 Uhr war es erst. Vorsichtig befreite ich mich aus Justins Armen und stand auf. Ich suchte mir paar Sachen raus und verschwand dann im Bad.

Dort brachte ich meine Morgendliche Schönheitspflege hinter mich.
Als ich fertig war mit duschen, haare föhnen, schminken, anziehen und Zähne putzen ging ich zufrieden mit meinem Aussehen, aus dem Bad. Mein Blick huschte nach rechts, wo mein Bett lag. Grinsend stellte ich fest dass Justin noch immer schlief.
Da ich ihn nicht stören wollte schlich ich mich ganz leise aus meinem Zimmer und verschwand nach unten in die Küche.
Dort suchte ich alles zusammen.
Ich wollte Justin Heute mal das Frühstück ans Bett bringen.
Während der Kaffee vor sich hinbrühte suchte ich das Obst zusammen was ich brauchte und natürlich auch den Rest den ich für das Frühstück noch brauchte.
Als der Kaffee fertig war stellte ich ihn zu den anderen Sachen auf das Tablett. Noch einmal sah ich mich in der Küche um und guckte ob ich auch wirklich alles hatte. Als ich mir sicher war das ich alles hatte ging ich nach oben mit dem Tablett,
in mein Zimmer. In diesem wartete immer noch ein schlafender Justin.
Ich stellte das Tablett auf den Nachttisch und krabbelte übers Bett zu Justin.
Ich beobachtete ihn eine weile. Wie bekam ich ihn den nur wach? Nachdenklich sah ich mich in meinem Zimmer um. Doch es gab einfach nichts was ihn wecken konnte, ich versuchte alles aus.
Ich schrie, kitzelte ihn mit federn an der Nase und viele andere Sachen versuchte ich auch noch aber er reagierte nicht mehr als ein kurzes murren.
Da fiel mir doch noch eine Sache ein.
Vorsichtig zog ich Justins Gesicht nach rechts so dass er genau vor meinem Gesicht nun war.
Sanft legte ich meine Lippen auf die Seinen.
Auf einmal schlangen sich zwei starke Arme um mich und zog mich an Justin ran.
Ich grinste in den Kuss hinein. Langsam löste ich mich wieder von ihm.
„ Kann ich immer so geweckt werden?“, fragte er mich dann ganz süß. „ Mus sich wohl leider, da du durch nichts anderes wach wirst!“; sagte ich frech grinsend und sah ihn an. „Pff“, sagte er nur und
drehte mir seinen rücken zu. Pff. Tolle antwort. Ich verschränkte meine Arme vor meiner Brust und dachte nach. Sein Handy vibrierte.
Das war meine Chance. Grinsend sprang ich über ihn und schnappte mir sein Handy, bevor er es sich holen konnte.
„Miley, gib mir mein Handy!“
„Nöp“, sagte ich nur grinsend und kletterte wieder über ihn drüber auf meine Bett hälfte. Naja, ich hatte es eigentlich vor. Doch Justin zog mich zu sich und drehte sich mit mir, so das er über mir lag und mir das Handy aus der hand riss
„ Böse Miley, böse!“, sagte er mit seiner süßen strengen Stimme. Ich musste einfach lachen, auch wenn ich es mir verkneifen wollte. Justin stimmte sogar mit ein.
Als wir uns wieder beruhigt hatten sahen wir uns lächelnd in die Augen.
Sanft strich er mir eine Strähne aus dem Gesicht, die dort nicht hin sollte „ Du siehst so wunderschön aus, Miley“, flüsterte er ganz leise. Ich merkte wie ich leicht rot wurde und weg guckte
„Stimmt doch gar nicht“, murmelte ich. Seine hand umfasste mein Kinn und zog mein Gesicht zu sich, so da sich ihn ansehen musste „ Miley du bist wunderschön, so wie du bist!“. Man war das ein kleiner Schleimer, MEIN kleiner Schleimer wohl bemerkt. Grinsend sah ich ihn
„Aber guck doch, da ist noch viel zu viel fett“,
sagte ich und zog etwas an meinem Bauchhauch herum. Justin hielt jedoch meine hand fest und sah mir in die Augen
„ Du bist nicht Fett Miley. Du bist so wunderschön wie du bist!“, wieder hat der kleine Schleimer zugeschlagen. Grinsend sah ich Justin an „ Schleimer“, murmelte ich nur grinsend und küsste ihn kurz Zärtlich.
Aus kurz und Zärtlich wurde lang und leidenschaftlich. Seine Zunge strich an meiner Unterlippe entlang und bat um einlass,
diesen gewährte ich ihn sofort. Unsere Zungen trugen einen heißen Kampf aus.

Doch irgendwann mussten wir uns aus Luftmangel voneinander lösen. Grinsend sahen wir zwei uns in die Augen „Ich hab uns Frühstück gemacht, naja ich glaube der Kaffee ist jetzt schon kalt“, grinsend drückte ich Justin von mir runter und stand auf. Ich schnappte mir das Tablett und setzte mich im Schneidersitz aufs bett und stellte das Tablett vor mir hin. Zusammen mit Justin frühstückte ich dann.
Zum glück war der Kaffe noch nicht ganz kalt. Er war noch lauwarm, also noch genießbar. Als wir fertig mit frühstücken waren, zog Justin sich an und ging mit dem Tablett in der hand nach unten. Ich räumte das Geschirr in die Spülmaschine.
Auf einmal schlangen sich zwei starke Arme von hinten um meinen Bauch.
Erschrocken zuckte ich kurz zusammen und drehte mich dann um,
grinsend sah mich Justin an
„Hab ich dich so erschreckt Shawty?“, fragte er und tat auf unschuldig
„Ja hast du!“, sagte ich nur und drückte ihn grinsend von mir weg und ging dann ins Wohnzimmer
„Morgen Daddy“, sagte ich fröhlich lächelnd zu meinem Vater und drückte ihm einen kleinen Kuss auf die Wange. Justin und er redeten kurz. Ich setzte mich in der Zeit auf den Sessel und schnappte mir irgendeine Zeitschrift. Auf dem Titelbild war mal
wieder Selena Gomez. Man wie ich sie hasste.
Sie wirkte so unecht und das sie jeder ihrer Freundinnen den Freund ausgespannt machte sie noch viel uninteressanter. Jetzt fehlte nur noch das sie versuchte sich mit mir an zu freunden und dann versucht mir Justin wegzunehmen.
Nicht das er ein Gegenstand war, aber ich wollte einfach nicht das irgendjemand ihn mir wegnahm dazu liebte ich ihn zu sehr.
Lächelnd sah ich zu Meinem Vater und Justin. Diese unterhielten sich etwas. Wieder ging mein Blick auf das Magazine. Ich blätterte in dem Klatschblatt herum, bis ich bei einer Seite stehen blieb.

Miley Cyrus und Freund Justin Bieber das neue Traumpaar Hollywoods?

Ich grinste leicht.
Justin und Ich waren auf der ganzen Seite, wie toll uns doch alle fanden. Überall waren kleine Bilder von uns beiden. Zu jedem gab es immer etwas text. Ich lass mir einfach alles durch und musste dabei schmunzeln. Mir gefiel es das die Presse Justin an meiner Seite akzeptierte. Ich blätterte eine Seite weiter, ganze drei Seiten über uns. Uuhhh. Ich quiekte kurz leise auf. Ich zog sofort die Blicke beiden Herren auf mich
„ Neue Schuh Kollektion“, grinste ich nur. Ich wusste das Männer beim Thema Schuhe sofort abschalteten.
Und siehe da. Beide Herren drehten sich wieder weg von mir und redeten weiter. Gewonnen. Grinsend sah ich wieder auf das Blatt.

Gestern Abend gab Miley Cyrus ihr erstes Live Konzert zu ihrem Album > Breakout < Sie performte mehrere ihrer Songs, dabei auch zwei Songs aus ihrem neuem Album was es bald zu kaufen gibt. Doch was keiner erwartet hatte war, dass ihr Freund mit ihr zusammen auf der Bühne performte. So wie es aussah war Miley auch sehr überrascht. Trotzdem muss man ihr schon lassen, einen schlechten Geschmack hat sie alle male nicht. Super heißer Typ und dann auch noch ein super Sänger. Besser ging es wohl nicht, Miley? [...] Auf jedenfall sind alle schon ganz heiß drauf Mileys neues Album endlich in den Händen zu halten. Das ist ab dem 12.9.2010 möglich…

Grinsend schüttelt eich leicht meinen Kopf und legte das Klatsch-Magazine weg. Ich stand auf und gesellte mich zu den beiden Herren, ich setzte mich einfach hinter Justin, schlang meine Arme um seinen Bauch und legte meinen Kopf auf seine linke Schulter „Was gibt’s es den so schönes hier zu bereden?“, fragte ich und tat auf ganz neugierig.

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