↳ two
"Morgen Mum, Morgen Dad", begrüße ich meine Eltern murmelnd und tappse fertig gemacht die Treppen unseres Hauses herunter. Meine Eltern sitzen, wie jeden Morgen am Tisch und essen Frühstück, während mein Vater aufmerksam die Zeitung durchblättert.
"Guten Morgen, Jungkookie. Hast du gut geschlafen?", lächelt sie mich an und legt ihr Brot beiseite um meinen Kopf zu ihr herunter zu ziehen. Sie gibt mir einen kurzen Kuss auf die Stirn, ehe ich mich wieder löse und aufrecht hinstelle. Manchmal versteht sie noch nicht ganz dass ich schon 16 jahre alt bin, wenn es nach ihr gehen würde, wäre ich wohl immernoch ihr kleiner süßer Keks von damals. So unschuldig war ich auch mal, zumindest bis ich Taehyung kennegelernt habe. Seitdem bin ich ein befleckter Hase.
"Ja, es ging, abe-", mich unterbricht unsere Hausklingel, was heißt dass Taehyung da ist um mich abzuholen. Wir gehen jeden Morgen zusammen zur Schule, mittlerweile kennt man uns gar nicht mehr getrennt. Wir sind echt die ganze Zeit über richtig zusammen.
Mit einer schnellen Handbewegung verabschiede ich mich von ihnen und laufe in den Flur, wo ich schnelll meine Timberlands anziehe und mir eine dünne Jacke überwerfe, solangsam wird es nämlich frisch draußen. Auf eine Erkältung kann ich verzichten, krank sein bedeutet nämlich keinen Sex und kein Sex bedeutet schlechte Laune, darauf kann ich verzichten. Ich fahre mir ein letztes Mal durch die Haare, bevor ich die Tür öffne und von Taehyung prompt heraus gezogen werde. Erschrocken halte ich die Luft an, lasse mich aber dennoch mitziehen und warte einfach ab was er vorhat. An einer Seitengasse schaut er noch einmal gründlich nach rechts und links, ehe er mich dort hineinschubst und gegen eine Wand drück.
"Guten Morgen Bunnybitch"; grinst er dreckig.
"Ey Tae komm, es ist 7:00 Morgens. Halte es wenigtens bis zur Pause aus", meine ich genervt, da ich gerade wirklich nicht in Stimmung bin irgendwas zu machen. Taehyung scheint das aber anders zu sehen, warscheinlich hat er sich die ganze Nacht wieder irgendwelche Pornos angesehen, aber sich darauf keinen runtergeholt um bis heute morgen zu warten. Diese Nummer hat er schon mal gebracht, mit dem Unterschied dass er mich damals noch in der Nacht angerufen hat.
"Nur ein Blowjob", verlangt er, doch ich bleibe hartnäckig und drücke ihn beiseite.
"Ich bin heute nicht in Stimmung", erkläre ich und laufe dabei aus der Gasse heraus, in Richtung unserer Schule. Es dauert nicht lange, da läuft der Aschblonde wieder neben mir und sieht mich verwundert an. Ich weiß ganz genau wieso.
"Bist du krank?", fragt er dann schließlich, woraufhin ich den Kopf schüttel und in das Schultor einbiege. Es sind nicht mehr all zu viele Schüler auf dem Schulhof, was ich in dem Moment einfach nur begrüße. Mein Kopf brummt bereits jetzt schon und wikrliche Lust habe auch nicht. Man sagt zwar Sex hilft gegen Kopfschmerzen, aber auch ich habe einfach mal keine Lust.
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