Prolog
Start: 1.8.2025
Prolog
"..Lix hast du...OH MEIN GOTT MEINE ARMEN AUGEN!", jammert Jisung, hält sich diese schnell zu.
Also..
Er hat ja mit allem gerechnet, als er Changbins' Zimmertür aufriss – einer halbnackten Chips-Party, einer seltsamen K-Pop-Choreografie, vielleicht einem schrägen TikTok-Dreh…
Aber damit? aber nicht damit den Schwanz von Changbin zusehen, welcher gerade in Felix Arsch eindringt.
Wie soll er dieses Bild jemals wieder aus seinem Kopf bekommen?!
Wie?
Wie soll er beide jemals wieder in die Augen blicken können, ohne daran zu denken?
Und...und wow...der ist ja wirklich klein.
"Oh mein Gott, oh mein Gott, mein Hirn, meine Netzhaut, ich sehe Sterne – ich bin blind!", jammert Jisung weiter, während er sich umdreht, gegen die Wand prallt– aber nicht, ohne vorher alles gesehen zu haben.
Felix liegt halb unter Changbin, beide keuchend, halb erstarrt, während der Moment in einem absurden Mix aus Schock, Peinlichkeit und Genervtheit festfriert. Changbin lehnt die Stirn schwer gegen Felix' eigene, seine Augen schmal vor Frust zusammengezogen.
"Warum genau ist er noch einmal dein bester Freund?", murmelt er leise, mit diesem mühsam gezügelten Tonfall, als müsse er sich zwingen, nicht völlig auszurasten. Sein Blick wandert kurz zur Tür, dann zurück zu Felix.
Dessen Gesicht ist purpurrot, möchte am liebsten im Erdboden versinken.
Wieso hat Jisung eigentlich immer das perfekte Timing?
Argh!
"Jisung…", beginnt Changbin nun gefährlich ruhig und zieht dabei demonstrativ die Decke über sich und Felix, "wenn es nichts wirklich Lebensbedrohliches ist, weswegen du hier rein geplatzt bist – dann schwöre ich bei Gott, ich bringe dich um."
"Also erstens, wegen dir bin ich eh nicht hier und zweitens...dein Schwanz ist ja wirklich winzig.", sagt der orangenhaarige, ohne wirklich groß darüber nach zu denken, so wie er nun einmal ist.
Aber dafür liebt man ihn eigentlich...oder man hasst ihn.
Obwohl Changbin ihn eigentlich nicht wirklich hasst...er ist nur ziemlich schnell abgefuckt von Jisung und dies lässt er den jüngeren auch gern spüren.
"Könntest du vielleicht das Zimmer verlassen, damit wir uns anziehen könnten? Du hast die Stimmung eh versaut.", murrt Changbin, geht nicht auf die Worte des jüngeren ein, welcher auch keine wirklichen Anstalten macht, das Zimmer zu verlassen.
"Ausnahmsweise, aber nur zur Info.. ich kenne eh alles an Felix..und du hast genau dasselbe wie ich...nur alles immer ein wenig winziger~."
"Han Jisung!", knurrt Changbin, ist so kurz davor, irgendwas hartes an Jisungs Kopf zu werfen und sein Schwanz ist es definitiv nicht mehr.
Der ist nun wieder komplett schlaff.
Wegen diesem Arschloch.
Er sieht flehend zu Felix.
"Sag mir bitte, dass ich ihn umbringen darf."
"Darfst du nicht.", schmunzelt Felix, streicht sanft durch seine Haare.
Sieht dann zu seinem besten Freund.
"Gib mir fünf Minuten, okay?"
"Okay Sunshine~", dann dreht sich Jisung grinsend weg, verlässt das Zimmer wieder, weshalb Changbin wieder zu seinem Freund sieht, den Kopf schüttelt.
"Ich hasse ihn so sehr."
"Du hasst ihn nicht, Binnie.", schmunzelt Felix, streicht über seine Wange.
Haucht ihm dann einen sanften Kuss auf diese, als kleine Entschädigung.
Changbin lässt ihn los, lässt sich neben ihm auf dem Bett fallen.
Beobachtet dann wie sein Freund sich Boxershorts und sein Hemd ansieht.
"Wirklich, ich darf ihn nicht umbringen?"
"Er ist mein bester Freund, Binnie, auch wenn er manchmal extrem unerträglich ist.", schmunzelt Felix, sieht zu ihm.
"Ich bin gleich wieder da, ja? Vielleicht hab ich es ja dann auch geschafft, ihn aus der Wohnung zu schmeißen, oder ihn an Chan auszuliefern."
"Chris ist nicht Zuhause. Der wollte man Minho und Hyunjin sehen. Beide hatten mal wieder ein paar Schwierigkeiten.", seufzt Changbin, lächelt seinen süßen Engel dann an.
"Beeile dich."
"Natürlich.", kichert Felix, verlässt dann das Zimmer und geht zu Jisung, welcher es sich auf der Couch bequem gemacht hat.
"Wie genau bist du überhaupt in die Wohnung gekommen? Hat Chan dir nicht den Schlüssel weggenommen?", fragt Felix, setzt sich vor ihm auf dem Boden.
"Schon, aber nach drei Tagen hatte er Mitleid mit mir und hat mir den Schlüssel wieder gegeben..Ich wollte wirklich nicht stören, Lixie.", brummt Jisung, sieht von seinem Handy zu seinem besten Freund.
"Das weiß ich doch, Baby...aber was wolltest du überhaupt von mir, mhm?", fragt Felix, streicht ein paar Strähnen aus dem Gesicht seines besten Freundes.
Er kennt ihn schon sein gesamtes Leben.
Wenn er sich so Recht erinnert, kennt er sein Leben gar nicht ohne Han Jisung, dem Troublemaker.
"Uhm...", fängt der orangenhaarige an, sieht nachdenklich an die Decke.
"Ich habs vergessen.", nuschelt er dann nach kurzer Zeit, weshalb Felix leise mit lachen beginnt.
Das ist so typisch Han Jisung, aber dafür liebt er ihn so sehr.
Was würde er nur ohne diesen Idioten in seinem Leben machen?
"Lass das nur nicht Binnie hören. Der ist sowieso schon Sauer."
"Weil er keinen Orgasmus bekommen hat.", brummt Jisung, setzt sich dann auf und schaut seinen besten Freund an.
"Ernsthaft Lixie. Was findest du nur an ihm? Sogar sein Schwanz ist winzig."
"Sein Schwanz ist nicht winzig."
"Dann ist es wohl dein Loch.", brummt Jisung bockig, verschränkt die Arme vor der Brust, bringt Felix nur zum Kopf schütteln.
Manchmal benimmt dieser sich wie ein kleines Kind, was absolut keine Liebe und Aufmerksamkeit bekommt..und er ist Jisungs Vater.
"Sungie."
"Sorry.", murmelt der ein Tag ältere, sieht seinen besten Freund dann aber wieder ernst an. "Nein, aber ernsthaft...was findest du nur an ihm?"
Felix legt den Kopf leicht schief, sein Blick wird weich. "Binnie… ist einfach…" Er lächelt versonnen, fast ein bisschen träumerisch. "Er ist warm. Nicht nur körperlich, sondern… du weißt schon. In seinem Herzen. Wenn er mich ansieht, fühle ich mich wie der einzige Mensch auf der Welt."
Jisung verzieht das Gesicht, als hätte jemand ihm Zitronensaft in die Augen gespritzt. "Boah, Lixie… bitte..."
"Nein, ich mein’s ernst." Felix zieht die Knie an die Brust und sieht mit funkelnden Augen zu seinem besten Freund. "Er macht so Sachen, die keiner bemerkt. Wie… mir morgens mein Lieblingsjoghurt hinstellen, obwohl ich nicht mal erwähnt hab, dass der leer war. Oder wie er immer zuerst mich fragt, ob ich okay bin, selbst wenn er gerade total gestresst ist."
"Wow! Soll ich ihm eine Medaille basteln?", murmelt Jisung, rollt mit den Augen.
Felix ignoriert ihn, seine Stimme wird leiser, fast ehrfürchtig. "Und wenn er mich hält, Sungie… ich hab noch nie so ruhig geschlafen wie in seinen Armen. Er macht einfach alles in mir leise. Weißt du, wie selten das bei mir ist?"
"Klingt, als hätte er dir auch das Gehirn neu verkabelt.", brummt Jisung, sein Gesicht spricht Bände – irgendwo zwischen Ekel und Frust, mit einer Prise unbeholfenem Neid.
Felix kichert, lehnt sich zurück und sieht Jisung liebevoll an. "Ich weiß, du kannst ihn nicht leiden. Aber ich liebe ihn, Sungie. Und das ist… anders. Nicht wie früher, dieses Verliebtsein. Es ist ruhiger. Tiefer. Ich glaube wirklich, ich könnte mit ihm alt werden..
Jisung presst die Lippen zusammen. "Du bist sechszehn, Lix. Hör auf, wie eine Oma zu reden...ich dachte echt du würdest nur auf seine Muskeln stehen... schließlich hast du nhn Muskel fetisch."
"Ach Halts Maul.", lacht Felix, auch wenn er es nicht leugnen wird.
Dies war auch das erste was ihn an seinem Freund aufgefallen ist, aber danach ist er buchstäblich für ihn gefallen.
"Na gut, ich bin dann wieder weg. Vielleicht fällt es mir wieder ein, was ich dir unbedingt erzählen wollte.", sagt Jisung, haucht Felix einem Kuss auf die Wange, eh er aufsteht und die Wohnung verlässt.
Der blondhaarige schaut ihm nur Kopfschüttelnd hinterher, eh er zurück ins Zimmer seines Freundes trottet, sich neben ihm ins Bett legt.
"Was wollte der Idiot, von dir, mhm?", fragt Changbin, legt die Arme um seinen Freund, drückt ihn an sich.
"Er wusste es nicht mehr.", schmunzelt Felix, sieht zu ihm hoch, streicht über seine Brust, welche noch immer nicht bedeckt ist.
"Tut mir leid, dass er uns unterbrochen hat."
"Du kannst ja nichts dafür, dass er so ein ADHS Idiot ist", haucht Changbin, drückt ihm einen federleichten Kuss auf die Stirn.
Dies tut er oft, liebt die Bedeutung hinter den Stirnküssen.
Felix kuschelt sich mehr an ihm, genießt die Lippen seines Freundes auf seiner Stirn, dann auf seiner Wange, seinem Kinn.
"Binnie... küss mich richtig.."
Changbin schmunzelt leise gegen Felix’ Haut, streicht mit seinen Fingern sanft dessen Seite entlang. "Bist du dir sicher?", murmelt er, seine Stimme ein tiefer, wohliger Klang in der Stille des Zimmers.
Felix sieht ihn an, seine Wangen leicht gerötet, seine Lippen angehoben zu einem kleinen, sehnsüchtigen Lächeln. "Ich bin nicht ohne Grund zurück zu dir ins Bett gekommen."
Changbin beugt sich vor, seine Hand wandert zu Felix’ Wange, sein Blick versenkt sich in dem des Blonden. Zentimeter trennen ihre Lippen, Hitze hängt zwischen ihnen, schwer und süß. Gerade will er ihn küssen, will sich endlich nehmen, was schon zu lange unterbrochen wurde—
"ICH WEISS JETZT WIEDER, WAS ICH DIR ERZÄHLEN WOLLTE, LIXIE!"
Die Stimme schneidet wie ein Vorschlaghammer durch die Stille.
Felix schreckt leicht zusammen, knallt fast mit der Stirn gegen Changbins. "Oh mein Gott…", murmelt er, während Changbin genervt die Stirn gegen das Kissen drückt und einen gequälten Laut von sich gibt.
"Ich bringe ihn um, Lixie. Ich schwöre, dieses Mal bringe ich ihn wirklich um."
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