21.
Am Abend beschlossen Valentin und ich mal wieder einen Film anzusehen. Wir entschieden uns für Findet Nemo da es unser beider absoluter Lieblingsdisneyfilm war. Ohne uns zu berühren saßen wir still schweigend nebeneinander.
Ich wusste nicht was, aber irgendwas war zwischen uns komisch. Seid wir bei der Party waren war das Verhältnis zwischen uns angespannt. Starr saß ich neben meinem eigentlichen besten Freund un dachte über diese Dinge nach.
Plötzlich fing mein Handy an zu klingeln. Ich sprang auf und sah auf das Display. Es war Matteo. Kurz sah ich zu Valentin der weiterhin seinen Blick auf den Fernseher gerichtet hatte. Ohne etwas zu sagen verließ ich das Zimmer und setzte mich ins Bad.
"Hallo Matteo"
"Hey Theresa" in seiner Stimme konnte man ein erleichtertes Lächeln hören.
"Tut mir leid das ich dich noch so spät störe, aber hast du kurz Zeit?"
"Ja natürlich"
"Okay gut. Ich wollte dich auch nur fragen ob du Dienstag nach der Schule für mich Zeit hast?"
Er wollte ein Date? Mit mir? Nervös sah ich mich um. Ich biss auf meine Unterlippe so das es fast schmerzte. Schnell überlegte ich ob ich am Dienstag bereits was vor hatte.
"Ja die hab ich"
"Das freut mich. Okay also wir sehen uns dann. Schlaf schön und träum was schönes"
"Gute Nacht Matteo"
Nachdem ich aufgelegt hatte blieb ich noch im Bad sitzen um erstmal zu verarbeiten was gerade geschehen war. In meinen Gedanken versunken ging ich zurück zu Valentin und setzte mich wieder neben ihn.
"Na, wer war es?"
"Nur Matteo. Er hat mich was gefragt"
"Aha" antwortete Valentin knapp und sah wieder auf den Fernseher. Als der Film zu Ende war, ging jeder schweigend in sein Bett. Ich drehte mich zur Wand und presste mich eng an diese.
"Nacht Theresa" sagte Valentin kühl ehe er das Licht ausmachte.
"Gute Nacht Valentin" nuschelte ich in mein Kissen und versuchte zu schlafen. Mein Schlaf war sehr unruhig in dieser Nacht. Ich wälzte mich von einer Seite auf die andere, hatte unschöne Träume und fiel sogar einmal aus dem Bett.
Als ich am Morgen meine Augen aufschlug sah ich wieder die Wand. Auf meiner Hüfte spürte ich eine warme Hand liegen. Langsam drehte ich mich ein Stück um Valentin sehen zu können.
"Guten Morgen" hauchte er mir zärtlich entgegen.
"Morgen" raunte ich ihm verschlafen zu.
"Ich glaube ich brauche dich gar nicht fragen ob du gut geschlafen hast"
"Du hast es mitbekommen?"
"Was denkst du warum ich hier neben dir liege? Damit du nicht mehr aus dem Bett fällst"
"Danke. Aber jetzt kannst du mich aus dem Bett lassen. Ich muss nach Hause"
"Du bist bereits zuhause. Hier gehörst du hin. In meine Arme"
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